04.03.2016, 16:00 Uhr - 06.03.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Theologisches Forum Christentum - Islam

Kritik, Widerspruch, Blasphemie

Anfragen an Christentum und Islam

Religion im Allgemeinen und Christentum wie Islam im Besonderen sind (wieder) gesellschaftlich sehr umstritten. Beide Religionsgemeinschaften sind aber nicht nur Objekt gesellschaftlicher Kritik, sondern bringen zugleich eigene Anfragen in politische und religionsbezogene Debatten ein. In einem interreligiösen Rahmen sollen verschiedene Formen der Religionskritik in ihrem aktuellen gesellschaftlichen Kontext analysiert und theologische Anknüpfungs- und Gesprächsmöglichkeiten sondiert werden.


PDF Programm

Theologisches Forum – Christentum und Islam

Kritik, Widerspruch, Blasphemie

Anfragen an Christentum und Islam

Hrsg.: Christian Ströbele/Mohammad Gharaibeh/Tobias Specker/Muna Tatari


Verlag Friedrich Pustet  Regensburg,  2017 ,  292 Seiten


Preis: 26,95 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)

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Preise für drei Nachwuchswissenschaftler

Am Samstag, 5. März 2016, hat die Georges-Anawati-Stiftung im Rahmen einer Fachtagung des „Theologischen Forums Christentum – Islam“ an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart insgesamt drei Preise an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die sich in herausragenden Essays mit dem christlich-islamischen Dialog befasst haben.

Zur Meldung

Der afrikanische Kontinent besteht aus über 50 Ländern, in denen mehr als 1,1 Milliarde Menschen leben. Trotz der enormen Vielfalt des Kontinents ist die Afrikadarstellung in den europäischen Massenmedien oft durch drei Ks geprägt: Kriege, Krankheiten und Katastrophen. Länder so unterschiedlich wie Somalia und Südafrika, Tunesien und Tansania, Ägypten und Äquatorialguinea werden alle zum gleichen Konstrukt "Afrika" homogenisiert. Daneben haben Exotisierungen und Romantisierungen häufig großen Einfluss auf das Afrikabild in den deutschen Medien, was dazu beiträgt, einem neokolonialen Blick Vorschub zu leisten.
Gleichwohl besitzen auch afrikanische Repräsentationen des Kontinents keinen privilegierten Zugriff auf Wirklichkeit. Mediale Imaginationen lassen sich nie auf Anschauungen verkürzen, die mitunter gar "richtig" oder "falsch" wären. Imagination meint vielmehr einen medialen, d.h. vermittelnden wie vermittelten Prozess, der erst Wirklichkeit konstruiert. Diesen medialen Prozess, seine Bedingungen und Auswirkungen untersuchen wir u.a. am Thema der Migration.
In den Weingartener Afrikagesprächen "Mediale Bilder von Afrika" wollen wir diskutieren, wie Repräsentationen von Afrika seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart medial produziert wurden und bis heute werden, sowohl in Europa als auch auf dem Kontinent selbst.