Veranstaltungen

AKIH-Frühjahrstagung 2018

Die Hexen und das Wetter

Eine Diskussion zu Hexenverfolgung und Klimawandel

Die Frage, inwieweit der Klimawandel menschengemacht ist, beschäftigt heute die Gemüter. Zur Zeit der großen Hexenverfolgung glaubten viele, dass das Wetter von den Hexen gemacht werde. In der Forschung gibt es jedoch Meinungsverschiedenheiten, ob es einen Zusammenhang zwischen der Abkühlung der Kleinen Eiszeit und den historischen Hexenverfolgungen gegeben hat. Im Workshop sollen die unterschiedlichen Auffassungen dargelegt und diskutiert werden, die dazu bestehen.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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Forum jüdische Geschichte

Buchgeschichte und jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit

Die Tagung widmet sich dem Verhältnis von Juden und Judentum in der Frühen Neuzeit zur Kultur des Buches. Neben Überlegungen zu Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Handschrift und Druck werden wir uns mit Buchproduktion und Büchermarkt, mit Gestaltung, Besitz und Gebrauch von Büchern befassen. Wie sind jüdische Bücher überliefert? Was sagen Vorworte und andere Paratexte aus, und welche Ansichten gibt es in der nichtjüdischen Umwelt über das Verhältnis von Juden und Jüdinnen zu ihren Büchern?
In Zusammenarbeit mit dem Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne"

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Veranstaltungen für ExpertInnen

Bier in Oberschwaben

Bier steht für Gemütlichkeit und Geselligkeit, aber auch für Stammtisch-Gerede, Rausch und Gewalt. Brauereien gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten zu jedem größeren Ort in Oberschwaben und präg(t)en Landschaft und Landwirtschaft. Neuerdings verknüpfen sich Bier und Bierzelt mit einer Art popkultureller Bajuwarisierung, während eine boomende Kleinbrauerszene ganz dem Trend zum Öko-Regionalismus entgegenkommt. Kein Zweifel: Bier ist ein kulturgeschichtliches Phänomen, dessen Beleuchtung aus unterschiedlichen Disziplinen auch tiefe Einblicke in die Region Oberschwaben gewährt.
Interdisziplinäre Tagung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Regionalität und Schulgeschichte, PH Weingarten

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Öffentlicher Vortrag mit Musik

Der Ackerbau, das Bier und die Folgen

Vom freien Nomadenleben in die Sesshaftigkeit

Öffentlicher Vortrag von Prof. em. Dr. Josef H. Reichholf (Ökologe und Evolutionsforscher, München) im Rahmen der Tagung "Bier in Oberschwaben"

In der Steinzeit lebten die Menschen als Jäger und Sammler. Doch vor rund zehntausend Jahren begannen sie, feste Ansiedlungen zu bauen, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben und Staaten zu bilden. Weil das Jagdwild rar geworden war und Hunger sie zum Ackerbau zwang - so lautet die gängige Deutung. Doch es herrschte kein Wildmangel im "Fruchtbaren Halbmond", und zuerst entstanden Kultstätten. Warum also wurden die Menschen sesshaft? Hauptrolle spielte das Bier, so Josef H. Reichholf.

Die Vortrag wird musikalisch bereichert von der Blasmusikformation Denis Zachenbacher.

Eintritt frei - Spenden willkommen.

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Veranstaltungen für ExpertInnen

Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit?

Narrative der europäischen Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert

Als sich in den 1970er Jahren die zweite Frauenbewegung auf den politischen Bühnen Europas Gehör verschaffte, verstand sie sich weitgehend als neue Bewegung ohne historische Vorläufer. Wie kam es dazu? Auf welche Weise wurde die erste Frauenbewegung tradiert? Wo liegen die (verschleierten) Schnittstellen zwischen den Frauenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts?
In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, der Universität der Bundeswehr München und dem Verein Frauen und Geschichte Baden-Württemberg

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Offene Veranstaltung

Warum Frauenbewegungen in Vergessenheit geraten oder auch nicht

Die Rolle von aktivem Gedenken und Medien

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Augsburg) im Rahmen der Fachtagung "Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit?"

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Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Der Wert des Heiligen

zwischen materiellen und spirituellen Vorstellungen

Heiligkeit, verstanden als Wert, manifestiert sich im ‚Verdienst' eines Heiligen. Der materiell-spirituelle Doppelsinn dieses Begriffs hat das Heiligkeitsverständnis der Kirche geprägt: Heiligkeit ist ethisch begründet und zugleich materiell verrechenbar. Oft wird das Wesen des Heiligenkultes auf die materielle Komponente reduziert. Statt nach der Ökonomisierung des spirituellen Heils fragt die Tagung präziser nach den Wertbezügen des Sacrum im Spannungsverhältnis von Spiritualität, Materialität und Ökonomie.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Bodenseefestivals

101 Jahre Russische Revolution

Geschichte, Erinnerung, Politik

Im Jahr 1917 erschütterte die Russische Revolution das Zarenreich und die ganze Welt. Auch über hundert Jahre später sind ihre Nachwirkungen in Gesellschaft, Politik und Kultur noch spürbar. Der Slawist Ulrich Schmid (St. Gallen) wagt einen Blick auf die langfristigen Folgen der Revolution und fragt unter anderem: Wer erinnert (sich) wie an die Ereignisse des Jahres 1917? Welche Rolle spielt die Russische Revolution in der aktuellen russischen Geschichtspolitik?

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Veranstaltungen für ExpertInnen

Von Hinterzimmern und geheimen Machenschaften

Verschwörungstheorien in historischer Perspektive

Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer technischer Möglichkeiten verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon vor Jahrhunderten versuchten Menschen, sich das Unverständliche und vermeintlich Böse als Machenschaften bestimmter Gruppen zu erklären, die als fremdartig oder allmächtig wahrgenommen wurden.
Anhand konkreter historischer Beispiele wird gefragt: Inwieweit ist unser modernes Konzept von Verschwörungstheorien auf vergangene Epochen übertragbar? Unter welchen Umständen waren diese Erzählungen erfolgreich, wie leben sie bis heute fort und welche Lehren können aus der Geschichte für den heutigen Umgang mit Verschwörungstheorien gezogen werden?

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Veranstaltungs-Dokumentationen

16.11.2017, 12:00 Uhr - 18.11.2017, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Wie bildet Geschichte?

Welche Rolle spielte Geschichte in den Bildungskonzepten der Vergangenheit? Welche beruflich und gesellschaftlich relevanten Kompetenzen können durch das Arbeiten am historischen Gegenstand in Schule und Hochschule heute vermittelt werden? Diesen Themen widmen sich Vorträge und Workshops in einer zeitlichen Spanne von der Antike bis in die Gegenwart.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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26.10.2017, 16:00 Uhr - 28.10.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
23. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Traditionen - Tradierungen

Unter geschlechtergeschichtlicher Perspektive wird der Blick auf informelle wie institutionalisierte Rezeptionen und Rekonstruktionen von Geschlechterordnungen und Geschlechterdifferenzen gerichtet. Dabei sollen auch über lange Zeiträume gepflegte Rituale und Denkmuster hinterfragt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit.

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Call for Papers

21.10.2017, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr, Weingarten
Meilensteine der Kunstgeschichte

Die Reformation und die Folgen für die Kunst

Eine Hinführung zur Gegenreformation

Die international bekannte Oberschwäbische Barockstraße mit ihren drei Routen prägt kulturell die Region von Ulm bis zum Bodensee. Die künstlerischen Perlen des Barock und Rokoko sind als architektonische Manifestationen des Glaubens zu verstehen. Sie wurden vorrangig als katholische Antwort auf die Reformation erbaut. Ein Vortrag bietet einen Überblick auf die Kunst der Gegenreformation. Eine Kurzexkursion zu künstlerischen Kleinoden veranschaulicht diese Epoche.

Die Veranstaltung fällt leider aus.
05.10.2017, 12:00 Uhr - 07.10.2017, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Von den Welfen zu den Staufern

Der Tod Welfs VII. 1167 und die Grundlegung Oberschwabens im Mittelalter

Anlässlich des 850. Todestages von Welf VII. wird der Herrschaftswechsel von den Welfen zu den Staufern in Oberschwaben beleuchtet. Es werden verschiedene Ebenen untersucht: Verwaltung und Ämterwesen, Adel und Ministerialität, Städte und Klöster, um so den Stellenwert Oberschwabens im spätstaufischen Reich zu bestimmen.
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Oberschwaben, der Gesellschaft Oberschwaben und dem Haus der Stadtgeschichte Ravensburg

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14.09.2017, 15:00 Uhr - 16.09.2017, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Tagung mit dem Geschichtsverein (Arbeitstitel)

Die Veranstaltung wird verschoben.
01.06.2017, 17:30 Uhr - 03.06.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
AIM GENDER

Männlichkeiten zwischen Kulturen

Die Kölner Silvester-Nacht hat erneut deutlich gemacht, wie zentral kulturelle Konzepte von Männlichkeit bei der Bewertung der Verhaltensweisen von Männern sind. Ausgehend von diesem aktuellen Anlass wird die Konstruktion von Männlichkeit zwischen verschiedenen Kulturen in historischer, soziologischer, ethnologischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive analysiert - und werden vorschnelle Verallgemeinerungen hinterfragt.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung

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05.05.2017, 12:00 Uhr - 09.05.2017, 14:00 Uhr, Weingarten
Bodenseefestival

Orgel, Klavier, Glocke

Musik-Instrumentenbau zwischen Barock und Moderne

Der interessierte Laie erhält Einblicke in den Musik-Instrumentenbau und erfährt aus erster Hand über die Herausforderungen historische Instrumente zu erhalten. Eine Exkursion und ein Konzertbesuch sind Teil des Programms.
In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Musikinstrumente im Verband der Restauratoren e.V.

Die Veranstaltung fällt leider aus.
30.03.2017, 17:00 Uhr - 01.04.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

Das Treffen soll jungen ForscherInnen sowie etablierten WissenschaftlerInnen Gelegenheit geben, ihre Arbeiten und Projekte vorzustellen und sie mit den Experten im Plenum zu diskutieren.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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22.03.2017, 12:00 Uhr - 25.03.2017, 13:00 Uhr, Weingarten
3. Internationale AGFEM Tagung

Reformen geistlicher Frauengemeinschaften im Mittelalter

Reformdiskurse haben nicht nur aktuelle Relevanz, sondern sind auch untrennbar verbunden mit der Geschichte des Ordenswesens. Die Tagung will Reformprozesse in Frauengemeinschaften - regulierten wie unregulierten, klösterlichen wie stiftischen - interdisziplinär und für das gesamte Mittelalter vergleichend untersuchen.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter (AGFEM)

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17.02.2017, 18:00 Uhr - 19.02.2017, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Juden in Konfessionalisierungsprozessen

Projektionen, Opfer und Akteure

Anlässlich des 500. Jahrestages der lutherischen Reformation befasst sich das Forum jüdische Geschichte und Kultur mit der Rolle der Juden in innerchristlichen und jüdischen Konfessionalisierungsprozessen. Im Mittelpunkt steht die Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.
In Zusammenarbeit mit dem Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne"

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02.02.2017, 17:00 Uhr - 04.02.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Interdisziplinäre Ansätze in der Hexenforschung

Neue Forschungen und Projekte

Die Veranstaltung dient dem offenen Austausch neuer Forschungsergebnisse.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung

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10.11.2016, 17:00 Uhr - 12.11.2016, 12:00 Uhr, Weingarten
2. Workshop des Arbeitskreises Süddeutsche Frauenstifte

Neue Forschungen und Perspektiven zu süddeutschen Frauenstiften

Frauenstifte sind geistliche Institutionen ohne Einbindung in einen Orden, die Frauen im Mittelalter und in der Neuzeit eine religiös-kirchliche Lebensweise ermöglichten. Trotz jüngerer Beiträge sind die Frauenstifte im süddeutschen Raum noch nicht ausreichend erforscht. Der Workshop soll ForscherInnen verschiedener Disziplinen Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung geben sowie neue Forschungsperspektiven erarbeiten.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Süddeutsche Frauenstifte

Die Veranstaltung fällt leider aus.
27.10.2016, 18:00 Uhr - 29.10.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
22. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Beziehungsgeschichte(n)

Beim diesjährigen Arbeitskreistreffen geht es um die Gestaltung von Beziehungen. Mit Blick auf die Geschichte der Neuzeit soll vor allem die Frage beantwortet werden, ob und wie Geschlechterdifferenz in Beziehungen inszeniert, idealisiert oder realisiert wurde.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

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22.10.2016, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Der Ausbruch des Tambora im April 1815

Einfluss der Geologie auf die (menschliche) Weltgeschichte

Im Rahmen eines Abendvortrags wird Prof. Dr. Wolfgang Behringer die kulturellen und klimatischen Folgen eines Vulkanausbruchs auf der indonesischen Insel Tambora schildern und damit den Blick auf die Geschichte des beginnenden 19. Jahrhunderts aus einer neuen Perspektive wagen.
Abendvortrag zur Tagung "1816 - Das Jahr ohne Sommer". In Zusammenarbeit mit der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg

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21.10.2016, 17:30 Uhr - 23.10.2016, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

1816 - Das Jahr ohne Sommer

Ein Vulkanausbruch und seine Folgen

Der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im Jahr 1815 löste eine globale Naturkatastrophe aus, in deren Folge im Sommer 1816 auch in Süddeutschland ein winterliches Klima herrschte - Dauerregen, Gewitterstürme und Schnee. Die interdisziplinäre Tagung befasst sich mit den klimatischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen infolge dieser Katastrophe.

In Zusammenarbeit mit den Universitäten Stuttgart und Hohenheim und der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg

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28.09.2016, 14:00 Uhr - 01.10.2016, 14:00 Uhr, Weingarten
10. Internationale Tagung des AKIH

Magie, Zauberei, Hexerei

Wissenskulturen im Kontext

Seit der Antike etablierten sich in allen sozialen Milieus Wissensbestände um Magie, Zauberei und Hexerei. Gelehrte wie religiöse Netzwerke, Mitglieder theologischer, medizinischer und juristischer Fakultäten sind als Vermittler dieser Wissensbestände genauso zu untersuchen wie öffentliche Darbietungen in Theater, Kunst oder Publizistik. Die Tagung beschäftigt sich mit der Konstruktion, Stabilisierung und Aushandlung dieses Wissens.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung

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16.09.2016, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Das Ende des Papst-Kaisertums

Franziskus als Jünger Jesu

Franziskus will eine Kirche ohne Klerikalismus, eine Gemeinschaft ohne monarchischen Narzissmus, eine Gefolgschaft Christi den Menschen offen. Zu viel für starre und ängstliche Ordnungshüter im kirchlichen Apparat. Der argentinische Papst zwischen Konsens und Widerstand. Im Rahmen des Abendvortrags zur Tagung "Inszenierung des modernen Papsttums" wird der Journalist und Vatikankenner Marco Politi seine ganz aktuellen Beobachtungen zu Papst Franziskus und dem Vatikan schildern.

In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg e.V.

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15.09.2016, 15:00 Uhr - 17.09.2016, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Die Inszenierung des modernen Papsttums

Von Pius IX. bis Franziskus

Symbole, Körpersprache und Großereignisse wie die Amtseinführung oder der Tod eines Papstes sind Inszenierungen des Papsttums, die theologische und kirchenpolitische Inhalte vermitteln können. Die Tagung befasst sich mit der Inszenierung des Papsttums in der Moderne, wobei auch die im 20. Jahrhundert rasch an Bedeutung gewinnenden Medien wie Film oder Fernsehen eine Rolle spielen werden.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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18.07.2016, 15:00 Uhr - 22.07.2016, 14:00 Uhr, Weingarten
Sommerakademie

Spätzle, Strudel und Schokolade

Esskultur und Ernährungsgeschichte am Bodensee

Fast Food, Slow Food und Functional Food, Bioprodukte, EU-Zertifikate und die Wiederentdeckung von Dinkel, Alblinse und Co.! Welche Strömungen bestimmen unsere moderne Esskultur? Welche Entwicklungen in der Ernährungsgeschichte haben unser Essverhalten entscheidend geprägt? In bewährter Form wechseln sich Vorträge und Exkursionen ab.

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12.05.2016, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr, Hospitalhof
Nachgefragt: Europa. Geschichte, Gegenwart und Zukunft?

Europäische Identität - eine Zukunftsaufgabe, kein Erbe der Geschichte

Was bedeutet die vielbeschworene "historische europäische Wertegemeinschaft" eigentlich? Was zeigt ein Blick in die Geschichte Europas? Kann die europäische Geschichte, eine Geschichte der Kriege und der Nationen, Aufschluss über aktuelle Auseinandersetzungen in und über Europa liefern oder gar in die Zukunft Europas weisen? Oder ist Europa - als Staatengemeinschaft, als Wertegemeinschaft, als kulturelles Erbe - vielmehr ein "weltgeschichtliches Experiment", das einem ständigen Aushandlungsprozess unterliegt?
Diesen Fragen wird Prof. Dr. Dieter Langewiesche als Experte für europäische Geschichte, im Rahmen seines Abendvortrags nachgehen und dabei den Bogen bis zu aktuellen Debatten spannen.

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Pressemeldung

14.04.2016, 17:00 Uhr - 16.04.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

Neue Projekte und Dissertationen zu hagiographischen Fragen stehen im Mittelpunkt des Arbeitskreistreffens. Daneben wird es Gelegenheit geben, sich über Neuigkeiten auszutauschen und die Vorhaben der kommenden Jahre zu planen.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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07.04.2016, 12:00 Uhr - 09.04.2016, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Materielle Kultur und Sozialprestige im Spätmittelalter

Führungsgruppen in Städten des deutschsprachigen Südwestens

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Patriziat, Führungsansprüche in der mittelalterlichen Stadt zu konsolidieren, etwa die Ausschmückung von Kirchen oder die Einschreibung der eigenen Familiengeschichte in die städtische Chronistik. Während der Tagung sollen Vorbilder und Aushandlungsprozesse dieser Inszenierung hinterfragt und Brüche zwischen tatsächlichem Führungsanspruch und scheinbarer Führungsfunktion untersucht werden.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, dem Haus der Stadtgeschichte Ravensburg und der Gesellschaft Oberschwaben

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18.02.2016, 17:00 Uhr - 20.02.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
30 Jahre AKIH

Interdisziplinäre Ansätze in der Hexenforschung

Neue Forschungen und Projekte

Das Frühjahrstreffen des Arbeitskreises dient dem offenen Austausch neuer Forschungsergebnisse und zur Vorbereitung der Herbsttagung des Arbeitskreises.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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12.02.2016, 18:00 Uhr - 14.02.2016, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Forum jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit

Bella figura judaica?

Auftreten und Wahrnehmung von Juden in Mittelalter und Früher Neuzeit

Die erkennbaren Unterschiede zwischen Juden und Christen waren über Jahrhunderte ein prägender Teil jüdisch-christlicher Beziehungen. Daher möchte sich der Arbeitskreis im Jahr 2016 mit den verschiedenen Formen jüdischen Auftretens und dessen Wahrnehmung durch Juden und Nichtjuden befassen.
In Zusammenarbeit mit dem Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne".

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10.12.2015, 18:00 Uhr - 12.12.2015, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
10. Tagung des Arbeitskreises AIM GENDER

Männlichkeitenforschung

Bilanz und Perspektiven

Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen geben einen Überblick über ihre Forschung zu Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis AIM GENDER.

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29.10.2015, 15:00 Uhr - 31.10.2015, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
21. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Materialität(en)

Zur Diskussion stehen Forschungsprojekte, die die Perspektiven des material turns mit der Kategorie Geschlecht verbinden. Das damit aufgemachte Feld ist weit: Es reicht von Forschungen zum Geschlecht von Dingen, über geschlechtsspezifische Aneignung und Nutzung von Dingen bis hin zur Materialisierung der Geschlechterordnung.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit.

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01.10.2015, 12:00 Uhr - 02.10.2015, 17:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Erfolgreich studieren! Selbst- und Zeitmanagement

Nicht jedes Studium führt direkt und gradlinig in einen bestimmten Beruf; wie finden Sie also Ihr Berufsziel? Auf diese und weitere Fragen erarbeiten wir gemeinsam Antworten, die berücksichtigen, dass wir nicht nur Arbeitstiere, sondern auch Menschen mit ganz individuellen Persönlichkeiten sind, die im Studium gelebt werden wollen und sollen.

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26.09.2015, 13:00 Uhr - 21:30 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Meilensteine der Kunstgeschichte - Eine Hinführung zur Gotik

Auf einen Impulsvortrag im Tagungshaus Weingarten folgt eine Exkursion zum Kloster Salem. Im Anschluss an die Führung kann man abends fakultativ an einer Weinprobe am Bodensee teilnehmen.

Die Veranstaltung fällt leider aus.
17.09.2015, 13:00 Uhr - 19.09.2015, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Mann, Frau, Partnerschaft

Genderdebatten des Christentums

Das Christentum liefert vielfältige Vorgaben, wie Männlichkeit, Weiblichkeit und ihre Gemeinsam- oder Unterschiedlichkeit zu verstehen sind. Wann und warum denken Christen Mann und Frau sein in einer je spezifischen Weise und formen daraus erneut kulturelle Muster, Sinnstiftungen und Ordnungen? Diesen Fragen will die epochenübergreifende Tagung nachgehen.

In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Gradiuertenkolleg "Religiöses Wissen im vormodernen Europa", Universität Tübingen

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20.07.2015, 15:00 Uhr - 24.07.2015, 14:00 Uhr, Weingarten
Sommerakademie

Kunst und Kultur im Bodenseeraum

Vom mittelalterlichen Siechhaus zum modernen Gesundheitsmanagement

Die Region Oberschwaben und der Bodenseeraum sind nicht nur beliebte Urlaubsziele, sondern auch weithin bekannt als Heilbäder und Wellnesszentren. Schwerpunkt der diesjährigen Sommerakademie ist deshalb ein Blick in die Medizingeschichte: von der Krankenfürsorge der spätmittelalterlichen Reichsstädte bis zum modernen Tourismusmanagement der Bäderorte Oberschwabens.

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