Liebe Leserin, lieber Leser,

gehen Sie gerne ins Konzert – und wenn ja, wieso eigentlich? Gibt es Lieder, die Sie an einen anderen Ort versetzen? Was empfinden Sie, wenn Sie Marschmusik hören? Macht es Sie glücklich, zu singen?
Musik ist mehr als nur Unterhaltung – sie löst in allen von uns bestimmte (und zum Teil ganz unterschiedliche) Gefühle und körperliche Reaktionen aus, sie ist fester Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens und einer der Grundbestandteile jeder menschlichen Kultur, Mittel der Identitäts- und Gruppenbildung, aber auch der Kommunikation, etwa in Werbung und Politik. Gelegenheit, diesen Zusammenhängen nachzuspüren (und nachzuhorchen), bietet von 1. bis 5. September 2018 die Sommerakademie des Fachbereichs Geschichte.

Vorträge, Besichtigungen und eine Jodel-Wanderung

Das seit vielen Jahren beliebte Format verknüpft in sommerlich leichter Form Bildung und Genuss. Im barocken Ambiente unseres Tagungshauses im ehemaligen Kloster Weingarten wechseln sich vielfältige, zum Teil musikalisch begleitete Vorträge aus unterschiedlichen Fachbereichen ab, die den Teilnehmenden neue Einsichten auch für ihren eigenen Musikgenuss garantieren. Aufgelockert wird das Programm durch zwei ganztägige Exkursionen im Bodenseeraum: Wir besuchen ein Instrumentenmuseum mit Vorführbetrieb, bestaunen in einer Architekturführung ein preisgekröntes neues Konzerthaus, unternehmen eine Jodelwanderung in Vorarlberg und erfahren in einer ehemaligen Zisterzienserabtei Interessantes über Musik in oberschwäbischen Klöstern.Vielleicht haben ja auch Sie Lust auf diesen Bildungsurlaub anderer Art? Ich würde mich freuen, Sie in Weingarten zu begrüßen.
Ihr

Johannes Kuber, Fachbereichsleiter Geschichte

 

Inhalt

Der amerikanische Präsident tut es – mit Inhalten, die die zivilisierte Welt erschrecken und in einer Sprache, die man als Eltern seinen Kindern verbieten würde. Der Papst, respektive die päpstliche Kommunikationsabteilung tut es, inhaltlich und in der Wortwahl verlautet nichts Ungebührliches. Auch die Bundesregierung tut es – mit mäßigem Unterhaltungswert; sogar der Möchtegern-Zukunftskanzlerkandidat Jens Spahn provoziert zwar regelmäßig, aber in erwartbaren Grenzen. Kurz: Twittern ist für Menschenfischer ein Muß. Das gilt natürlich auch für den „Medienbischof“, Dr. Gebhard Fürst. Im Interview mit „katholisch.de“ sagt er, welche Chancen und Risiken er dabei sieht.  das Interview als Video.

Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 

Aktuelles

 
02.05.2018, Stuttgart
Ob Kreuz, Kippa oder Kopftuch – jeder soll tragen, was er will. Der Religionswissenschaftler, Islam-Kenner und Landesbeauftragte gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, redet Klartext.
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18.04.2018, Weingarten
Die Weingartener Woche zum Flüchtlings- und Einwanderungsrecht wird 15 Jahre alt. So manche Teilnehmende hat das Thema der Seminarwoche für Studierende seither nicht mehr losgelassen.
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12.04.2018, Stuttgart-Hohenheim
Seit 50 Jahren sichert die Kirchengemeindeordnung Laien umfangreiche Mitspracherechte. Ex-Bundespräsident Christian Wulff hält Teilhabe für unverzichtbar für die Zukunft der Demokratie.
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Medienecho

„Kunst trotz(t) Armut“ lautet der Titel einer zweiteiligen Ausstellung im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim und im Tagungshaus im ehemaligen Kloster Weingarten, die sich dem Thema Obdachlosigkeit und Armut widmet. Die „Schwäbische Zeitung“ Ravensburg hat über die Ausstellung berichtet. mehr dazu

Zum Schluss...

„Gerade das ist es ja, das Leben, wenn es schön und glücklich ist ein Spiel! Natürlich kann man auch alles mögliche andere aus ihm machen, eine Pflicht oder einen Krieg oder ein Gefängnis, aber es wird dadurch nicht hübscher.“
(Die Morgenlandfahrt)
Hermann Hesse

Publikationen

 


 
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