Ziel der Reise war es, einen Einblick zu erhalten in die Situation von Angehörigen religiöser Minderheiten, die aus dem Irak geflohen sind, bisher Aufnahme in den Nachbarstaaten gefunden haben und einer mehr als unsicheren Zukunft mit bisher nicht absehbaren Rückkehrmöglichkeiten entgegensehen.
Während der Reise hat sich die Notwendigkeit bestätigt, auf nationaler und europäischer Ebene über Maßnahmen insbesondere für diejenigen Gruppen - also Christen, Mandäer und Yeziden - nachzudenken, deren Aufenthaltsrecht in ihren derzeitigen Aufenthaltsstaaten und einer überwiegend muslimischen Umgebung nicht von Dauer sein wird und die auf Grund ihres Flüchtlingsstatus absehbar verarmen und ihrer Würde beraubt sein werden, und deren Aufnahmechancen in Europa oder Nordamerika - je länger dieser Prozess fortschreitet - um so geringer sein werden.
Die nachfolgenden Berichte einzelner Reise-Teilnehmer wollen Einblicke in die Dramatik der Situation geben und Lösungsansätze zur Diskussion stellen. Eine Link-Liste bietet darüber hinaus weitergehende Informationen an.
Dieser Beitrag ist auch im "Schnelldienst Ausländer- und Asylrecht" 22/2007 erschienen.
Dieser Beitrag ist auch im Asylmagazin 11/2007 erschienen.
http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/5BFA1F32E8D3ADA7C125734C0040554F?Open
http://www.giga-hamburg.de/dlcounter/download.php?d=/content/publikationen/pdf/gf_nahost_0709.pdf
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