Philosophie / Anthropologie

Veranstaltungen

Passionszeit-Tagung

Die Kunst des Scheiterns

Biblische und heutige Erfahrungen

Unser Bild vom selbstbestimmten Menschen und von einer erfolgsorientierten Gesellschaft wird von Erfahrungen des Scheiterns durchkreuzt. Da sich darin die Endlichkeit des Menschen zeigt, wundert es nicht, dass auch die Bibel vielfache Motive des Scheiterns kennt. Macht sie auch Hoffnung auf einen Neuanfang über das Scheitern hinaus?

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Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

Jacob Böhme und Franz von Baader

Zwei herausragende Denker zwischen Mystik und Philosophie

Der Schustermeister Jacob Böhme (1575-1624) gilt als der "erste deutsche Philosoph" (Hegel) und "Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit" (Schelling). 1612 erschien sein erstes Werk "Aurora", das ihn über Europa hinaus bekannt machte. Heute stößt sein mystisches Denken wieder neu auf großes Interesse, wie die Böhme-Ausstellung "Alles in allem" in Dresden (2017) sowie der Böhme-Film "Morgenröte im Aufgang" (2016) belegen. - Der Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph Franz von Baader (1765-1841) gilt als "Wegbereiter heutiger Theologie" und einer der Geistesväter der ökumenischen Bewegung. Mit seinen philosophischen Schriften wirkte er stark auf die Naturphilosophie Schellings ein. Er selbst verstand sich als "Boehme redivivus".
Wegen der Jahrestagung der "Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik" vom 20. bis 22. April 2018 in Bad Urach wird die Regionaltagung der Gesellschaft zu "Jacob Böhme und Franz von Baader" vom 21. April auf den 17. November 2018 verschoben.

Die Veranstaltung wird verschoben.

Offene Veranstaltung

KI auf dem Vormarsch?

Über die digitale Transformation unserer Gesellschaft

Untrennbar mit dem Trend der "Digitalisierung" ist das Schlagwort der Künstlichen Intelligenz (KI) verbunden. Ausgestattet mit massiven Investitionen und unvorstellbaren Mengen an Nutzerdaten wird KI Märkte und Gesellschaft tief durchdringen. Selbstfahrende Autos, Spracherkennungs- und Übersetzungsprogramme machen das Leben leichter; (ethische?) Entscheidungen scheinen ebenso delegierbar wie unliebsame Arbeit. Und der Preis?

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Veranstaltungs-Dokumentationen

18.11.2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Martin Luther - ein Mystiker?

Zu den mystischen Wurzeln des Reformators

Luthers erfahrungsbezogene Theologie wurzelt auch in der spätmittelalterlichen Mystik. Sein Verständnis des Glaubens zielt auf eine Christusgemeinschaft, die man als mystisch bezeichnen kann. Luther selbst kennt mystische Erfahrungen, wenn er bezeugt, ekstatisch im "dritten Himmel" gewesen zu sein.
Regionaltagung der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

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20.10.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
Abendveranstaltung mit Alberto Acosta und Grupo Sal

Buen Vivir - Vom Recht auf ein gutes Leben.

Ein gutes Leben für alle im Einklang mit der Natur. Eine schöne romantische Vorstellung oder Impuls für eine zukunftsfähige Welt? Dieser Frage geht die Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal nach. Alberto Acosta ist ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors, ein Mitbegründer der bekannten Yasuní ITT-Initiative und eine der prominetesten Stimmen des Buen Vivir. Inspiriert von indigenen Ideen gibt er Impulse für ein solidarisches Wirtschaften, ein anderes Verhältnis von Mensch und Umwelt, stellt eine neue Ethik der Entwicklung vor und berichtet über seine Erfahrung bei der politischen Umsetzung.
Die politisch-gesellschaftlichen Visionen wechseln sich ab und verbinden sich mit der Musik der lateinamerikanischen Kult-Band Grupo Sal.
So wird das Buen Vivir an diesem Abend auch sinnlich-künstlerisch erfahrbar. Im Anschluss ist Raum für Fragen, Diskussion und Austausch.

Gefördert mit Mitteln des Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, sowie ENGAGEMENT GLOBAL und dem AKADEMIEVEREIN

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06.10.2017, 14:00 Uhr - 08.10.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Fachtagung des Religion and Science Network Germany

Gott und Welt in Beziehung

Zum panentheistischen Paradigma im Dialog von Naturwissenschaft und Theologie

Die interdisziplinär zentrale Gott-Welt-Debatte sucht ihren Weg zwischen Dualismus (klassischer Theismus) und Identitätstheorie (Pantheismus), indem zwar an der Differenz zwischen Gott und Welt festgehalten, eine absolute Trennung gleichwohl vermieden werden soll. Ist der Panentheismus die Lösung?
Neben der thematischen Diskussion zielt die Tagung auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte und die Vernetzung von (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München

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