Veranstaltungs-Rückschau / Dokumentationen

    18.11.2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Martin Luther - ein Mystiker?

    Zu den mystischen Wurzeln des Reformators

    Luthers erfahrungsbezogene Theologie wurzelt auch in der spätmittelalterlichen Mystik. Sein Verständnis des Glaubens zielt auf eine Christusgemeinschaft, die man als mystisch bezeichnen kann. Luther selbst kennt mystische Erfahrungen, wenn er bezeugt, ekstatisch im "dritten Himmel" gewesen zu sein.
    Regionaltagung der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

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    20.10.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Abendveranstaltung mit Alberto Acosta und Grupo Sal

    Buen Vivir - Vom Recht auf ein gutes Leben.

    Ein gutes Leben für alle im Einklang mit der Natur. Eine schöne romantische Vorstellung oder Impuls für eine zukunftsfähige Welt? Dieser Frage geht die Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal nach. Alberto Acosta ist ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors, ein Mitbegründer der bekannten Yasuní ITT-Initiative und eine der prominetesten Stimmen des Buen Vivir. Inspiriert von indigenen Ideen gibt er Impulse für ein solidarisches Wirtschaften, ein anderes Verhältnis von Mensch und Umwelt, stellt eine neue Ethik der Entwicklung vor und berichtet über seine Erfahrung bei der politischen Umsetzung.
    Die politisch-gesellschaftlichen Visionen wechseln sich ab und verbinden sich mit der Musik der lateinamerikanischen Kult-Band Grupo Sal.
    So wird das Buen Vivir an diesem Abend auch sinnlich-künstlerisch erfahrbar. Im Anschluss ist Raum für Fragen, Diskussion und Austausch.

    Gefördert mit Mitteln des Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, sowie ENGAGEMENT GLOBAL und dem AKADEMIEVEREIN

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    06.10.2017, 14:00 Uhr - 08.10.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Fachtagung des Religion and Science Network Germany

    Gott und Welt in Beziehung

    Zum panentheistischen Paradigma im Dialog von Naturwissenschaft und Theologie

    Die interdisziplinär zentrale Gott-Welt-Debatte sucht ihren Weg zwischen Dualismus (klassischer Theismus) und Identitätstheorie (Pantheismus), indem zwar an der Differenz zwischen Gott und Welt festgehalten, eine absolute Trennung gleichwohl vermieden werden soll. Ist der Panentheismus die Lösung?
    Neben der thematischen Diskussion zielt die Tagung auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte und die Vernetzung von (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen.
    In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München

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    07.08.2017, 15:00 Uhr - 10.08.2017, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche

    Humanität, Freiheit und Sünde

    Die philosophischen Grundlagen der Reformation

    Die Theologie der Reformatoren hat zahlreiche philosophische Voraussetzungen: Welche Rolle spielt die Vernunft für den Glauben? Wie verhalten sich menschliche Freiheit und göttliche Allmacht bei Luther und Calvin, wie Freiheit und Wahrheit im Nominalismus? Und wie stehen Reformation und Humanismus zueinander? Zur Debatte steht auch der Einfluss der reformatorischen Wende auf die neuzeitliche Kunst.

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    13.07.2017, 14:00 Uhr - 14.07.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Studientag

    "Gott schuf also den Menschen als sein Abbild"

    Schülertagung zur Lehrplaneinheit "Mensch sein"

    Genetisch und evolutiv nicht weit vom Affen entfernt, soll der Mensch als Abbild Gottes verstanden werden? Die Begegnungstagung für SchülerInnen im Wahlkernfach Religion stellt sich den modernen Anfechtungen des christlichen Menschenbildes.
    In Zusammenarbeit mit dem Verband der Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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    07.07.2017, 14:30 Uhr - 08.07.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Vererbter Lebensstil

    Ein Paradigmenwechsel der Biologie?

    Lange Zeit schien es, als könnten nur unsere Gene allein vererbt werden. Die junge Wissenschaft der Epigenetik zeichnet nun ein komplexeres Bild: Unser Lebensstil und unsere Erfahrungen nehmen auf Genaktivierungen Einfluss. Diese Aktivierungsmuster scheinen ihrerseits erblich zu sein und damit das Schicksal unserer Kinder und Enkel mit zu prägen. Kündigt sich mit diesen Erkenntnissen eine wissenschaftliche Revolution an?

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    22.06.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart
    Offene Veranstaltung

    Armenisches Ethnokonzert: Epiphany 3 - feat (USA)

    Die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg organisiert ein armenisches Ethnokonzert "Epiphany 3 - feat. (USA)" mit Bet Williams, John Hodian & Jack Hodian. Es handelt sich dabei um eine sehr interessante Mischung von traditioneller armenischer Musik, Weltmusik und neuer Klassik, Kunstlied und Folk, Singer-Songwriter, Blues und Jazz. Anmeldung per Mail an: gemeindepfarrer@agbw.org

    08.04.2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Charles de Foucauld und Madeleine Delbrêl

    Wegbereiter heutige Spiritualität
    Zum 100. Todestag von Charles de Foucauld (1858-1916)

    Hundert Jahre nach dem Tod des Einsiedlers Charles de Foucauld, der am 1. Dezember 1916 in der Sahara-Region erschossen wurde, gehören zu seiner "geistlichen Familie" zwanzig Institute des geweihten Lebens mit 13 000 Mitgliedern. Der "Bruder aller Menschen" inspirierte durch seine Art, das Evangelium allein durch sein Leben zu verkünden. Auch die ‚Alltags-Spiritualität' der mystisch begabten Sozialarbeiterin Madeleine Delbrêl (1904-1964) ist davon stark beeinflusst.

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    01.04.2017, 13:30 Uhr - 02.04.2017, 12:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Die Übel der Welt, das Leiden Jesu und der gute Gott

    Wie man begründet mit Hoffnung leben kann

    Der Haupteinwand gegen einen allgütigen Gott scheint die Existenz der physischen und moralischen Übel zu sein. Dennoch gibt es vernünftige Gründe, an einem sinnstiftenden Theismus festzuhalten. Und im christlichen Bekenntnis zu Jesus Christus fällt das radikale Ernstnehmen des Leids mit einer letzten Hoffnung zusammen. Kann rationale Theologie hier eine Verstehenshilfe sein?

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    14.02.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Stuttgart
    Über die Dunkelheit

    Nacht - Abenddämmerung - Morgengrauen

    Licht und Dunkel im Werk von Elie Wiesel

    Die Veranstaltungsreihe "Über die Dunkelheit" schließt mit einem Abend über den am 2. Juli 2016 verstorbenen Elie Wiesel, für den das Thema Holocaust und das "Königreich der Nacht" in seinem Leben wie Schreiben zentral war. Seine Erzählungen drehen sich wie konzentrische Kreise um sein Lagerbuch mit dem Titel "Nacht". Aber Wiesel kennt auch die Dämmerung.
    In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche

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    11.02.2017, 09:00 Uhr - 15:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    forum grenzfragen

    Arbeitskreis zu Grenzfragen aus Naturwissenschaft - Philosophie - Theologie

    Seit 2001 bietet die Akademie einen interdisziplinären Arbeitskreis an, der sich mit grundlegenden Fragen aus dem Grenzbereich von Naturwissenschaft und Theologie beschäftigt. Die einzelnen Treffen zielen auf Erfahrungsaustausch und Diskussion eines ausgewählten inhaltlichen Schwerpunktthemas.

    25.11.2016, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Stuttgart
    Reihe: Über die Dunkelheit

    "Ich schaffe Finsternis und Unheil" (Jes 45,7)

    Über die dunklen Seiten Gottes und des Menschen

    Kann es sein, dass die gute Macht Gottes auch Finsternis und Unheil schafft? Wird die Antwort auf diese Frage für immer im Dunkeln bleiben? Dabei enthält die Dunkelheit Gottes aber auch die Geheimnishaftigkeit seiner Liebe. Der Philosoph Jörg Splett stellt sich der Verborgenheit Gottes.
    Zweiter Teil der Veranstaltungsreihe "Über die Dunkelheit“. Der dritte Teil folgt 2017.
    In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche

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    19.11.2016, 11:00 Uhr - 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Im Bild das Bildlose darstellen

    Zum 650. Todestag des seligen Heinrich Seuse

    Der bei den Dominikanern in Konstanz im Alter von 13 Jahren eingetretene Seuse wirkte vor allem in den Frauenkonventen seines Ordens am Oberrhein und in der Schweiz; er starb am 25. Januar 1366 in Ulm. Gerühmt wird sein reicher und differenzierter Wortschatz sowie seine Reflexion des Grundproblems mystischer Rede, im Bild das Bildlose darzustellen. Grundlegend für Seuses Frömmigkeit war die Verehrung des Namens Jesu.

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    14.10.2016, 15:00 Uhr - 15.10.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Lehrertagung zur Lehrplaneinheit "Mensch sein"

    Der Mensch lebt wesentlich in einer "natürlichen Künstlichkeit". Was bedeutet dies vor dem Hintergrund biomedizinischer Möglichkeiten und gendertheoretischer Einsichten für die plastische Gestaltung natürlicher Vorgegebenheiten und sozialer Zuschreibungen? Wie positionieren sich christliche Menschenbilder zwischen Verheißungs- und Warnutopien?
    Studientag für evangelische und katholische ReligionslehrerInnen der Oberstufe
    In Zusammenarbeit mit dem Verband der Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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    21.09.2016, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Stuttgart
    Reihe: Über die Dunkelheit

    Durch die Nacht

    Eine Naturgeschichte des Dunklen

    Wie in seinem gleichnamigen Buch entfaltet der Heidelberger Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer ein facettenreiches Panorama der Nacht, das vom Anbeginn der Welt bis in unsere Gegenwart reicht. Dabei erhellt sich beispielsweise, warum wir im Dunkeln Angst haben und ob die Nacht auch für das Böse in uns verantwortlich ist.
    Auftaktveranstaltung der dreiteiligen Reihe "Über die Dunkelheit“. Zweiter Teil der Reihe am 25.11.2016.

    In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche

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    01.08.2016, 15:00 Uhr - 04.08.2016, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche

    Körper, Zahl und Zeit

    Die Zeichen der Natur und die Frage nach dem Sinn

    Seit 100 Jahren wird zum Sommer an der Uhr gedreht: eine Stunde vor, eine zurück. Zeit ist gesellschaftlich geordnet. Die Chronobiologie lehrt uns aber auch, dass es eine Eigenzeit gibt. Der religiöse Kalender hatte noch Eigenzeit, Lebenszeit und natürlichen Zeitrhythmus (Weltzeit) miteinander verzahnt. Wie hängen Natur und Vernunft, Sein und Sinn, Zeit und Zahl zusammen? In welcher Zeitordnung müssen wir leben, damit wir nicht fremd werden in einem "sinnabweisenden Universum"?

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    17.06.2016, 14:30 Uhr - 18.06.2016, 14:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Vererbter Lebensstil

    Ein Paradigmenwechsel der Biologie?

    Lange Zeit schien es, als könnten nur unsere Gene allein vererbt werden. Die junge Wissenschaft der Epigenetik zeichnet ein komplexeres Bild: Unser Lebensstil und unsere Erfahrungen nehmen auf Genaktivierungen Einfluss. Diese Aktivierungsmuster scheinen ihrerseits erblich zu sein und damit das Schicksal unserer Kinder und Enkel mit zu prägen. Kündigt sich mit diesen Erkenntnissen eine wissenschaftliche Revolution an?

    Die Veranstaltung wird verschoben.
    09.04.2016, 14:00 Uhr - 10.04.2016, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    "Meine Bücher - das seid Ihr!"

    Neue Evangelisierung nach Pater Wilhelm Klein

    Wilhelm Klein SJ (1889-1996), nach Karl Rahner "vielleicht der bedeutendste katholische Theologe dieses Jahrhunderts", hat weder Bücher noch wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Vielmehr war er ein "Meister der freien Rede", der als Spiritual am Germanicum in Rom künftige Professoren, Kardinäle und Bischöfe prägte und als geistlicher Gesprächspartner und Prediger an seinen Wirkungsstätten in Deutschland Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft ermutigte. Entscheidend war für ihn das "Wirken des einen Geistes". Seit 1998 werden seine nachgelassenen Schriften und Vorträge ediert.
    In Zusammenarbeit mit dem Forum P. Wilhelm Klein

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    14.03.2016, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Nachgefragt spezial - Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik

    Als Frau geboren oder zur Frau gemacht?

    Biologische Anfragen an die Genderforschung

    Genforschung versus Genderforschung - so könnte man den neuen Konflikt zwischen Natur- und Geisteswissenschaften benennen. Am Beispiel der Geschlechterdifferenz wird die alte Debatte um Vererbung oder Erziehung wiederbelebt: Wie stark ist unsere geschlechtliche Identität von den Genen bestimmt?

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    Programm

    14.03.2016, 18:00 Uhr - 15.03.2016, 11:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    forum grenzfragen