Dr. Christian Ströbele

Lebenslauf

  • Christian Ströbele studierte katholische Theologie, Philosophie und Germanistik in Tübingen.
  • 2013 wurde er ebenda mit einer Arbeit über die negative Theologie und theologische Methodologie des Cusanus promoviert.
  • 2006-2015 Wissenschaftlicher Assistent am dortigen Lehrstuhl für Fundamentaltheologie.
  • Seit Anfang 2015 Leiter des Fachbereichs Interreligiöser Dialog an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (als Nachfolger von Hansjörg Schmid). Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie an der Katholisch-theologischen Fakultät der Eberhard-Karls Universität Tübingen. Mitglied im Gesprächskreis Christen und Muslime des ZdK.

Dr. Christian Ströbele

Fachbereichsleiter

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Veröffentlichungen von Dr. Christian Ströbele (Auswahl)

hg. mit Mohammad Gharaibeh, Anja Middelbeck-Varwick und Amir Dziri: Migration, Flucht, Vertreibung – Orte islamischer und christlicher Theologie. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2017), Regensburg: Pustet (vorauss.) 2018 (in Vorbereitung). 

hg. mit Erdal Toprakyaran, Hansjörg Schmid: „Dem Einen entgegen. Christliche und islamische Mystik in historischer Perspektive“ (= Transliminale Diskurse der Islamischen Theologie; 2), Münster vorauss. 2017 (in Vorbereitung).

hg. mit Mohammad Gharaibeh, Tobias Specker, Muna Tatari: „Kritik, Widerspruch, Blasphemie – Anfragen an Christentum und Islam“. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2016), Regensburg: Pustet 2017 [ISBN 978-3-7917-2887-2]. 

mit Muna Tatari: Islam und Christentum in der Kritik – Resümierende Bemerkungen“, in: Christian Ströbele, Mohammad Gharaibeh, Tobias Specker, Muna Tatari (Hgg.): „Kritik, Widerspruch, Blasphemie – Anfragen an Christentum und Islam“. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2016), Regensburg: Pustet 2017, 275-288.

hg. mit Anja Middelbeck-Varwick, Amir Dziri, Muna Tatari: „Armut und Gerechtigkeit. Christliche und islamische Perspektiven“. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2015), Regensburg: Pustet 2016 [ISBN 978-3-7917-2775-2].

mit Muna Tatari: Armut und Gerechtigkeit. Einleitende Hinweise, in: Christian Ströbele, Anja Middelbeck-Varwick, Amir Dziri, Muna Tatari (Hgg.): „Armut und Gerechtigkeit. Christliche und islamische Perspektiven“, Regensburg: Pustet 2016, 11-20.

Performanz und Diskurs: Religiöse Sprache und negative Theologie bei Cusanus“ (= Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B, Band 12). Münster: Aschendorff 2015 [ISBN 978-3-402-15998-9]

Interreligiöser Dialog zwischen Christen und Muslimen im Kontext Schule – Stand der Dinge und Perspektiven“, erscheint in: IRP Impulse vorauss. 2017.

Interreligiöser Dialog im Kontext Schule – Zielvorstellungen, Herausforderungen und Chancen“, erscheint in: Marchtaler Beiträge vorauss. 2017.

Eckhart von Hochheim – ein „Wegbereiter interreligiösen Dialogs“?, erscheint in: Petrus Bsteh, Brigitte Proksch (Hgg.): Wegbereiter des interreligiösen Dialogs (= Spiritualität im Dialog), Berlin vorauss. 2018.

Spiritualität? Eine Kritik zeitgenössischer Begriffsverwendungen im Ausgang von Cusanus, in: Erwin Möde (Hg.): Spiritualität: Neue Ansätze im Lichte der Philosophie und Theologie des Nikolaus von Kues (= Eichstätter Studien, NF 78). Regensburg: Pustet 2017 [ISBN 978-3791729206], 16-37.

Religiöse Selbstbestimmung: Das Modell des Moses Maimonides  und seine Rezeption bei Eckhart von Hochheim“, erscheint in: Dietmar Mieth (Hg.): Religiöse Selbstbestimmung: Anfänge im Spätmittelalter (= Meister-Eckhart-Jahrbuch, Beihefte, 5), Stuttgart vorauss. 2018.

„Moraliter intellecta“ . Meister Eckharts lebenspraktisch orientierte Schriftauslegung im „Opus tripartitum“, erscheint in: Martina Roesner / Ludger Schwienhorst-Schönberger (Hgg.): Hermeneutik des Lebens. Meister Eckharts exegetisches Programm, vorauss. 2018.

Unmittelbarkeit und Vermittlungsstrukturen göttlicher Gegenwart in der mystischen Theologie Eckharts von Hochheim und Nikolaus' von Kues“, in: Coincidentia 8/1 (2017).

Die vier Ursachen in der theologischen Hermeneutik – klassische Anwendungen und systematische Ausblicke“, erscheint in: Verena Klappstein / Thomas A. Heiß (Hgg.): als bis wir sein Warum erfasst haben: Die Vierursachenlehre des Aristoteles als Grundlage für Hermeneutiken in Rechtswissenschaft, Philosophie und Theologie? (= Grundlagen der Rechtsphilosophie, Band 4) Stuttgart: Franz Steiner 2017 [ISBN 978-3-515-11778-4], 119-142.

Parabeln der Vernunft: Maimonides’ Schrifthermeneutik als Quelle für Eckharts philosophische Exegese“, erscheint in: Martina Roesner (Hg.): Subjekt und Wahrheit: Meister Eckharts dynamische Vermittlung von Philosophie, Offenbarungstheologie und Glaubenspraxis (= Eckhart: Texts and Studies, 8), Leuven: Peeters 2017 [ISBN: 978-90-429-3550-1].

»Möglichkeit« und »Wirklichkeit« bei Eckhart von Hochheim und Nikolaus von Kues, erscheint in: Christine Büchner (Hg.), Verschieden- im Einssein. Eine interdisziplinäre Untersuchung zu Meister Eckharts Verständnis von Wirklichkeit (= Eckhart: Texts and Studies, 7), Leuven: Peeters 2017 [ISBN 978-90-429-3481-8], 107-139.

„Das Schweigen ist dir Lobpreis“. Die Gottesnamen bei Maimonides und Cusanus, in: Tilman Borsche, Harald Schwaetzer (Hgg.): Cusanus 2014: Können – Loben – Spielen. (= Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B), Münster: Aschendorff 2016, 451-473.

„... die Wahrheit annehmen, wer auch immer sie sagt“ – Maimonides als Quelle der theologischen Methodologie und Attributenlehre Eckharts von Hochheim, in: Meister-Eckhart-Jahrbuch 10 (2016) (= Meister Eckhart – interreligiös; herausgegeben von Christine Büchner, Markus Enders und Dietmar Mieth, Stuttgart: Kohlhammer, ISBN 978-3-17-031542-6), 265-287.

Kunst als Suche nach Wahrheit und gerechtem Maß. Besprechung von Elena Filippi: „Denken durch Bilder“. Albrecht Dürer als „philosophus“, in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 41/1 (2016), 105-114.

Besprechung von „Nur Fiktion? Religion, Philosophie und Politik im Science-Fiction-Film der Gegenwart“, hg. v. Thomas Schärtl / Jasmin Hassel, in: Theologische Revue 112/1 (2016), 63f.

„Armut und Gerechtigkeit“: Hintergrundbericht zur Tagung des Theologischen Forums Christentum - Islam, in: Religionen unterwegs 2016.

mit Hussein Hamdan: „Muslime als Partner in Baden-Württemberg - Herausforderungen im kommunalen Kontext“, in: CIBEDO-Beiträge 2/2015, 83f.

„Der Du die Freiheit selbst bist ...“ Möglichkeiten und Grenzen des Freiheitsbegriffs als Attribut Gottes, in: Amir Dziri / Milad Karimi (Hgg.): Freiheit im Angesicht Gottes. Interdisziplinäre Positionen zum Freiheitsdiskurs in Religion und Gesellschaft, Münster 2015 [ISBN 978-3-9815572-7-5], 105-138.

„Singularität und Universalität im Denken des Cusanus. Einführende Hinweise“, in: Christian Ströbele (Hg.): Singularität und Universalität im Denken des Cusanus (= Philosophie interdisziplinär; 36). Regensburg: Roderer 2015, 7-17 

hg. „Singularität und Universalität im Denken des Cusanus“ (= Philosophie interdisziplinär; 36). Regensburg: Roderer 2015 [ISBN 978-3-89783-829-1].

Besprechung von Dietmar Mieth: „Meister Eckhart“, in: Geist und Leben. Zeitschrift für christliche Spiritualität 2/2015, 218-219.

„Religionstheologische Perspektiven auf den zeitgenössischen Pluralismus“, in: Gerardo Cunico, Michael Eckert (Hgg.): „Orientierungskrise: Kulturelle, ethische und religiöse Herausforderungen des Individuums in der heutigen Gesellschaft“, Regensburg: Roderer 2014 [ISBN 978-3-89783-810-9], 138-149.

hg. mit Mohammad Gharaibeh, Esnaf Begic, Hansjörg Schmid: „Zwischen Glaube und Wissenschaft: Theologie in Christentum und Islam“. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2014), Regensburg: Pustet 2014 [ISBN 978-3-7917-2671-7].

mit Mohammad Gharaibeh: „Glaube und Wissenschaft. Zusammenfassende Perspektiven“, in: Hansjörg Schmid, Mohammad Gharaibeh, Esnaf Begic, Christian Ströbele (Hgg.): „Zwischen Glaube und Wissenschaft: Theologie in Christentum und Islam“. (= Theologisches Forum Christentum - Islam 2014), Regensburg: Pustet 2014, 312-321.

„Gerechtigkeit um ihrer selbst willen“. Zum Begriff der Gerechtigkeit  bei Eckhart von Hochheim, in: Coincidentia 5/2 (2014), 253-276.

„Neue Deutungsraster gesucht. Der Mystiker und Theologe Meister Eckhart heute“, in: HerderKorrespondenz 68/9 (2014), 475-479.

„Meister Eckhart - interreligiös“, in: Geist und Leben. Zeitschrift für christliche Spiritualität 87/3 (n. 472) (2014), 317-323.

Christliche und Islamische Mystik. Parallelen, Probleme, Perspektiven, in: HerderKorrespondenz 68/2 (2014) 93-98; auch in: Schattenblick 12.7.2014.

„Konstruktive Vernunft und göttliche Namen. Transformationen der Lehre von den göttlichen Eigenschaften bei Cusanus und Schleiermacher, in: Matthias Vollet / Tom Müller (Hgg.), Die Modernitäten des Cusanus, Mainz: transcript 2013 [ISBN 978-3-8376-2167-9], 323-344.

 Tagungsbericht „Theologisches Forum Christentum – Islam: Kirche und Umma. Glaube und Gemeinschaft in Christentum und Islam“, in: CIBEDO-Beiträge 2/2013, 40-43.

„Die Einfachheit Gottes und der Seele. Apophatische Theologie und Psychologie bei Margarete Porete, Eckhart von Hochheim und Nikolaus von Kues“, in: Elena Filippi / Harald Schwaetzer (Hgg.), Spiegel der Seele. Reflexionen in Mystik und Malerei, Münster 2012 [ISBN 978-3-402-15988-0], 103-128.

„Der Römerbrief – ein reichlich kühnes Schreiben“, Bücherschau, in: Bibel und Kirche 3/2010, 185-186.

Rezension von Bernard McGinn: „The Harvest of Mysticism in Medieval Germany“, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 119/2 (2008), 257-259.