Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Mittwoch, 2. August 2006

Liebe, Glück und Tod

Philosophische Sommerwoche vom 21. bis 24. August zum Verhältnis von Eros und Agape im Hohenlied und in der Enzyklika „Gott ist die Liebe“

Weingarten (ars). „Liebe, Glück und Tod“ lautet der Titel der Philosophischen Sommerwoche der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 21. bis 24. August im Tagungshaus Weingarten. Im Zentrum der theologischen und philosophischen Reflexion steht das Verhältnis von Eros und Agape im alttestamentlichen Hohelied der Liebe und in der ersten Enzyklika von Papst Benedikt XVI. „Gott ist die Liebe“.

Die beiden Texte sind Grundlage der insgesamt zwölf Vortrags- und Gesprächseinheiten mit Textlektüre. Zugleich geht es um eine grundsätzliche Verhältnisbestimmung von leiblich-sinnlicher und geistiger Liebe auf dem Hintergrund der ebenso aktuellen wie existentiellen Frage nach dem menschlichen Glück. Äußerungen von Papst Benedikt XVI. aus jüngster Zeit zeigen, dass das Christentum seine traditionell eher skeptische Haltung in der Frage nach dem irdischen Glück überdenken muss: „Die Jugendlichen, die in sich heftig den Ruf der Liebe verspüren, müssen von dem Vorurteil befreit werden, dass das Christentum mit seinen Geboten und Verboten der Freude der Liebe allzuviele Hindernisse in den Weg stelle, besonders, dass das Christentum verhindere, das wahre Glück in der gegenseitigen Liebe zwischen Mann und Frau zu finden.“

In seiner Enzyklika bezeichnet der Papst speziell das Hohelied der Liebe als „Quelle mystischer Erkenntnis und Erfahrung, in der sich das Wesen des biblischen Glaubens ausdrückt“. Die in erotischen Bildern dargestellte „Vereinigung des Menschen mit Gott“ sei, wie der Programmtext der Tagung aus dem päpstlichen Weltrundschreiben zitiert, der „Urtraum des Menschen“. Eine besondere Rolle spielt das „Lied der Lieder“ in der jüdischen Kabbala, die in der Liebe von Mann und Frau „einen fernen Nachklang des Männlichen und des Weiblichen in der Gottheit“ erkennt, so der evangelische Pfarrer Rolf Umbach, einer der Referenten der Tagung.

Weitere Referenten sind der Leiter des psychotherapeutischen und spirituellen Recollectio-Hauses der Abtei Münsterschwarzach, Wunibald Müller, der emeritierte Professor für Systematische Theologie/ Dogmatik an der Universität Essen, Franz-Josef Nocke, der Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg, Thomas Petersen, und der Hochschulpfarrer der Universität Heidelberg, Thomas Rutte. Einbezogen in die viertägige Veranstaltung ist die Shakespeare-Aufführung „Ein Sommernachtstraum“ der Klosterfestspiele Weingarten, in die der Künstlerische Leiter Thomas Bleil eine Einführung geben wird. – Die Philosophische Sommerwoche fand zuletzt in den Jahren 2000 bis 2003 dreimal statt. (ars/kwh)



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Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.

Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010

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Tagungshaus Weingarten
Kirchplatz 7
88250 Weingarten
Telefon: 0751 5686-0
E-Mail:  weingarten@akademie-rs.de
 
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage

Öffentliche Führungen
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11. September, 14.00 Uhr

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