Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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16.06.2009, 19:00 Uhr;
Zwei Jahre "Islamisches Wort"
Bilanz und Ausblick
Seit 2007 bietet der SWR einmal monatlich das "Islamische Wort" als von Muslimen gestaltete Informationssendung im Internet an. Welche Bilanz lässt sich nach zwei Jahren ziehen? Welche Perspektiven ergeben sich daraus für die Mitwirkung der Muslime im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Zwei Jahre
"Islamisches Wort"

Bilanz und Ausblick




16. Juni 2009
Tagungszentrum Hohenheim (Christkönigshaus)






Zwei Jahre "Islamisches Wort"

Bilanz und Ausblick

Durch die Präsenz vom Muslimen tritt die religiöse Vielfalt der Gesellschaft stärker ins Bewusstsein. Damit verbunden ist die Frage, wie sich diese Vielfalt in den öffentlich-rechtlichen Medien abbilden soll, die den Kirchen feste Sendezeiten einräumen. So wird seit einigen Jahren über ein mögliches muslimisches "Wort zum Freitag" diskutiert.

Als erster öffentlich-rechtlicher Sender ging der SWR am 20. April 2007 mit Beiträgen von Muslimen jeweils am ersten Freitag des Monats ins Netz. Beim "Islamischen Wort" handelt es sich um eine von Muslimen gestaltete redaktionelle Informationssendung, welche im Internet gehört und gelesen werden kann. Das "Islamische Wort" bietet Glaubenszeugnisse, aber auch viele Informationen über den Islam und richtet sich so an Muslime ebenso wie an Nicht-Muslime. Inzwischen liegen 25 Sendungen zu Themen wie Abraham, Jesus, Gewalt, Dialog, Evolutionslehre oder Rolle der Frau vor. Die Auswahl der Themen wird durch die vier Autoren, den Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland Aiman Mazyek, den DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga, die Religionspädagogin Emina Corbo-Mesic und die Publizistin Hilal Sezgin, getroffen. Die Beiträge werden von SWR-Redakteur Reinhard Baumgarten redaktionell betreut.

Während das Angebot anfangs umstritten war, ist inzwischen Normalität eingekehrt. Indem islamische Themen ausgewogen und informativ behandelt werden, leistet das "Islamische Wort" im medialen Bereich einen wichtigen Beitrag zur Integration der Muslime. Welche Bilanz lässt sich nach zwei Jahren ziehen? Welches Profil hat das "Islamische Wort" gewonnen? Wie wird das Angebot von Muslimen und Nicht-Muslimen wahrgenommen? Welche Perspektiven gibt es für die Weiterführung? Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem "Islamischem Wort" stellt sich auch die Frage, welche weiteren Mitwirkungsmöglichkeiten den Muslimen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Zukunft offen stehen könnten.



Dienstag, 16. Juni 2009


19.00 Uhr

Begrüßung und Einführung

Dr. Hansjörg Schmid


19.10 Uhr

Zwei Jahre "Islamisches Wort" - Bilanz und Ausblick (Kurzstatements)

Dr. Sabine Schiffer
Hörfunkdirektor Bernhard Hermann
Bischof Dr. Gebhard Fürst
Jörg Imran Schröter M.A.


20.00 Uhr

Diskussion


21.00 Uhr

Empfang





Links:
www.swr.de/islam/
islam.de/9442.php (Übersicht über alle bisherigen Ausgaben mit Links zu den Manuskripten)



ReferentInnen


Bischof Dr. Gebhard Fürst
1986-2000 Direktor der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, seit 2000 Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, seit 2006 Vorsitzender der Publizistischen Kommission (IX) der Deutschen Bischofskonferenz, ist auch regelmäßiger Leser des "Islamischen Wortes" und sprach sich im März 2007 öffentlich für dessen Einführung als "spezifischen Beitrag zur Integration" aus


Hörfunkdirektor Bernhard Hermann
Studium der katholischen Theologie und Germanistik, ab 1976 Redakteur beim SWF, 1978-1980 Leiter der Pressestelle der CDU-Landtagsfraktion, 1988-1994 Korrespondent in Peking, seit 1998 SWR Hörfunkdirektor und damit Verantwortlicher für das "Islamische Wort"


Dr. Sabine Schiffer
Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, zahlreiche Publikationen zu Fragen der Islamophobie, Medienerziehung und Migration, durch ihre wissenschaftliche wie praktische Tätigkeit und ihre Mitwirkung bei der "Deutschen Islam-Konferenz" mit allen Fragen rund um Islam und Medien bestens vertraut


Jörg Imran Schröter M.A.
Islamwissenschaftler und islamischer Religionspädagoge, Lehrer in Freiburg und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe im Rahmen des Studiengangs für islamischen Religionsunterricht, muslimischer Rezipient des "Islamischen Wortes", das zahlreiche Parallelen zum Modellversuch Islamischer Religionsunterricht aufweist



Tagungsleitung


Dr. Hansjörg Schmid
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Publikationshinweis

Hansjörg Schmid/Ayse Almila Akca/Klaus Barwig
Gesellschaft gemeinsam gestalten
Islamische Vereinigungen als Partner in Baden-Württemberg
Baden-Baden 2008 (Nomos Verlagsgesellschaft)
305 S. und CD-Rom, ISBN 978-3-8329-3979-3, 39 EUR

Mit dem Generationenwandel orientieren sich islamische Vereinigungen seit einigen Jahren verstärkt auf das Einwanderungsland Deutschland und die deutsche Sprache hin. Islamische und deutsche Identität sehen sie nicht als Widerspruch. Dennoch fehlt es ihnen noch vielfach an Zugang zu Strukturen und Ressourcen der Mehrheitsgesellschaft. Was ermöglicht, was behindert die Zusammenarbeit von islamischen Vereinigungen, Kirchen und Kommunen? Welche neuen Prozesse können in den Bereichen Bildung, Soziales und interreligiöser Dialog angestoßen werden? Mit welchen islamischen Vereinigungen können Kirchen und Kommunen kooperieren?
Das in dieser Form bislang einmalige Forschungsprojekt "Gesellschaft gemeinsam gestalten - Islamische Vereinigungen als Partner in Baden-Württemberg" wurde von der Akademie des Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Förderung der Robert Bosch Stiftung von Februar 2006 bis März 2008 durchgeführt. Erstmals wurden exemplarisch in Baden-Württemberg Dialoge zwischen islamischen Vereinigungen, Kommunen und Kirchen ausfindig gemacht und wissenschaftlich ausgewertet. Auf der Basis schriftlicher und mündlicher Befragungen ist so ein breites Panorama des Dialogs entstanden. Daraus ergibt sich eine neue Arbeitsgrundlage für die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kirchen und Moscheevereinen. Erfahrungen islamischer Vereinigungen mit Öffentlichkeit und Medien sind ein Teilthema der Untersuchungen.
Bestellungen über www.akademie-rs.de/publ-verlag.html oder im Buchhandel



Zur Teilnahme


Tagungskosten

Für diese Veranstaltung wird keine Tagungsgebühr
erhoben.


Anmeldung und Rückfragen

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Geschäftsstelle -
Referatsassistenz: Anna Fröhlich-Hof
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
Tel: +49 711 1640 722; Fax: +49 711 1640 822
E-Mail: froehlich-hof@akademie-rs.de

Anmeldung bis 9.6.2009.


Tagungsort und Anreise

Das Tagungshaus der Akademie ist aufgrund von Baumaßnahmen geschlossen. Daher findet die Veranstaltung im unmittelbar daneben gelegenen "Christkönigshaus" statt.
Christkönigshaus, Paracelsusstraße 89, 70599 Stuttgart
Telefon 0711 45 82 823
Das Tagungszentrum liegt in der Nähe der Universität Hohenheim. Von Stuttgart Hbf aus erreichbar mit der Stadtbahn (U5, U6) bis Möhringen, von dort Stadtbahn (U3) bis Plieningen (Endstation). Bei Anreise mit der S-Bahn aus Richtung Süden kann schon in Stuttgart-Vaihingen in die U3 gewechselt werden. Von der Endstation sind es noch etwa 300 Meter - zunächst weiter in Fahrtrichtung, im Kreuzungsbereich (Kreisverkehr) die Hauptstraße überqueren, dann unmittelbar rechts in die Paracelsusstraße. AutofahrerInnen, die über die Autobahn aus Richtung Ulm oder Karlsruhe anreisen, verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt "Stuttgart-Hohenheim" in Richtung Plieningen (aus Richtung Karlsruhe Anreisende: 400 m nach dem Ortsschild "Stuttgart-Plieningen" scharf links in die Filderhauptstraße abbiegen). Sie bleiben auf der Filderhauptstraße durch Plieningen bis zum Kreisverkehr an der "Wirtschaft zur Garbe" mit der Abzweigung "Universität Hohenheim". Dort scharf rechts in die Paracelsusstraße abbiegen. Vom Flughafen Stuttgart zum Tagungszentrum benötigen Sie ca. 15 Auto-Minuten.
Bitte beachten Sie, dass das Tagungszentrum seit 01. März 2008 in der Umweltzone der Stadt Stuttgart liegt. Nähere Informationen finden Sie unter: www.stuttgart-tourist.de/DEU/ipunkt/umweltzonen.htm

 


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Impressum

Neuerscheinung
Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte Bd. 14
Die Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem KriegDie Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg
KUNSTRAUM AKADEMIE
WeinGARTEN
KünstlergärtenKünstlergärten in Weingarten

Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.

Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010

KUNST-RAUM-AKADEMIE
Tagungshaus Weingarten
Kirchplatz 7
88250 Weingarten
Telefon: 0751 5686-0
E-Mail:  weingarten@akademie-rs.de
 
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage

Öffentliche Führungen
7. August, 14.00 Uhr
11. September, 14.00 Uhr

Referat Kunst