Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Freitag, 19. Mai 2006

Gesellschaft gemeinsam gestalten

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart startet wissenschaftliches Projekt zu islamischen Organisationen in Baden-Württemberg

Stuttgart (ars). Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat mit Förderung der Robert Bosch Stiftung ein auf zwei Jahre angelegtes wissenschaftliches Projekt zu islamischen Organisationen in Baden-Württemberg gestartet. Mit dem Projekt werden erstmals islamische Vereinigungen und deren weitgehend ungenutzte Integrationspotenziale in ihren kommunalen und religiösen Beziehungsfeldern in den Blick genommen.

Das Projekt mit dem Titel „Gesellschaft gemeinsam gestalten. Islamische Vereinigungen als Partner in Baden-Württemberg“ will untersuchen, in welcher Vielfalt und Intensität Beziehungen zwischen islamischen Vereinigungen und ihrem Umfeld auf lokaler bzw. regionaler Ebene bereits existieren. Insbesondere sollen die für Austausch und tragfähige Zusammenarbeit förderlichen bzw. hinderlichen Bedingungen analysiert werden.

Zentraler Bestandteil des Projekts ist die aktivierende Einbeziehung der islamischen Vereinigungen im Land, aber auch der kirchlichen und politischen Gesprächspartner und Institutionen. Im Rahmen der Datenerhebung werden die verschiedenen lokalen Akteure auch danach befragt, welche Kriterien und Rahmenbedingungen sie für den Dialog und die Zusammenarbeit als wichtig erachten. Das Projekt soll Prozesse partnerschaftlicher Zusammenarbeit und gelungene Dialog-Beispiele ausfindig machen, systematisch aufarbeiten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. 

Leitidee dabei ist, dass Kontakte, Austausch und Kooperationen gerade auch mit islamischen Gruppen für eine gemeinsame Zukunft fundamental sind. Zu den Zielen des Projekts gehört es, diejenigen islamischen Kräfte zu unterstützen, die angesichts eines vollzogenen Einwanderungsprozesses eine dauerhafte Orientierung auf Deutschland hin anstreben. Es soll zudem zu sachlichen Klärungen auf Seiten der islamischen Vereinigungen führen und sie zum Zugehen auf politische und kirchliche Partner motivieren und aktivieren. Die systematische Aufarbeitung der Beziehungen wird als eine solide Grundlage für eine Intensivierung des Integrationsgeschehens gerade auch unter Beteiligung islamischer Organisationen angesehen.

Insgesamt will das Projekt über die bisher meist zufälligen Gelegenheitskontakte und Einzelinitiativen hinaus zu einer nachhaltigen Aktivierung „durch Schritte auf Seiten aller Beteiligter“ und zu einer stärkeren gesellschaftlichen Teilhabe der islamischen Vereinigungen beitragen, insbesondere an den jeweiligen Diskussions- und Entscheidungsprozessen. Dazu sollen exemplarisch verschiedene ländliche und städtische Gebiete erfasst werden, darunter die Großräume Mannheim und Stuttgart. Darüber hinaus werden aber auch Informationen in Bezug auf ganz Baden-Württemberg zusammengetragen. Als Projektmitarbeiterin für die Recherchetätigkeit sowie die Kontakt- und Netzwerkarbeit konnte Ayse Almila Akca M.A., eine Politik- und Islamwissenschaftlerin mit Migrationshintergrund, gewonnen werden. ars/kwh

 



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Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.

Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010

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