05.10.2017, 12:00 Uhr - 07.10.2017, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Von den Welfen zu den Staufern

Der Tod Welfs VII. 1167 und die Grundlegung Oberschwabens im Mittelalter

Anlässlich des 850. Todestages von Welf VII. wird der Herrschaftswechsel von den Welfen zu den Staufern in Oberschwaben beleuchtet. Es werden verschiedene Ebenen untersucht: Verwaltung und Ämterwesen, Adel und Ministerialität, Städte und Klöster, um so den Stellenwert Oberschwabens im spätstaufischen Reich zu bestimmen.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Oberschwaben, der Gesellschaft Oberschwaben und dem Haus der Stadtgeschichte Ravensburg


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Mit dem Tod Welfs VII., des einzigen Sohnes Herzog Welfs VI., im Jahre 1167 wurde das Ende der Welfenherrschaft in Oberschwaben eingeläutet. War zunächst Welfs VI. Neffe Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen, Anwärter auf das Erbe, so ging dieses schließlich in die Hände der Staufer über. Der Zugewinn für die staufische Hausmacht war beträchtlich, insbesondere durch die Übernahme potenter Ministerialenfamilien.

Anliegen der Tagung anlässlich des 850. Todestages von Welf VII. ist es, den Herrschaftswechsel von den Welfen zu den Staufern in Oberschwaben auf den Ebenen von Verwaltung und Ämterwesen, von Adel und Ministerialität, Städten und Klöstern genauer zu analysieren und den Stellenwert Oberschwabens im spätstaufischen Reich zu bestimmen. Darüber hinaus interessiert die weitere herrschaftliche Entwicklung des ehemaligen Welfenlandes in nachstaufischer Zeit im Rahmen der Landvogtei Oberschwaben. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welche Erinnerung an die Familie, die das Land so stark geprägt hat, in Spätmittelalter und Früher Neuzeit wach blieb und erneuert wurde.

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Welfenchronik, Hochschul- und Landesbibliothek Fulda

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