Stuttgart (ars). Die Gründungsveranstaltung eines „Anwendernetzwerks der Diözese Rottenburg-Stuttgart“ für Photovoltaikanlagen im Tagungszentrum Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart stellt eine weitere Etappe in der diözesanen „Klima-Initiative“ dar. Die davon erhoffte Motivation zeigt inzwischen deutliche Wirkung. Insbesondere an der Installation solartechnischer Anlagen besteht bei Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen starkes Interesse.
Derzeit sind in der Diözese bereits fast hundert Photovoltaikanlagen (PV) auf kirchlichen Dächern installiert. Da die PV-Technologie – nicht zuletzt wegen des hohen Kapitaleinsatzes – besonders sorgfältiger Prüfung bedarf und in die örtlichen Gegebenheiten integriert werden muss, legt es sich nahe, die Kenntnisse erfahrener Praktiker zu nutzen. Deshalb wurde in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein Anwendernetzwerk gegründet, dessen Mitglieder interessierten Kirchengemeinden und Einrichtungen in ehrenamtlicher Tätigkeit und in enger Abstimmung mit dem Bischöflichen Bauamt als Berater für die erforderlichen Vorbereitungen zur Verfügung stehen.
Auf der Gründungsversammlung in Stuttgart-Hohenheim stand unter anderem die Erarbeitung eines Anwenderhandbuchs auf dem Programm. In ihm werden unter anderem Fragen der wirtschaftlichen und technischen Betriebsführung, der Integration in die ökologische Bestandsentwicklung der Diözese, der Finanzierung und der Vertragsgestaltung aufbereitet.
Referenten der Gründungsveranstaltung waren der Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft, Ordinariatsrat Joachim Drumm, der Leiter des Bischöflichen Bauamts, Diözesanbaumeister Heiner Giese, der Vorsitzende des Diözesanausschusses Nachhaltige Entwicklung, Dieter Schmid, sowie Akademiereferent Klaus Barwig.
Bischof Gebhard Fürst hatte die langfristig angelegten strategischen Prozess der Klima-Initiative im Juli 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei hatte er die besondere Verantwortung der Kirche für die Bewahrung der Schöpfung betont, die sich nicht zuletzt in der vermehrten Nutzung klimaschonender Technologien der Energieerzeugung und -nutzung zeigt. Neben Schulungen zum Energie- und Umweltmanagement in der Kirchengemeinden und anderen Maßnahmen sehen die zehn ‚Zielbereiche’ der ökologischen Gesamtstrategie auch „Anreizsysteme zur Förderung solartechnischer und energieeffizienter Investitionen“ vor. Die Diözese hat dafür neben zinsgünstigen Krediten in Höhe von zehn Millionen Euro auch einen „Nachhaltigkeitsfonds“ aufgelegt. Er ist mit 12.4 Millionen Euro ausgestattet, die nach festgelegten Nachhaltigkeitskriterien für Bau- und Sanierungsinvestitionen der Kirchengemeinden und des diözesanen Gebäudebestands zur Verfügung stehen. (ars/kwh)
Hinweis: Nähere Informationen bei Klaus Barwig, Tel.: 0711 1640 730; Fax: 0711 1640 830; E-Mail: barwig@akademie-rs.de
Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.
Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr
Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010
KUNST-RAUM-AKADEMIE
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Kirchplatz 7
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Öffentliche Führungen
7. August, 14.00 Uhr
11. September, 14.00 Uhr
