Stuttgart (ars). Von den negativen Folgen des Klimawandels, dessen Hauptverursacher die Industriestaaten sind, werden die Armen in den Entwicklungsländern besonders stark betroffen. Zugleich sind sie viel weniger gewappnet, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen. Dieses gewaltige globale Gerechtigkeitsproblem und sein Konfliktpotenzial ist Thema der Tagung „Klimawandel und Gerechtigkeit“ am Freitag, 27. Februar, im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.
Eine globale Klimapolitik, so wird in der Einladung zu der Veranstaltung betont, müsse den Klimawandel auf ein beherrschbares Maß begrenzen und gleichzeitig Handlungsperspektiven entwickeln, um die Folgen des bereits nicht mehr vermeidbaren Klimawandels zu bewältigen. Die Tagung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart findet in Kooperation mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor, der Hauptabteilung Weltkirche des Bischöflichen Ordinariats Rottenburg und der Evangelischen Akademie Bad Boll statt. An einem Podiumsgespräch (um 19:45 Uhr) nehmen unter anderem der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, der Vorsitzende des Umweltausschusses des Landtags von Baden-Württemberg, Ulrich Müller, und der Misereor-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer (Aachen) teil.
Das Projekt „Klimawandel und Gerechtigkeit“ wird von Misereor, dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie des Jesuitenordens in München, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Münchener RückStiftung gemeinsam betrieben. Ziel ist, geeignete Strategien und Optionen einer globalen Klima- und Energiepolitik zu entwickeln, welche die nationalen und internationalen Bemühungen zur Armutsbekämpfung nicht gefährden, sondern möglichst unterstützen.
In einem über zwei Jahre gespannten Themenhorizont von „Armutsbekämpfung und Bewahrung der Schöpfung“ greift die diesjährige Misereor-Fastenaktion den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungssicherheit auf. (ars/kwh)
Hinweis: Weitere Informationen und Anmeldung bei Klaus Barwig, Tel. 0711 1640-730; barwig@akademie-rs.de
Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.
Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr
Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010
KUNST-RAUM-AKADEMIE
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Kirchplatz 7
88250 Weingarten
Telefon: 0751 5686-0
E-Mail: weingarten@akademie-rs.de
Öffnungszeiten
werktags von 9-18 Uhr; samstags und sonntags auf Anfrage
Öffentliche Führungen
7. August, 14.00 Uhr
11. September, 14.00 Uhr
