Liebe Leserin, lieber Leser,

„Entwicklung“ war lange Zeit ein Zauberwort. Mittlerweile hat es aber viel von diesem Zauber verloren und es gibt an der Idee und ihrer praktischen Umsetzung vielfältige Kritik. Gleichzeitig wollen auch KritikerInnen der Entwicklungspraxis normalerweise nicht die Idee aufgeben, dass alle Menschen in Frieden, Würde und Gerechtigkeit, ohne Armut und in einer gesunden Umwelt leben sollten. Wie daher Zukunft gestalten? Wie können Alternativen aussehen? Wohin soll die Reise gehen, gerade jetzt?

Wir laden Sie ein, gemeinsam im interkulturellen sowie intergenerationalen Dialog ausgehend von der konkreten entwicklungspolitischen Praxis sowie bestehenden alternativen Ansätzen wie Buen Vivir (Andenraum), Radical Ecological Democracy (Indien) und Ubuntu (Südafrika) Kriterien für ein globales zukunftsfähiges Leben zu erarbeiten. Seien Sie vom 6. bis 8. Mai 2021 online mit dabei und diskutieren Sie mit namhaften VertreterInnen aus Wissenschaft, Staat und Zivilgesellschaft des globalen Südens sowie Nordens darüber, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen kann.

Globale Teilnahme ist uns dabei auch während der Tagung wichtig. Sie findet daher mit Simultanübersetzung in Spanisch, Englisch und Deutsch statt und ist für alle kostenfrei.
Zusammen mit unseren Kooperationspartnern terre des hommes und Weltethos-Institut laden wir Sie herzlich ein.

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Inhalt

Der Schuldenberg

Durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen hat sich in Deutschland – bezogen auf Bund, Länder und Kommunen – ein Schuldenberg von 650 Milliarden Euro aufgetürmt. Das rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft in einer aktuellen Studie vor. Für die allermeisten Menschen sind solche Summen unvorstellbar. Franz Josef Strauß, bayerisches CSU-Urgestein und 1980 Kanzlerkandidat, hat im Bundestag Staatsschulden aber mal ganz plastisch erklärt... Mehr

Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelles

 
20.04.2021
Das Thema Impfen gegen Corona hat viele Facetten und wird teils sehr kontrovers diskutiert. Eine Moraltheologin und eine Ärztin versachlichten die Debatte – mit interessantem Ergebnis.
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14.04.2021
Schwester Philippa Rath im Gespräch mit Verena Wodtke-Werner über den Wunsch von Frauen, Priesterin oder Diakonin zu werden und wie sehr sie an ihrer Kirche leiden, weil sie es nicht dürfen.
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30.03.2021
Wo die Religionsfreiheit nichts gilt, ist es auch mit anderen Menschenrechten nicht weit her. Deshalb leben schon rund 2,5 Millionen orientalische und orthodoxe Christen in Deutschland.
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26.03.2021
Zwei Migrationsforscherinnen und eine Autorin haben über Sprache und verbale Gewalt diskutiert – um eine aktuell hitzig ausgetragene Debatte zu versachlichen.
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25.03.2021
Zwischen den großen monotheistischen Religionen gibt es mehr Verflechtungen, als man denkt. Ein Forschungskolloquium hat gezeigt: das hat Konsequenzen für aktuelle Herausforderungen.
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23.03.2021
In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe ist individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Bedingungen für gelingende Vaterbeziehungen nachgeforscht worden.
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Publikationen

 

Christian Espelage (Hrsg.); Hamideh Mohagheghi (Hrsg.); Michael Schober (Hrsg.)

Interreligiöse Öffnung durch Begegnung

Grundlagen - Erfahrungen - Perspektiven im Kontext des christlich-islamischen Dialogs.

Interessieren Sie sich für interreligiöse Begegnungen und brauchen Impulse für die praktische Arbeit? Dann möchten wir Ihnen diesen neu erschienenen Band dringend empfehlen. Dort finden Sie Beiträge von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zu verschiedenen Begegnungen an „Lernorten“ wie Schule, Jugendarbeit, Kirche und Moschee sowie Universität und Erwachsenenbildung. Außerdem wird authentisch über eigene Erfahrungen in der interreligiösen Begegnungsarbeit berichtet.

Auf den Seiten 479 – 486 finden Sie den Artikel zu islamischen Jugendverbänden und Jugendgruppen von Dr. Hussein Hamdan, dem Leiter des Akademie-Fachbereichs "Muslime in Deutschland – Gesellschaft gemeinsam gestalten".

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2021, 624 S., mit 5 Abb. und Grafiken, Paperback
Reihe: Hildesheimer Universitätsschriften, 43
ISBN: 978-3-487-15917-1

Medienecho

Auf großes Interesse ist die Tagung "Bekenntnis und Martyrium" über Religionsfreiheit und die Lage der orientalischen und orthodoxen Christen gestoßen. Auch der Evangelische Pressedienst (epd) hat darüber berichtet.
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Zum Schluss

"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe."
Marlene Dietrich, deutsche Schauspielerin
 

 



 
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Veranstaltungen: 1.) Nicole Ahland und VG Bild-Kunst, Bonn 2020; 2.) SteffenSixt, blind21; 3.) Osburg Verlag; 4.) Akademie; 5.) Evangelische Heimstiftung
Aktuelles: 1.) WZU, Universität Augsburg; privat; 2.) Akademie; 3.) Akademie; 4.) Akademie; 5.) Akademie; 6.) Jonelle Yankovich / Unsplash
Publikation: Universitätsverlag Hildesheim | Holms