Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Dienstag, 14. Oktober 2008

Gästezimmer im Tagungszentrum der katholischen Akademie erneuert

1,8 Mio € Gesamtkosten für Modernisierung und Brandschutzmaßnahmen/ Tagungshaus in Hohenheim in den Sommermonaten 2008 und 2009 geschlossen

Stuttgart (ars). Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in den zurückliegenden Sommermonaten die 42 Gästezimmer im 3-stöckigen Hauptgebäude ihres Tagungszentrums in Stuttgart-Hohenheim komplett saniert. Außerdem wurde der Lichthof neu gestaltet und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. Die Gesamtkosten für die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die im nächsten Sommer weitergeführt und abgeschlossen werden, belaufen sich auf rund 1,8 Mio. €.

Von Juli bis Anfang September war das Tagungszentrum in Hohenheim für die Renovierung komplett geschlossen. Neben den 42 Gästezimmern des 44 Jahre alten Hauptgebäudes wurden auch Personal- und Arbeitsräume sowie die Flure saniert. Die Zimmer erhielten eine neue Innenausstattung samt Fußbodenbelag und eine neue Elektroinstallationen. Elf Bäder wurden ebenfalls erneuert, die restlichen waren vor acht Jahren im Zusammenhang mit dem neuen Erweiterungsbau (an der Nordseite) saniert worden. Durch die Renovierung ist jetzt insgesamt ein Qualitätsstandard erreicht, der dem des Erweiterungsbaus entspricht.
Der Lichthof in der Mitte des quadratischen Gebäudes wurde völlig neu gestaltet. Er ist jetzt mit einer Kassettendecke, die an den Seiten offen ist, überdacht, so dass der Hof jetzt begehbar und vielfältig nutzbar ist. Zum Hof hin öffnet sich im ersten Stock (Nordseite) ein neu eingerichteter Leseraum, der bereits eine kleine Bibliothek enthält. Außerdem wurden neue Fenstertüren und eine neue Wärmedämmung eingebaut. Zuvor konnte das Regenwasser nur ungenügend abfließen, was Schäden im Foyer verursachte.
Die brandschutztechnischen Maßnahmen waren durch Anforderungen notwendig geworden, die sich aus einer Brandschutzbegehung ergeben haben. Auf alle drei Stockwerken besteht jetzt direkt eine Fluchtmöglichkeit. Wände und Decken der Zimmer entsprechen den aktuellen behördlichen Auflagen. Für das nächste Jahr sind der teilweise Rückbau und die komplette Erneuerung der Lüftungsanlage vorgesehen. Außerdem wird der Speisesaal im Kellergeschoss renoviert und umgestaltet. Geplant ist auch eine Modernisierung und behindertengerechte Erweiterung der Toiletten. Dazu muss das Tagungshaus in den drei Sommermonaten 2009 wieder ganz geschlossen werden.
Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich insgesamt auf ca. 1,8 Mio. €. Gut 40 Prozent davon entfallen auf die Sanierung der Gästezimmer, 15 Prozent auf die Modernisierung des Speisesaals und der Toiletten sowie jeweils knapp 15 Prozent auf die Renovierung des Lichthofes und auf die Brandschutzmaßnahmen. Der Restbetrag stellt eine Art Puffer dar, um unvorhergesehene Kosten aufzufangen. Bei dem Haus handelt es sich um einen innovativen Bau vom Anfang der 60er Jahre, bei dem eine außergewöhnliche Tragwerkkonstruktion zum Zuge kam, die bei einem Umbau eine gesonderte Prüfung der dadurch entstehenden neuen statischen Verhältnisse erfordert. Von daher ergeben sich nicht genau kalkulierbare Kostenrisiken. (ars/kwh) 



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