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Damit Familienfreundlichkeit in Deutschland ein verlässliches Markenzeichen wird, ist das Engagement vieler gesellschaftlicher Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene notwendig. Nur wenn alle zusammenarbeiten - Politik, Wirtschaft, Verbände und andere Institutionen - kann es gelingen, die Lebensbedingungen von Familien und die Chancengerechtigkeit für Kinder zu verbessern.
Im Rahmen der Fachtagung sollen auf der Basis wissenschaftlich-fachlicher Erkenntnisse Perspektiven für mehr Familienfreundlichkeit in Deutschland entwickelt werden. Dabei stehen zwei Fragestellungen im Vordergrund: "Wo liegen Chancen für Kinder?" und "Wie können Eltern entlastet werden?". Die im Jahr 2007 begonnene Veranstaltungsreihe wird mit dieser Tagung fortgesetzt und dient dazu, über Entwicklungen auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit in Deutschland ins Gespräch zu kommen und Impulse für familienfreundliche Rahmenbedingungen zu geben.
Eingeladen sind WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus einschlägigen Disziplinen und Arbeitsfeldern sowie familien- und sozialpolitisch Interessierte.
09.00 Uhr
Anreise und Stehkaffee
09.30 - 10.00 Uhr
Begrüßung
Erich Stutzer, Stuttgart
Dr. Manfred W. Lallinger, Stuttgart
10.00 - 10.45 Uhr
Auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit -
Was hat sich seit der letzten Tagung getan?
Petra Mackroth, Berlin
10.45 - 11.00 Uhr Kaffeepause
11.00 - 11.45 Uhr
Familien in Deutschland - benachteiligt?
Prof. Dr. Irene Gerlach, Münster
11.45 - 12.30 Uhr
Die unterschiedliche Realität von Kindern in Deutschland
Prof. Dr. Sabine Andresen, Bielefeld
12.30 - 13.45 Uhr Mittagessen
Block 1: Qualitätvolle frühkindliche Bildung und Betreuung - Chancen für Kinder
13.45 - 14.45 Uhr
Arme Kinder armer Eltern?
Prof. Dr. Jörg Fegert, Ulm
14.45 - 15.15 Uhr
Vorstellung der Denkwerkstätten
15.15 - 16.45 Uhr
Denkwerkstätten: Frühkindliche Bildung
Denkwerkstätte 1:
Gutscheine für Bildung und Betreuung
Erfahrungen aus Ländern und Kommunen: Tragen Gutscheinmodelle zu mehr Chancengerechtigkeit bei?
Sven Nachmann, Berlin
Moderation: Erich Stutzer, Stuttgart
Denkwerkstätte 2:
Kindertagespflege: Ausbau und Qualität in der Betreuung für unter 3-Jährige
Aktuelle Entwicklungen in der Kindertagespflege
Dorothee Einselen, Stuttgart
Katrin Steinhilber, Stuttgart
Moderation: Dr. Stephanie Saleth, Stuttgart
Denkwerkstätte 3:
Arbeitgeber engagieren sich in der Kinderbetreuung
Praxisbeispiele und Lösungsansätze aus Unternehmen und Institutionen
Eva Schulte, Stuttgart
Moderation: Jens Ridderbusch, Stuttgart
Denkwerkstätte 4:
Professionalisierung von Fachkräften in Kindertagesstätten
Neue Aus- und Weiterbildungsangebote
Simone Erdrich, Stuttgart
Moderation: Alexandra Schmider, Stuttgart
16.45 - 17.15 Uhr Kaffeepause
17.15 - 18.00 Uhr
Familienfreundlichkeit im internationalen Vergleich - Erfolg durch Investitionen in die Bildungs- und
Betreuungsinfrastruktur
Dr. Axel Plünnecke, IW Köln
18.00 - 19.00 Uhr
Neues Selbstverständnis für Familien - Familie in Deutschland und Frankreich
N. N.
19.00 - 20.00 Uhr Abendessen
20.00 - 22.00 Uhr
Blues, Ragtime, Swing
Mann am Klavier
Boris Popovic
07.00 - 09.00 Uhr Frühstück
09.15 - 09.30 Uhr
Vorstellung des Tagesprogramms
Block 2: Entlastung für Eltern: zeitliche Freiräume -
verlässliche Strukturen - sichere Finanzen
09.30 - 10.15 Uhr
Keine Zeit für Kinder?
Deutschland Mittelmaß für kindliches Wohlbefinden
Prof. Dr. Hans Bertram, Berlin
10.15 - 11.00 Uhr
Familien brauchen mehr als Geld: familienentlastende Strukturen am Beispiel der Mehrgenerationenhäuser
Annemarie Gerzer-Sass, München
11.00 - 11.15 Uhr Kaffeepause
11.15 - 12.00 Uhr
Familien wirksam finanziell unterstützen
Michael Steiner, Basel
12.00 - 12.30 Uhr
Vorstellung der Denkwerkstätten am Nachmittag
12.30 - 13.30 Uhr Mittagessen
13.30 - 15.00 Uhr
Denkwerkstätten: Familien entlasten
Denkwerkstätte 1:
Familienunterstützende Dienstleistungen
Familienunterstützende Dienstleistungen: Markt, Staat oder Schattenwirtschaft?
Dr. Werner Eichhorst, Bonn
Moderation: Dr. Stephanie Saleth, Stuttgart
Denkwerkstätte 2:
Das neue Elterngeld
Erfahrungen von Vätern
Svenja Pfahl, Berlin
Moderation: Heike Lipinski, Stuttgart
Denkwerkstätte 3:
Unternehmenspolitik für Mütter und Väter
Betriebliche Unterstützungsangebote rund um
den beruflichen Wiedereinstieg
Detlef Gagg, Friedrichshafen
Moderation: Eva Schulte, Stuttgart
Denkwerkstätte 4:
Familiengerechte Hochschule
a) Familiengerechte Hochschule -
Wie Universitäten und Fachhochschulen die Vereinbarung einer akademischen Ausbildung und Karriere mit Familie unterstützen
Christine Bald, Trier
Rotraud Konca, Stuttgart
Moderation: Christine Ehrhardt, Stuttgart
b) Familiengerechte Hochschulmedizin
Hubert Liebhardt, Ulm
Dr. Tim Pietzcker, Ulm
Moderation: Prof. Dr. Jörg Fegert, Ulm
15.00 - 16.30 Uhr
Podiumsgespräch "Nachgefragt": Familienfreundlichkeit - Anspruch und Wirklichkeit
Elisabeth Bußmann, Berlin (angefragt)
Malte Ristau-Winkler, Berlin
Prof. Dr. Jörg Fegert, Ulm
Prof. Dr. Hans Bertram, Berlin
Moderation: Ralf Caspary, Baden-Baden
16.30 - 16.45 Uhr
Rückmeldung und Verabschiedung
16.45 - 17.00
Kaffee und Tee zum Ausklang
Prof. Dr. Sabine Andresen
Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld
Christine Bald
Unternehmensberaterin und Auditorin für das audit familiengerechte hochschule sowie das audit berufundfamilie
Prof. Dr. Hans Bertram
Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Mikrosoziologie
Elisabeth Bußmann (angefragt)
Präsidentin des Familienbundes der Katholiken in Berlin und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD)
Ralf Caspary
Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte; Redakteur beim SWR2 in der Abteilung Wissenschaft
Dr. Werner Eichhorst
Stellvertretender Direktor Arbeitsmarktpolitik am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn
Dorothee Einselen
Geschäftsführerin des Landesverbands der Tagesmütter-Vereine Baden-Württemberg e.V.
Simone Erdrich
Projektleiterin bei der Robert Bosch Stiftung, Bereich Bildung und Gesellschaft, Themenschwerpunkt Frühkindliche Bildung
Prof. Dr. Jörg Fegert
Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie der Universität Ulm
Detlef Gagg
1997-2000 als Rechtsanwalt tätig; seit 2000 Leiter Arbeitsbeziehungen/Arbeitsrecht bei ZF Friedrichshafen
Prof. Dr. Irene Gerlach
Politikwissenschaftlerin; Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Bochum/apl. Professorin WWU Münster
Annemarie Gerzer-Sass
Historikerin und Sozialwissenschaftlerin; wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut in der familienpolitischen Abteilung
Rotraud Konca
Diplom-Ökonomin; Gleichstellungsreferentin an der Universität Hohenheim, Geschäftsführerin von MentHo
Hubert Liebhardt
M.A.; Studienreferent an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm
Petra Mackroth
Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Unterabteilung 20 beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Sven Nachmann
Leiter des Referats Familienpolitik, Kindertagesbetreuung, vorschulische Bildung in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin
Svenja Pfahl
Diplom-Soziologin; seit 2005 gleichberechtigte Partnerin bei SowiTra - Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer, Berlin
Dr. Tim Pietzcker
Dr. med., MBA; Dozent am Universitätsklinikum Ulm
Dr. Axel Plünnecke
Volkswirt; Institut der deutschen Wirtschaft Köln, stellvertretender Leiter im Wissenschaftsbereich Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik
Malte Ristau-Winkler
Leiter der Abteilung Familienpolitik/Wohlfahrtspflege/ Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Eva Schulte
Referentin in der FamilienForschung Baden-Württemberg, Leiterin des Kompetenzzentrums Beruf & Familie Baden-Württemberg
Michael Steiner
Prognos AG, leitet dort seit 2004 das Geschäftsfeld Gesundheit, Soziales und Familie; Diplom-Volkswirt
Katrin Steinhilber
Mitarbeiterin im Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Dezernat Jugend - Landesjugendamt, Referat Tagesbetreuung, Erziehung in der Familie
Tagungsleitung und Planung
Dr. Manfred W. Lallinger M.A.,
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Dr. Andrea Thimm,
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Erich Stutzer, FamilienForschung Baden-Württemberg
Heike Lipinski, FamilienForschung Baden-Württemberg
Dr. Stephanie Saleth, FamilienForschung Baden-Württemberg
Tagungskosten
Tagungsbeitrag inkl. Kaffee/Tee 93,00 EUR
Tagungsbeitrag mit Verpflegung 122,00 EUR
Tagungsbeitrag mit Vollpension
und Übernachtung im Einzelzimmer 150,00 EUR
Anmeldung und Rückfragen
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Geschäftsstelle -
Referatsassistenz Marion Gehrmann:
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
Telefon +49 711 1640 727; Telefax +49 711 1640 827
E-Mail: gehrmann@akademie-rs.de
Die Anmeldung zur Tagung erbitten wir schriftlich (Anmeldekarte, Fax, E-Mail) - mit Angabe der Denkwerkstätten, an denen Sie teilnehmen möchten - spätestens bis zum 14.11.09. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Bitte kommen sie nicht unangemeldet zur Tagung! Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 14.11. - 23.11.09 (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen die Hälfte in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von den Stornogebühren.
Tagungszentrum und Anreise
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Tagungszentrum Hohenheim -
Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart
Telefon +49 711 451034 600; Telefax +49 711 451034 898
Das Tagungszentrum liegt in der Nähe der Universität Hohenheim. Von Stuttgart Hbf aus erreichbar mit der Stadtbahn (U 5, U 6) bis Möhringen, von dort Stadtbahn (U 3) bis Plieningen (Endstation). Bei Anreise mit der S-Bahn aus Richtung Süden kann schon in Stuttgart-Vaihingen in die U 3 gewechselt werden. Von der Stadtbahn-Endstation sind es noch etwa 300 Meter zu Fuß - zunächst weiter in Fahrtrichtung, im Kreuzungsbereich (Kreisverkehr) die Hauptstraße überqueren, dann nach wenigen Metern rechts in die Paracelsusstraße.
AutofahrerInnen, die über die Autobahn aus Richtung Ulm oder Karlsruhe anreisen, verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt "Stuttgart-Hohenheim" in Richtung Plieningen (aus Richtung Karlsruhe Anreisende: 400 m nach dem Ortsschild "Stuttgart-Plieningen" scharf links in die Filderhauptstraße abbiegen). Sie bleiben auf der Filderhauptstraße durch Plieningen bis zum Kreisverkehr an der "Wirtschaft zur Garbe" mit der Abzweigung "Universität Hohenheim". Dort scharf rechts in die Paracelsusstraße abbiegen.
Vom Flughafen Stuttgart zum Tagungszentrum benötigen Sie ca. 15 Auto-Minuten.
Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.
Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr
Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010
KUNST-RAUM-AKADEMIE
Tagungshaus Weingarten
Kirchplatz 7
88250 Weingarten
Telefon: 0751 5686-0
E-Mail: weingarten@akademie-rs.de
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage
Öffentliche Führungen
7. August, 14.00 Uhr
11. September, 14.00 Uhr