Forum Wirtschaftsethik 9. Jahrgang/Nummer 3-4 - Dezember 2001 - ISSN 0947-756X - Konstanz
Forum Wirtschaftsethik
Bericht / Aktuelles

Forum Rheinland


1. Impulse 2002

Im Forum Rheinland wurde auf Initiative einiger Mitglieder eine Programmstruktur für die Arbeit der Gruppe im nächsten Jahr entwickelt. Durch diese neue Form der Programmplanung soll die Arbeit in der Regionalgruppe systematischer weiter geführt werden. Die Programmplanung 2002 wurde auf der letzten Sitzung der Regionalgruppe diskutiert und verabschiedet. Ausserdem wurde eine Ablaufstruktur für die jeweiligen Gruppentreffen, die viermal im Jahr stattfinden sollen, vereinbart: 1. Regularien, 2. Kurzberichte und Informationen 3. Thema des Abends sowie wechselnde Moderation und Protokollierung.
Die Programmstruktur konzentriert sich im Jahr 2002 auf die Unternehmensethik (in vorsichtiger Abgrenzung zur Individual- und Makroethik) und sieht wie folgt aus:

I. Schwerpunktthemen, die mit Impulsreferaten und Kompetenzen von Mitgliedern gestaltet werden: - "Corporate Citizenship/Corporate Volunteering" - "Ethik-Werte-Wertkonflikte - Weiterbildungskonzept für Führungskräfte in Unternehmen" (abgeschlossenes EU-Projekt) - "Wertemanagementsysteme"

II. Reihe "Impulse aus der Wissenschaft" (Diss. Und Habil. Projekte, laufende Forschungsprojekte) - Kommunikatives Handeln im Top-Management

III. Betriebsbesuche "Problemorientierter Betriebsbesuch" Auch im nächsten Jahr sollen ergänzend Betriebsbesuche durchgeführt werden. Zukünftig sollen auch in diesem Bereich neue Formen entwickelt werden. Über "touristische Aspekte" hinaus, sollen fachliche Kompetenzen mit entsprechender Vorbereitung eingebracht werden. Das bedeutet, daß z.B. im Rahmen einer Fallstudie eine betriebliche Dilemmasituation dargestellt und gemeinsam Hinweise für eine Lösung unter unternehmensethischen Aspekten entwickelt werden sollen.

IV. Seminar
Offene und ungeklärte Grundfragen einer Wirtschafts- und Unternehmensethik, Diskussion ethischer Profile, u.U. Erarbeitung eines ethischen Profils der Regionalgruppe/des DNWE. (mit Übernachtung) Die Initiative steht im Kontext einer Diskussion, die sich auch mit dem Selbstverständnis des DNWE und der Rolle der Regionalgruppen auseinandersetzt. Wir wollen die Arbeit in Regionalgruppe attraktiver gestalten, um als DNWE auch nach aussen deutlicher sichtbar zu werden.



2. Veranstaltung "Das Unternehmen als Bürger in der Gesellschaft"

Ort: IHK zu Köln, 23.1.01
Veranstalter: IHK zu Köln, Bonn und Krefeld, Bundesverband Katholischer Unternehmer (BKU), DNWE-Regionalgruppe Rheinland, Institut Kirche und Gesellschaft (IKG), Iserlohn
Ausgehend von dem Wettbewerb "Freiheit und Verantwortung" werden Beispiele, Erfahrungen und Perspektiven von Corporate Citizenship/Corporate Volunteering dargestellt. In der nächsten Ausgabe des Forums werden wir darüber berichten.

Kontakt:
Hanswalter Bohlander, Köln
HBW.Consulting@t-online.de
PD Dr. Martin Büscher, Iserlohn



Forum Nord


Politischer Advent - "Konflikte im Betrieb konstruktiv lösen" - am 05. Dezember 2001

Bereits zum zweiten Male lud das Forum Nord im Dezember zum "Politischen Advent" in Kooperation mit dem KDA (Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt) ein. Die Veranstaltung fand am 05. Dezember 2001 ab 19.00 Uhr in den Räumen der AOK Hamburg, Pappelallee 22- 26 statt. Das Thema lautete: "Konflikte im Betrieb konstruktiv lösen: Theorie und Praxis von Mediations- und Konfliktlotsen-Programmen". Der Referent Roland Kunkel-van Kaldenkerken, Mediator aus Berlin, stellte den sinnvollen Umgang mit Konflikten in Unternehmen dar. Welche Erfahrungen machen Firmen, die nach innovativen Methoden suchen, ihre Konflikte fair und konstruktiv zu bearbeiten? Welche Vorstellungen stehen hinter den Konzepten von "betrieblichen Konfliktlotsen"? Wo liegen die Stolpersteine im betrieblichen Alltag? Für die musikalische Begleitung sorgte ein Saxophon- Quartett mit Gitarre.

Kontakt:
Larissa Deu
larissa.deu@bickmann.de



Forum Hannover


Vortrag zum Thema nachhaltiges Wirtschaften als zukunftsfähige Version der Unternehmenspolitik - Ansätze und Erfahrungen

In der Vortragsreihe der Regionalgruppe Hannover referiert Roland Schaeling von future e.V. (Umweltinitiative von Unternehmern) am 30. Januar 2002 im Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover zum Thema "Nachhaltiges Wirtschaften als zukunftsfähige Version der Unternehmenspolitik - Ansätze und Erfahrungen".
Nachhaltiges Wirtschaften wird nicht nur von future e.V. als die einzige zukunftsfähige Version der Unternehmenspolitik betrachtet, auch für Analysten, Anleger und Banken nimmt nachhaltiges Wirtschaften einen steigenden Stellenwert ein. Laut einer aktuellen Studie des Ökozentrums Hamm stieg das Volumen der in Nachhaltigkeits- und Umweltfonds investierten Geldern allein in Deutschland in den vergangenen Jahren um 600 Prozent. Nachhaltigkeit geht über reine Umweltaspekte, wie in einem üblichen Umweltmanagement-System hinaus: Neben der ökologischen Perspektive müssen auch Finanzfragen und soziale Themen, wie beispielsweise Wettbewerbsvorteile sowie Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen und Mitarbeitergesundheit betrachtet werden. Immer höher wird der Stellenwert, den die Finanzmärkte der Nachhaltigkeit bei der Unternehmensbewertung zuschreiben. Die Erbringung überdurchschnittlicher Leistungen bei der Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien gilt zunehmend als Parameter für die Aufgeschlossenheit der Unternehmen für neue Entwicklungen. Ein Diskussionspapier der Akademie Fresenius prognostiziert auch für Deutschland ein "enormes Marktpotenzial" für nachhaltig orientierte Unternehmen. Roland Schaeling wird von 19:30-21:00 Uhr in diesem Zusammenhang die Ziele und die Vorgehensweise von future e.V. vorstellen.

Kontakt:
Joachim Rottluff
Franklinstrasse 1
30177 Hannover
Tel.: 0511/660584, Fax: 0511/660036
E-Mail: info@rottluff.de

' DNWE Arbeitskreis Hannover
c/o Dipl.-Theol. Hans-Jürgen Pabst
Hildesheimerstrasse 52
30169 Hannover
Fax: 0511/131480



Konstituierender Workshop des DNWE-Arbeitskreises "Wirtschaftsethik und Berufliche Bildung" fand regen Zuspruch - 2. Workshop im Februar 2002

Vom 21.-22. Juni 2001 fand in Hannover die konstituierende Sitzung des DNWE-Arbeitskreises "Wirtschaftsethik und Berufliche Bildung" unter der Leitung von Dipl.-Hdl. Dr. Thomas Retzmann (Universität Bielefeld) statt. Kooperationspartner war Dipl.-Theol. Hans- Jürgen Pabst vom Evangelischen Schulpfarramt, Hannover. Der Arbeitskreis bietet all denjenigen ein Forum, die im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung arbeiten, lehren, beraten oder forschen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmern, Ausbildern, Lehrern, Beratern und Forschern suchen. Inhaltliche Schwerpunkte des Arbeitskreises sind curriculare, didaktische und methodische Fragen einer modernen berufsmoralischen Aus- und Weiterbildung. Die erste Tagung fand reges Interesse. Die mehr als vierzig Anfragen im Vorfeld führten schließlich zu 22 Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Tagungsprogramm sowie ein Kurzbericht können von der Seite http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~weinbren/retzmann.htm abgerufen werden.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet vom 7. bis 8. Februar 2002 statt. Thema: "Loyalität, Integrität und Korruption in Unternehmen und Verwaltung - Konsequenzen für die berufsmoralische Bildung". Es geht um eine mitarbeiterorientierte Perspektive: Was veranlasst Mitarbeiter, sich korrumpieren zu lassen und damit gegenüber ihrem Arbeitgeber untreu zu werden? Was veranlasst Mitarbeiter, andere zu korrumpieren, d. h. zur Illoyalität zu verführen? Welche Rolle spielt die persönliche Integrität der Mitarbeiter bei der Korruption? Was ist überhaupt Integrität? Was hat Integrität mit Moral zu tun? Wie wirkt Integrität? Wie kann Integrität durch Mitarbeiterführung gezielt gefördert werden? Wie kann die Korruptionsthematik in Bildungsprozessen berücksichtigt werden? Ist Integrität lehr- und lernbar? Wodurch kann Integrität verloren gehen? Kann Kontrolle Integrität ersetzen? Wie wirken Vorsichts- und Kontrollmaßnahmen des Arbeitgebers zur Vermeidung von Korruption auf die Mitarbeiter? Passen Kontrolle und Integrität gleichzeitig überhaupt zusammen? Usw. usw. usw. Aktuelle und ausführliche Informationen zu Termin, Tagungsort, Tagungsprogramm und Anmeldungsbogen (Download) finden sich auf der Seite: http://www.wiwi.uni-bielefeld.de/~weinbren/retzmann.htm

Kontakt und Information:
Dr. Thomas Retzmann
Universität Bielefeld, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Didaktik der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Schwerpunkt: Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Postfach 10 01 31 / 33501 Bielefeld
Tel.: 0521/ 106-4853 / Fax: 0521/106-2994
Email: tretzmann@wiwi.uni-bielefeld.de



Bericht über das Treffen des erweiterten Vorstandes des DNWE am 13.10.2001

Am 13. Oktober 2001 traf sich der erweiterte Vorstand (Vereinsauschuss) des DNWE zu seiner ersten Sitzung nach den Vorstandswahlen im oberbayerischen Holzkirchen. Neben den Sprecherinnen und Sprechern der regionalen Foren waren auch die Arbeitskreisvertreter anwesend.
Folgende Ergebnisse gab es: Als Ansprechpartner im Vorstand für die Arbeitskreise wurde Dr. Albert Löhr (aloehr@ihi-zittau.de) benannt, als Ansprechpartner für die regionalen Foren Dr. Daniel Dietzfelbinger (dd@daniel- dietzfelbinger.de).
Die Sprecherinnen und Sprecher der Foren und Arbeitskreise werden gebeten, jeweils zum Quartalsende Prof. Dr. Andreas Scherer (andreas.scherer@uni-konstanz.de) kurze Berichte und/oder Ankündigungen mitzuteilen, damit sie regelmäßig in das Forum Wirtschaftsethik aufgenommen werden können. Die Berichte sollten mit der vollständigen Kontaktadresse des Berichterstatters versehen sein.
Weiterhin wurde die Empfehlung ausgesprochen, dass sich die regionalen Kreise, die bisher unter verschiedenen Namen (Forum, Regionalgruppe, Sektion etc.) firmierten, im Sinne der Corporate Identity des DNWE den Namen "Forum" geben.
Den Foren und den Arbeitskreisen wurde zugesichert, dass es in Zukunft, nach Absprache mit dem Schatzmeister, auch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für die Arbeit in den Foren und Kreisen gibt, soweit dies der Haushalt zulässt. Solche müssen wegen genauer Planung im Vorfeld abgesprochen werden.

Berichterstatter:
Dr. Daniel Dietzfelbinger
dd@daniel-dietzfelbinger.de



Gründung der Arbeitsgruppe "Wirtschaftsethische Aspekte Nachhaltiger Entwicklung"

Am 10. Oktober wurde im Siemens Forum München die Arbeitsgruppe "Wirtschaftsethische Aspekte Nachhaltiger Entwicklung" des Deutschen Netzwerkes Wirtschaftsethik gegründet. Insgesamt zählt die Arbeitsgruppe derzeit bislang 18 Mitglieder. Die Arbeitsgruppe ist ein freiwilliger Zusammenschluß von Mitgliedern des DNWE sowie anderen Interessierten zu diesem Themengebiet.
Einige Aspekte der ersten Sitzung sind untenstehend knapp zusammengefasst:
> Die Arbeitsgruppe tagt im vierteljährlichen Turnus, zu bildende Kleingruppen bei Bedarf öfter.
> Weitere Mitglieder aus Praxis (z.B. econsense-Netzwerk) und aus der Wissenschaft sollen noch angesprochen und für die Arbeit derArbeitsgruppe gewonnen werden.
> Die Gruppe ist als Tagungsort nicht auf München fixiert.
> Nach Diskussion in der Gruppe und in Abstimmung mit dem Vorstand des DNWE sollen die "Systemgrenzen" der Arbeitsgruppe folgendermassen festgezogen werden:
> Untersuchung, wo wissenschaftliche Kernkompetenz zum Bereich Wirtschaftsethik und Nachhaltige Entwicklung weltweit vorliegt. Hier wird insbesondere von den Wissenschaftlern in der Arbeitsgruppe Input gewünscht.
> Weiterhin soll der Schwerpunkt weniger auf der makrökonomischen Sicht denn auf der mikroökonomischen Sicht liegen und praxisnahe verwertbare Ergebnisse liefern. Dies ist insofern vom Vorstand des DNWE begrüßt worden, als bereits eine andere Arbeitsgruppe ("Ethik in internationalen Wirtschaftbeziehungen", Leiter: Karl-Hermann Blickle) einen Schwerpunkt in diesem Bereich hat. Die Arbeiten der Gruppen sollen aufeinander abgestimmt werden.
> Daraus ergeben sich erste Themen-Schwerpunkte:
- Suche nach Good-Practise-Beispielen
- Stakeholder-Dialog als Konsensbildungsmodell mit der Unternehmens-Umwelt?
- Dilemma-Situationen bei Triple-Bottom-Line- Szenarien: Wie kann die Wirtschaftsethik helfen?
- Die Unternehmung als "ethischer" Akteur: Was tun Unternehmen für globale Probleme nachhaltiger Entwicklung (Schnittstelle zu AG "Ethik in internationalen Wirtschaftsbeziehungen")? Wie muß zusätzlich eine Produkt/Dienstleistungs-Betrachtung aussehen, um diese Frage befriedigend zu beantworten?
- Welche systemischen Anreiz-Mechanismen helfen zur Findung eines ausgewogenen Entscheidungsmodells (Aspekte des Change Managements) bei integrativen Fragestellungen?
- Welche Management-Kompetenzen müssen hierzu aufgebaut werden?
Diese Liste ist nicht abschließend. Weiterer Input und neue Mitglieder sind immer erwünscht. Die nächsten Sitzungstermine stehen noch nicht fest.

Kontakt:
Ralph Thurm
ralph.thurm@mchp.siemens.de



DNWE-Tagung "Ethik für den Kapitalmarkt?" am 12. Oktober 2001 im SiemensForum München

Am 12. Oktober fand im Siemens Forum München eine hochkarätig besetzte Tagung zum Thema "Ethik für den Kapitalmarkt? - Die Verantwortung des globalen Kapitalmarkts" statt. Die Veranstaltung wurde vom DNWE Forum Bayern in Kooperation mit der Bayerischen Börse, dem Bund Katholischer Unternehmer (BKU), der Süddeutschen Zeitung und dem SiemensForum München durchgeführt. Knapp einhundert Gäste informierten sich über diese Problematik und diskutierten mit den anwesenden Experten über die Notwendigkeit einer Ethik für den Kapitalmarkt. Prof. Peter Koslowski ging in seinem Eingangsreferat der Frage nach, welche Werte den Kapitalmarkt prägen. Die nachfolgende Podiumsdiskussion, an der sich neben dem Eingangsreferenten auch Dr. Hermann Franz (Siemens AG), Caspar von Hauenschild (HypoVereinsbank AG), Prof. Karl Albrecht Schachtschneider (Univ. Erlangen-Nürnberg), Andreas Schmidt (Bayerische Börse) und Prof. Michael Wörz (FH Karlsruhe) beteiligten, wurde von Nikolaus Piper von der Süddeutschen Zeitung moderiert. Die Podiumsteilnehmer versuchten, den Status Quo und den Handlungsbedarf hinsichtlich einer ethischen Eingrenzung des globalen Kapitalmarkts auszuloten. In der kontroversen Diskussion wurde einerseits die Auffassung vertreten, die Wirtschaft könne die Probleme ohne staatlichen Zugriff im Zuge der Selbstbindung an ethische Normen bewältigen. Andererseits wurde aber auch die Forderung nach einer stärkeren rechtlichen Einschränkung des freien Kapitalflusses erhoben. Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Nationalstaat im Zuge der Globalisierung in seiner Regelungsfähigkeit eingeschränkt und oftmals gar nicht mehr in der Lage ist, restriktive Maßnahmen im Alleingang durchzusetzen. Und die Selbstbindung der Unternehmen findet ihre Grenzen in den strukturellen Barrieren der Wirtschaft. Dies gilt insbesondere für die Anreiz-systeme, die das Verhalten der Unternehmer auf den Gewinn hin programmieren. Dort, wo z.B. nur das kurzfristige Gewinninteresse auf dem Kapitalmarkt entlohnt wird, wird letztlich auch das moralische Gewissen des Managers inden Hintergrund gedrängt. Die Selbstbindung kann in diesem Falle leer laufen. Zur Lösung dieser Probleme müssen offenbar neue Institutionen auf überstaatlicher Ebene geschaffen werden, die helfen können, die Austauschprozesse auf dem Kapitalmarkt in verträgliche Bahnen lenken. Im Anschluss an die Plenumsveranstaltung widmeten sich verschiedene Foren spezifischen Fragestellungen zum Tagungsthema: Lässt sich Börsenerfolg durch Nachhaltigkeit erzielen? - Schadet der Shareholder Value dem Gemeinwohl? - Welche Verantwortung tragen und welche Kompetenz brauchen die Analysten? - Diese Fragestellungen wurden in kleineren Arbeitskreisen diskutiert und anschließend dem Plenum vorgestellt. Dem Abschluss der Veranstaltung bildete ein Vortrag von Dr. Günter Birnbaum (Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel) über über das komplexe Geflecht von Regeln und Akteuren auf dem Kapitalmarkt, das sich durch staatliche Maßnahmen offenbar nur schwer steuern lässt.

Die Veranstaltung soll durch einen Tagungsband dokumentiert und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Das Thema wird in kleineren Arbeitskreisen, u.a. im DNWE-Compliance-Arbeitskreis, weiter diskutiert.

Berichterstatter:
Prof. Dr. Andreas Scherer
Universität Konstanz
andreas.scherer@uni-konstanz.de

 
 
 
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