Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Dienstag, 7. November 2006

Zukunftsszenarium: Islam 2020

Tagung zum gesellschaftlichen Dialog zwischen Christen und Muslimen vom 17. bis 19. November fragt nach Handlungsperspektiven angesichts integrationspolitischer Prognosen

Stuttgart (ars). Sind die Muslime eines Tages in Deutschland in der Mehrheit? Wachsen Parallelwelten und kulturelle Konflikte? Oder leben die Muslime im Jahr 2020 gut integriert in dieser Gesellschaft? Wie wird sich der Islam in seiner Organisationsform und Prägung verändern? Um angesichts integrationspolitischer Prognosen zu tragfähigen Handlungsperspektiven für die Gegenwart zu gelangen, diskutieren auf einer Tagung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 17. bis 19. November zahlreiche Akteure aus muslimischen Verbänden, Kirchen, Wissenschaft, Dialoginitiativen und Integrationsarbeit, die ein breites Spektrum von Ansätzen vertreten.

Die Tagung wird von der Akademie in Zusammenarbeit mit dem „Koordinierungsrat der Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges in Deutschland" (KCID) veranstaltet. Ihr Ziel ist, über den Entwurf von verschiedenen Zukunftsszenarien Handlungsperspektiven für die Gegenwart zu gewinnen. Dabei geht es auch um die Fragen, welche Rolle die muslimischen Verbände und der christlich-islamische Dialog in Zukunft spielen werden und wie ein tragfähiges Leitbild für die multireligiöse Gesellschaft aussehen kann.

Der Kulturwissenschaftler Fuad Kandil und der Direktor des Münsteraner Instituts für Christliche Sozialwissenschaften, Karl Gabriel diskutieren die Frage, ob auch der Islam Säkularisierungstendenzen unterliegt oder ob es im 21. Jahrhundert zu einer Rückkehr der Religionen kommt (17.11.). Die Schriftstellerin Hilal Sezgin und der Vorsitzende des Rates für Migration, Michael Bommes, werden integrationspolitische Prognosen abgeben und sich über die Teilhabe von Muslimen am öffentlichen Leben auseinandersetzen (18.11.).

Integrationspolitische Konsequenzen aus den verschiedenen Zukunftsszenarien ziehen in der Abschlussdiskussion der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet, der Leiter der innenpolitischen Redaktion der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, der KCID-Vositzende Murat Aslanoglu und der katholische Islamfachmann Christian Troll (19.11.). (ars/kwh)



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Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.

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13. Juni 2010 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010

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