3/1998
Forum Wirtschaftsethik

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Buchbesprechungen
 
Peter Ulrich
Integrative Wirtschaftsethik
Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie
Bern u.a. 1997, 517 S., 76.- DM, ISBN 3-258-05610-1

Elf Jahre nach seinem ersten grundlegenden Versuch eines Brückenschlags zwischen Vernunftethik und Ökonomie in der "Transformation der ökonomischen Vernunft" hat Peter Ulrich einen weiteren, ebenso lesenswerten und inspirierenden Anlauf gewagt und eine große Monographie zu den Grundfragen der Wirtschaftsethik vorgelegt. Der Betriebswirt aus St. Gallen macht den Leser in dem vorliegenden Band mit dem Gesamtgebäude seines wirtschaftsethischen Ansatzes vertraut. Dabei bleibt es keineswegs bei einer Außenansicht des fertigen Gebäudes. Ulrich legt besonderen Wert darauf, die Beweggründe des Bauherrn, das von ihm gewählte Fundament, den zur Seite geräumten Schutt früherer Konstruktionsversuche, die Zweckbestimmung des gesamten Baus und die Topologie der einzelnen Etagen zu verdeutlichen. In argumentativer Strenge und mit großer Überzeugungskraft setzt er sich daher nacheinander mit dem Standpunkt der Vernunftethik, der Kritik an ökonomischen Theorien, den Grundorientierungen eines "vernünftigen" Wirtschaftens und den Ebenen bzw. Teilbereichen der Wirtschaftsethik auseinander. Die architektonische Meisterleistung überzeugt. Sie läßt die großen Konturen der mittlerweile in vielen Disziplinen geführten Diskussion um die Wirtschaftsethik zu Tage treten, arbeitet aber immer wieder auch konkrete Aspekte heraus, die den Leser zum Nachdenken und Weiterlesen anregen.

Die inhaltlichen Leitlinien des wirtschaftsethischen Denkens von Ulrich müssen an dieser Stelle nicht erläutert werden, da der Verfasser sie in dem mehrteiligen Beitrag "Wofür sind Unternehmen verantwortlich?" in den letzten Ausgaben dieser Zeitschrift vorgestellt hat. Stattdessen soll das Augenmerk auf die Frage gerichtet werden, wie es sich in dem von Ulrich errichteten Haus aus Sicht der Praxis leben läßt - anders ausgedrückt: welche Antworten die "Integrative Wirtschaftsethik" auf konkrete Fragen der Unternehmensführung geben kann. Um es vorwegzunehmen: Das mehrstufige Modell der Wirtschaftsethik, in dem Wirtschaftsbürgerethik, Ordnungsethik und Unternehmensethik gleichberechtigt und ergänzend nebeneinandertreten, bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für konkrete Handlungsstrategien. Ulrich interpretiert das vernunftethische Leitbild der argumentativen Interessenklärung, das in Form der deliberativen (Unternehmens-) Politik soziologisch und betriebswirtschaftlich faßbare Formen annimmt, jedoch durchgängig in einer Weise, die im Ergebnis teilweise zu einer geradezu paradoxen Kritik an praktischen Versuchen zur Umsetzung kommunikativer Verständigung führt.

Was damit gemeint ist, wird beispielsweise deutlich, wenn man Ulrichs Vorschläge für die Gestaltung des zentralen Bausteins seiner Unternehmensethik, den "Stakeholder-Dialog", näher betrachtet. Ulrich fordert den "Aufbau von unternehmenpolitischen Verständigungspotentialen im Umgang mit allen vom unternehmerischen Handeln betroffenen Bezugsgruppen innerhalb und außerhalb der Unternehmung" sowie eine "vorbehaltlose Entschränkung der unternehmenspolitischen Kommunikation im Sinne der Schaffung von symmetrischen Kommunikationssituationen" (S. 448). Der Leser dieser Zeilen wird sich - beispielsweise als Kommunikationsverantwortlicher eines Unternehmens - zu Recht fragen, wie dies zu verstehen ist. Sollte Ulrich wirklich meinen, daß reale Kommunikationsprozesse, gar solche massenmedialer Prägung, in toto symmetrisch gestaltet werden können? Wie sollte dann die praktische Ausgestaltung der Unternehmenskommunikation aussehen? Wie kann beispielsweise eine Brücke zu neueren Theorien der Kommunikationsforschung geschlagen werden, die unter den formalen Begriff des "Dialogs" als zweiseitige Kommunikation deutlich verschiedene Formen der verständigungsorientierten Argumentation, der erfolgsstrategischen Persuasion und der ambivalenten Information subsumieren und dies jeweils mit konkreten Instrumenten verbinden?

Hier bleiben einige für die Unternehmenspraxis letztlich entscheidende Fragen offen, was nicht mit der naturgemäß beschränkten Eindringtiefe der Argumentation an dieser Stelle, sondern mit der Konstruktionslogik und der Begrifflichkeit des Gesamtansatzes zu tun hat. In einer mittlerweile veröffentlichten Dissertation, die die zentrale Argumentationsfigur des Ulrich'schen Stakeholderdialogs näher beleuchtet, finden sich nämlich auch keine konkreteren Antworten auf die aufgeworfenen Fragen. Susanne Zaijtschek kritisiert in ihrem Buch "Corporate Ethics Relations" (Bern u.a. 1997) zwar sämtliche vorliegenden Konzepte der PR-Theorie, auch wenn diese ausdrücklich diskursethische Leitbilder und argumentative Vorgehensweisen einbeziehen, als sozialtechnologisch verkürzt und nicht dem oben zitierten symmetrischen Idealbild entsprechend. Statt eigenen konkreten Gestaltungsvorschlägen werden im Ergebnis aber wieder nur sehr allgemeine Zielvorstellungen für die Gestaltung externer Unternehmensbeziehungen aufgestellt, die keinerlei Bezug zum täglichen Handlungsumfeld der Betroffenen und zum tagtäglich millionenfach angewendeten Instrumentarium der Unternehmenskommunikation haben. Das wirkt wenig überzeugend und wird in der Fachöffentlichkeit eher wieder das Vorurteil verstärken, daß (wirtschafts-) ethische Überlegungen ohnehin praxisfremd sind.

Dieses Beispiel mag verdeutlichen, daß das insgesamt so attraktive Theoriegebäude der "Integrativen Wirtschaftsethik" für manchen Besucher, zumal wenn er wie der Rezensent nicht allein theoretisch interessiert ist, sondern mit der praktischen Umsetzung von Kommunikationspolitik und gesellschaftlichen Beziehungen beschäftigt ist, noch Konstruktionsmängel aufweist. Es muß sich zeigen, ob dies eher Schönheitsfehler sind, die sich leicht beheben lassen, oder ob in Einzelfällen wie bei dem hier angesprochenen Dialog- und Kommunikationsbegriff oder bei dem von Horst Steinmann in Forum Wirtschaftsethik 1/98 kritisierten Verständnis des Gewinnprinzips einige tragende Elemente betroffen sind. Ein wichtiger Anstoß zum Nachfragen werden immer die praktischen Konsequenzen sein, die sich aus der von Ulrich entfalteten Lehre ziehen lassen. Die Tatsache, daß die "Integrative Wirtschaftsethik" überhaupt solche Fragen zuläßt, ja sie geradezu provoziert, zeigt aber bereits die unstrittige Bedeutung des Werkes für Wissenschaft und Praxis. Fazit: Ein zentrales Buch der deutschsprachigen Wirtschaftsethik-Diskussion, die für alle einschlägig Interessierten zur Pflichtlektüre werden sollte.
Dr. Ansgar Zerfaß
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Stuttgart;
Huberstr. 4; 70174 Stuttgart;
Tel: 0711/122-2856;
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Email: zerfass@prforum.de






Kolbeck, Felix
Entwicklung eines integrierten Umweltmanagementsystems: Konzeption, Empirie und Ausgestaltung
München; Mering: Hampp Verlag, 1997 ISBN 3-87988-224-X, DM 49.80

Der Titel des Buches, der die Leserschaft ein weiteres Handbuch zur Einrichtung eines Umweltmangementsystems (UMS) nach EMAS oder ISO 14001 vermuten läßt, wird der Bandbreite der Werkes nicht gerecht. Nicht die schrittweise Anleitung zum Aufbau eines UMS ist Gegenstand der Abhandlung, sondern es werden vor allem umweltschutzbezogene Verbesserungspotentiale in den Management(teil)prozessen Planung, Controlling, Führung und Organisation aufgedeckt und Anknüpfungspunkte für eine umweltbezogene Ausgestaltung dieser Kernbereiche isoliert. Die theoretische Entwicklung eines integrierten UMS dient hierfür als Grundlage.

In einem ersten Abschnitt beleuchtet Kolbeck die Entwicklungs- und Verbreitungsgeschichte umweltbezogener Themen in den letzten drei Jahrzehnten, was er anhand vieler Praxisbeispiele illustriert. Die folgende Begriffsklärung, v.a. des im Umweltmanagementkontext häufig verwendeten Begriffes der "Ökologie", führt die Leserschaft zurück bis zu den philosophischen Ausgangspunkten des Naturbegriffs und unter Einbeziehung aller relevanten Weiterentwicklungsstufen wieder in die heutige Zeit zurück. Eine sehr lesenswerte und grundlegende Zeit- und "Begriffsreise" für alle diejenigen, die sich begrifflicher Unterschiede heute synonym verwendeter Ausdrücke - wie "Natur und Umwelt", "umweltbewußt" und "ökologieorientiert" - bewußt sind und in dieser Hinsicht einen Klärungsbedarf haben, dem der Verfasser gerecht wird.

Mit der Entwicklung eines Anforderungskataloges an eine ökologieorientierte Forschung in der Ökonomie leitet der Autor zum zweiten Abschnitt seiner Arbeit über, in dem er die Aufnahme umweltschutzbezogener Fragestellungen in die Volks- und Betriebswirtschaftslehre im Laufe der Zeit illustriert und eine "betriebliche Umweltökonomie" als relevante Schnittstellenlehre zwischen der volkswirtschaftlichen Umweltökonomie und der betriebswirtschaftlichen Umweltmanagementlehre identifiziert. Interessant sind hier vor allem für die mit der gängigen betriebswirtschaftlichen Fachliteratur vertrauten Leserschaft die nach einem selbst entwickelten Beurteilungsschema bewerteten Ansätze unterschiedlicher "Umweltmanagement-Schulen". Die Beschreibung der Entwicklung von Normen zum Umweltmanagement (EMAS und die ISO 14000er Reihe) rundet die Betrachtung praxisnah ab.

Im dritten Abschnitt leitet Kolbeck ein integriertes UMS nach Kriterien ab, von denen hier nur die Wertorientierung erwähnt werden soll, für die der Autor die Ansätze einer praktisch-normativen Grundposition sowie einer ethisch-normativen Grundposition im Umweltmanagement darstellt und kritisch würdigt. Spielen bis zu diesem Zeitpunkt konkrete praktische Bezüge noch eine eher illustrierende Rolle, so stellt der Autor nun eine in engem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit durchgeführte empirische Untersuchung vor, welche die Umweltschutzaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in Niedersachsen vor allem vor dem Hintergrund von Umweltmanagementsystemen beleuchtet und analysiert. Zentral sind hier vor allem die Untersuchung des "State of the Art" umweltschutzbezogener Unternehmensaktivitäten sowie von Erfolgsfaktoren im Zusammenhang mit umweltbezogenen Umweltmanagementprozessen.

Der vierte und letzte Hauptabschnitt des Buches stellt mit fast genau 100 Seiten den textlichen Schwerpunkt des Verfassers dar. Er untersucht hier die umweltschutzbezogenen Optimierungspotentiale einzelner Managementprozesse und unterlegt dies jeweils mit Praxisbeispielen aus der bereits genannten empirischen Untersuchung. So beleuchtet Kolbeck die Teilprozesse Planung und Kontrolle, Controlling - hier nimmt das Öko-Controlling naturgemäß eine zentrale Rolle ein -, Führung und Organisation anhand ihrer Charakteristika und Elemente im Hinblick auf ihre Umweltschutzrelevanz und erläutert die Integration von Umweltschutzaspekten.

Das vorliegende Buch ist vor allem zur Orientierung über alle im Zusammenhang mit Umweltmanagement wichtigen Aspekte geeignet. Nicht nur wird ein integriertes Umweltmanagement aus einer betriebswirtschaftlich-theoretischen Sicht entwickelt, sondern auch Fragestellungen bezüglich relevanter Begrifflichkeiten, Wissenschaften und Praktiken im Rahmen eines Umweltmanagements werden aufgegriffen und detailliert diskutiert. Mit im letzten Abschnitt der Buches diskutierten, sehr praxisnahen, umweltschutzbezogenen Maßnahmen und den aus der beschriebenen empirischen Studie herangezogenen Ergebnissen, wendet sich das Buch nicht ausschließlich an Theorieinteressierte, sondern ist auch für Praktiker von Interesse.


Annett Baumast, St. Gallen






Eckart Müller
Evangelische Wirtschaftsethik und Soziale Marktwirtschaft
Die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft und die Möglichkeit ihrer Rezeption durch eine evangelische Wirtschaftsethik

Neukirchen-Vluyn 1997, 372 Seiten

Die Soziale Marktwirtschaft steht zur Disposition. In Politik und Gesellschaft scheint das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell im Wortsinne abgewirtschaftet zu haben. Die Debatte um Neoliberalismus, konkretisiert im Thema Shareholder Value, verdrängt die Frage danach, welche Grundlagen das System hat, das Deutschland in den Fünfziger Jahren zum Wirtschaftswunder verholfen hat.

Auch die evangelisch-theologische Debatte um Wirtschaftsethik nähert sich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur zaghaft der grundsätzlichen Frage nach einer ethisch legitimierten Wirtschaftsordnung. Das Wort der beiden Kirchen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland geht einen mutigen Schritt in die Richtung, die Soziale Marktwirtschaft als eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu beschreiben, auf deren Basis ein ethisch legitimiertes Wirtschaften möglich ist.

Einen grundlegenden Versuch unternimmt Eckart Müller in seinem Buch: "Evangelische Wirtschaftsethik und Soziale Marktwirtschaft". Zuerst stellt Müller die Frage: Was ist denn eigentlich die Soziale Marktwirtschaft, die als Schlagwort einem Pool gleichkommt, aus dem sich jeder das fischen kann, was ihm gerade paßt. Dem will Müller begegnen, indem er die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft von Walter Eucken, Alexander Rüstow und Alfred Müller-Armack darstellt. Programmatisch formuliert Müller in der Einleitung: "Die Soziale Marktwirtschaft ist kein Parteiprogramm, wie heute viel fälschlich meinen, sondern ein Wirtschaftsgestaltungskonzept, das eine theoretische Grundlage für die im Nachkriegsdeutschland zu schaffende Wirtschaftsordnung sein wollte. Es ist eine ordnungspolitische Konzeption .." (S 8).

Müller verdeutlicht die jeweiligen Anliegen und dabei auch die Unterschiede der Ökonomen. So wird die philosophische Prägung Walter Euckens und seine Bezugnahme auf Imanuel Kants Freiheitsbegriff, Rüstows Einbindung in die kulturhistorischen Wissenschaften sowie Müller-Armack enge Verbindung zur Anthropologie Helmut Plessner entfaltet.

Im zweiten Teil des Buches folgt der systematische Ansatz (S 167ff): Wie können die Gedanken von Eucken, Rüstow und Müller-Armack für eine Evangelische Wirtschaftsethik fruchtbar gemacht werden? Eckart Müller geht es nicht darum, die - vergleichsweise kurze - Tradition evangelischer Wirtschaftsethik aufzuarbeiten und darin dann irgendwo die Soziale Marktwirtschaft anzusiedeln. Vielmehr entwickelt Müller einen eigenen Ansatz evangelischer Wirtschaftsethik, den er anthropologisch begründet. Der Mensch sei durch eine vierfache Offenheit bestimmt: Die Offenheit gegenüber der Welt, die Offenheit menschlichen Verhaltens, die Offenheit menschlicher Lebensformen, und die Offenheit der menschlichen Existenz (S 175ff). Von dort kommt Müller zu seiner Bestimmung evangelischer Wirtschaftsethik: "Evangelische Wirtschaftsethik als Theorie menschlicher Handlungs- und Entscheidungsfindung ist die Bestimmung und Gestaltung des Zusammenhanges zwischen den Lebensformen der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen und deren wissenschaftlicher Bearbeitung auf der einen Seite und dem christlichen Grundverständnis von Welt und Mensch, welches für Christen praktische Relevanz hat und das in deren wissenschaftlichen Theorien zum Tragen kommen auf der anderen Seite." (S 201).

Um nun der erkenntnisleitenden Fragestellung, ob den die Soziale Marktwirtschaft für eine so fundierte evangelische Wirtschaftsethik rezeptionsfähig ist, nachzugehen, unterteilt Müller die wirtschaftsethische Diskussion in fünf Ebenen:
1. Die Ebene der anthropologischen Konstitution
2. Die Ebene des Grundverständnisses
3. Die Ebene der konzeptionellen Gestaltung
4. Die Ebene der strumentellen Umsetzung
5. Die Ebene des situationsbezogenen Handelns.

Mit Hilfe dieser Kriteriologie wirtschaftsethischer Argumentation kommt Müller - nach einer fundierten dogmatischen Grundlegung (S 237ff) - im Schlußteil seines Buches (S 333ff) zum Ergebnis: "In der Tat hat diese Konzeption im Blick auf ihre Leistungsfähigkeit und Geschlossenheit eine große Anziehungskraft. denn sie ist weitgehend in der Lagen, die vom christlichen Grundverständnis hinsichtlich seiner wirkenden Intentionen sich ergebenden Optionen strukturell umzusetzen." (S 341)

Zugleich - und damit trägt Müller dem Grundverständnis der Sozialen Marktwirtschaft Rechnung, nicht ein geschlossenes, starres sondern ständig verbesserungswürdiges System zu sein - mahnt der Verfasser Entwicklungspunkte der Konzeption Sozialen Marktwirtschaft an, die gerade die aktuelle Gegenwart von ihr fordert. Deshalb ist Müllers Buch nicht nur für historisch Interessierte reizvoll, sondern auch ein fundierter wie wichtiger Beitrag in der Debatte um die Soziale Marktwirtschaft, nicht nur in der Evangelischen Theologie.


Daniel Dietzfelbinger