Solaranlage
Mit neuer Energie ins 21. Jahrhundert
Auf dem Stand der Technik sein und der Umwelt guten Gewissens gerecht werden: dies war das Ziel beim Umbau des Tagungszentrums in Hohenheim (1999). Die Akademie folgt in den ökologischen Entscheidungen den ethischen Grundsätzen, mit denen die Kirchen ihre Verantwortung für die Schöpfung einlösen wollen. Eine Photovoltaikanlage auf dem gesamten Dach des Altbaus ist neben dem begrünten Neubaudach, das Öko-Herzstück des neuen Tagungszentrums. Es war die erste Anlage dieser Art in einer kirchlichen Akademie, und sie hat zwischenzeitlich Pilotfunktion für viele Neubauten der Diözese.
Das Solarkraftwerk erzeugt etwa ein Viertel des Strombedarfs - was die Sonne der Akademie nicht liefern kann, besorgt die KSE (Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH) aus regenerativen Energiequellen.
Mit dieser CO2- und kernkraftfreien Strom-Versorgung sparen wir je nach Berechnungsgrundlage zwischen 14 und 31 Tonnen CO2/ pro Jahr! Wärme liefert eine Gasheizung mit modernster Brennwerttechnik, die den Ausstoß von CO2 mindert und so die Energiebilanz des neuen Gesamtkomplexes gegenüber dem bisherigen Tagungshaus deutlich verbessert. Ferner verzichteten Bauherrin und Architekt auf eine Klimaanlage - stattdessen sorgt eine ausgeklügelte Ventilationsmechanik für ausreichend Sauerstoff.


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