Ökumene – Der Weg zu Frieden und gedeihlichem Miteinander

Bischof Dr. Gebhard Fürst und Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate

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Friedliches Zusammenleben im Geiste Abrahams
Der Beitrag der Religionen zu Toleranz und Verständigung


Die abrahamitischen Religionen bieten vielfältige Ressourcen zu Toleranz und Verständigung. Wie sind diese zu erschließen und für interreligiöse Verständigungsprozesse anwendbar zu machen? Welche spezifischen Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten ergeben sich dabei im Blick auf die Situation in Afrika? Hier setzt das Projekt „Pactum Africanum“ an.

Afrika, der Kontinent der Hoffnung, braucht Frieden, keine Waffen. Afrika ist ein zutiefst religiöser Kontinent. Gerade religiöse Menschen schmerzt es besonders, wenn Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird. Judentum, Christentum und Islam bekennen sich zum Frieden, dennoch kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dagegen engagiert sich „Pactum Africanum“ als Gemeinschaft über die Grenzen der Religionen hinweg. Etwa in Äthiopien haben Juden, Christen und Muslime seit vielen Jahrhunderten als gute Nachbarn zusammengelebt. Das beweist: Ein friedliches Neben- und Miteinander in Afrika ist möglich.
Die Kunst, mit Differenzen umzugehen, ist der Schlüssel für den religiösen Frieden. Aus Gottes Barmherzigkeit schöpfen die an den einen Gott Glaubenden die Kraft, auch Mitmenschen barmherzig und mit Respekt zu begegnen. Dieser Respekt umfasst alle Menschen, nicht nur die Gemeinschaft der eigenen Glaubenstradition. So ist es die positive Kraft des Glaubens selbst, die Respekt und starke Toleranz befördern kann und Räume öffnet für echte Begegnung. Die Akademie bietet Theologen und Experten aus der Praxis die Gelegenheit, sich über Wege zu Frieden und dem Miteinander der Religionen auszutauschen.

Veranstaltungen des Fachbereichs Theologie - Kirche - Gesellschaft

Offene Veranstaltung

Islam in der Krise?

Fachgespräch mit dem Autor Dr. Michael Blume

Über den Islam und seine Anhänger wird seit Jahren kontrovers gesprochen. Meist bestimmen negative Schlagzeilen die Debatten. Viele Menschen - auch in Deutschland - fürchten sich vor den Entwicklungen in der islamsch geprägten Welt und einer Islamisierung auch westlicher Gesellschaften. Dr. Michael Blume hingegen ist der Auffassung, dass Säkularisierungsprozesse unter Muslimen dominieren, begründet durch eine tiefe Krise des Islams. Für die Mitglieder des Akademievereins schließt sich ein "Nachgefragt plus" an.

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Offene Veranstaltung

Deutschland - evangelisch Vaterland?

Im Rückblick auf das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 kann fast der Eindruck aufkommen, wesentliche Impulse für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung seien nur von Luthers Erben gekommen. Doch der Eindruck täuscht! Der Katholizismus wirkte prägend für die Entwicklung der Bundesrepublik und ihre politische Kultur. Ein Abend mit Dr. Andreas Püttmann.

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19.04.2018, 09:00 Uhr - 18:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

miteinander.versöhnt.leben.

In den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas wirft die totalitäre Vergangenheit des 20. Jahrhunderts bis heute lange Schatten.

Die Akademie-Tagung, die im Rahmen der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion stattfindet, möchte ein differenziertes Verständnis für die Systematik und die über Generationen wirkenden individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Gewalterfahrungen entwickeln.

Anhand von vier Landerbeispielen werden Aufarbeitungs-Prozesse nachgezeichnet. Die Referentinnen und Referenten berichten zur Armenien-Frage sowie zur Situation in Polen, in der Ukraine und in Bosnien und Herzegowina und stellen die Fragen: Welche Konsequenzen haben die Gewalterfahrungen? Wie gestalten sich Aufarbeitungsprozesse? Welche Schwierigkeiten zeigen sich? Welchen Beitrag leisten die Kirchen?

Das abschließende Podium diskutiert Bedeutung und Perspektiven eines gemeinsamen Erinnerns: Wie soll mit den vielfaltigen Formen und Traditionen des Erinnerns umgegangen werden? Kann nach allen Verwundungen eine gemeinsame Geschichte erzählt werden? Welchen Stellenwert messen die europäischen Gesellschaften dem gemeinsamen Erinnern bei? Welche Bedeutung hat es für den Zusammenhalt Europas?

Die Veranstaltung fällt leider aus.
12.04.2018, 09:00 Uhr - 13.04.2018, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Lass auch andere Verantwortung tragen (Ex 18,22)

50 Jahre Kirchengemeindeordnung - 50 Jahre kooperative Leitung

Die Jubiläumsveranstaltung unserer Kirchengemeindeordnung will kein "weiter so", sondern überlegt im direkten Vergleich mit Repräsentanten öffentlicher Partizipationsmodelle, wie unsere Diözese sich in Richtung wachsender Beteiligung ihrer Mitglieder entwickeln kann.

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Programm

21.03.2018, 15:00 Uhr - 23.03.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Mensch sein – Mensch werden

Die Fraglichkeit menschlichen Selbstverständnisses

Der Mensch steht vor ungeahnten Herausforderungen, die nicht nur seine Selbstwahrnehmung, sondern seine gesamte Existenzmöglichkeit betreffen. Die Tagung will der Frage nachgehen, was es für einen Menschen im 21. Jahrhundert heißt, selbst Mensch zu werden und diesen Anfragen zu begegnen.
In Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie

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