Die Diözese Rottenburg-Stuttgart verfügt über die älteste katholische Akademie in Deutschland. Ihre erste Tagung hatte sie am 17./ 18. Februar 1951, die offizielle Eröffnung und Stiftungsfeier war aber erst zwei Jahre später am 21./ 22. Februar 1953. Angeregt war diese Gründung zweifellos durch das Beispiel der Evangelischen Akademie Bad Boll, die bald bundesweit zur Institution wurde. Bis heute verstehen sich beide Akademien als Partner, in durchaus fruchtbarer ökumenischer Konkurrenz. Zwei der vier Rottenburger Bischöfe der Nachkriegszeit, Dr. Georg Moser und der gegenwärtige Bischof Dr. Gebhard Fürst, waren zuvor lange Jahre Direktoren der Akademie (1961-1970 bzw. 1986-2000). Damit wird auch die hohe innerkirchliche Wertschätzung sichtbar, die die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart genießt.
Prof. Dr. Alfons Auer, der 2005 im Alter von 91 Jahren verstorbene Nestor der Moraltheologie im katholischen Deutschland, war der erste hauptamtliche Direktor. In „schöpferischer Ruhelosigkeit“, so sah er die Aufgabe der Akademie, sollte sie, geformt von einem „Geist der Freiheit“, mit einem „offenen Blick“ für die Wahrheit jenseits kirchlicher Grenzen das Gespräch zwischen Kirche und Welt befördern. Auch von seinen Nachfolgern im Amt des Akademiedirektors wurde die Verortung zwischen Kirche und Welt betont: als Ohr der Kirche, zur Welt hin – gerade auch der nicht-katholischen, ja nicht-kirchlichen Welt – geöffnet. Zugleich hat sie aber auch Stimme der Kirche hin zur Welt zu sein, frei zum offenen Dialog. Statt anonymer Kongressatmosphäre wollte man lebendige Begegnung und die Entwicklung von eigener Sachkompetenz in politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen.
Besucherzahlen | Sach- und Fachbereiche | Fachliche Schwerpunkte |
Aleksandr-Men-Preis | Intellektuell und ästhetisch bewohnbar
Wasser ist lebens- und kraftspendend und reich an Symbol- gehalten. Diese notwendige Ressource kann aber auch als künstlerisches Material verwendet werden. Sr. M. Pietra Löbl nutzt das tropfende Nass als Malmittel in ihren Installationen. Das Wasser hinterlässt aquarellähnliche Spuren. Die riesigen Acrylbilder von Werner Knaupp wirken dynamisch, kraftvoll, aber auch bedrohlich und zeigen die Urgewalt des Wassers. Nicolas Kerksieck geht performativ mit dem Thema um. In seinen Aktionen nimmt er den Symbolgehalt des lebensspendenden Elementes auf.
Vernissage
7. Februar 2010 um 11 Uhr
Ausstellungsdauer
7. Februar bis 2. Mai 2010
KUNST-RAUM-AKADEMIE
Tagungshaus Weingarten
Kirchplatz 7
88250 Weingarten
Telefon: 0751 5686-0
E-Mail: weingarten@akademie-rs.de
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage
Die Stuttgarter Konzept-
künstlerin Simone Westerwinter arbeitet mit Sprache in ihrer Malerei. Bevorzugt mit dem Begriff "JA", einem elementaren Wort der Kommunikation, das viele Facetten der Bedeutung kennt. Es geht der Künstlerin um Abstraktion, um große Licht-, Farb- und Gedankenräume, um unser komplexes Denken und Empfinden aufzunehmen.
Vernissage
18. Januar 2009, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer
18. Januar 2009 bis 25. April 2010
KUNST-RAUM-AKADEMIE
Tagungszentrum Hohenheim
Paracelsusstraße 91
70599 Stuttgart
Telefon: 0711 451034-600
E-Mail: hohenheim@akademie-rs.de
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage
