Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Grußwort am zweiten Tag der Veranstaltung
„Strategien und Modelle zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Erwerbspersonen“
Dr. Walter Döring, Stuttgart

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

das Magazin FOCUS berichtete kürzlich über die Ergebnisse einer Umfrage zu dem Thema „Gewünschtes Renteneintrittsalter“.
Hierzu wählte der FOCUS als treffende Schlagzeile „Sehnsucht nach Rente“.
Denn die Umfrage brachte folgendes Ergebnis:
35 % wollen mit spätestens 55 Jahren in Rente gehen, 37 % möchten zwischen 55 und 60 Jahren in Rente gehen, und 17 % wollen zwischen 61 und 65 Jahren in Rente gehen.
Immerhin 6 % wollen länger als bis zu ihrem 65. Geburtstag arbeiten.
Diese Umfrageergebnisse – und ich könnte noch die ähnlichen Ergebnisse einer fast zeitgleichen weiteren Umfrage zitieren – zeigen sehr deutlich, wie wichtig Veranstaltungen wie diese sind.
Viel zu wenig diskutiert wird in der Öffentlichkeit, dass der entscheidende Aspekt bei der zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung nicht der zahlenmäßige Rückgang ist, sondern der sich gleichzeitig verstärkende Alterungsprozess der Bevölkerung und damit auch die Alterung des Potenzials an Personen im erwerbsfähigen Alter.
Hierzu an dem zweiten Tag dieser Tagung nur eine einzige Zahl, denn ich will Sie nicht mit Wiederholungen langweilen:
Schon in dem nächsten Jahr werden die über 40-jährigen Bürger in Baden-Württemberg in der Mehrzahl sein, und nach den vorliegenden Prognosen wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung - trotz einer eingerechneten Zuwanderung - von heute 40 Jahren bereits im Jahr 2030 auf 48 Jahre ansteigen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung werden wir darauf angewiesen sein, dass die ältere Generation stärker als heute den Strukturwandel der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes mitgestaltet.
Die Konsequenzen einer alternden Gesellschaft für Wirtschaft und Gesellschaft müssen der Öffentlichkeit - dabei insbesondere auch den Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - bewusst gemacht werden.
Angesichts der vielfachen sozial- und wirtschaftspolitischen Facetten des Problems ist klar, dass eine enge Kooperation nicht nur der Ressorts und der Arbeitsverwaltung, sondern aller gesellschaftlichen Kräfte notwendig ist.
Die gilt nicht zuletzt auch für die Tarifpartner.
Selbstverständlich können die Probleme auch in Zukunft nur zusammen mit den Tarifpartnern gelöst werden.
Und ich nehme die Tatsache, dass Vertreter aller relevanten gesellschaftlichen Gruppen als Referenten hier vertreten sind als Zeichen, dass die Kooperation bei diesem essentiellen Thema weiter vorangetrieben werden kann.
Deshalb bin ich den beiden kirchlichen Akademien sehr dankbar, dass sie sich bei diesem dringend notwendigen Prozess des Umdenkens auch mit dieser Fachtagung aktiv engagieren.
Denn die Art der Teilhabe einer ganzen Generation an dem Erwerbsleben hat durchaus auch eine ethische Dimension.
Mein besonderer Dank gilt den beiden Organisatoren der Tagung, Herrn Dr. Lochmann und Herrn Dr. Lallinger.
Gleichfalls danke ich der Arbeitsgruppe, die diese Veranstaltung vorbereitet hat.
In ihr war auch das Wirtschaftsministerium vertreten.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
die Vorgeschichte dieser Veranstaltung wurde Ihnen bereits geschildert.
Und es wurde auch deutlich, dass dies keineswegs die erste Veranstaltung in Baden-Württemberg ist, in der die Auswirkungen der demografischen Entwicklung und die Situation der älteren Generation im Erwerbsleben thematisiert werden.
Als Beispiel für vorausgegangene Aktivitäten erwähne ich nur eine Veranstaltung im Wirtschafts-ministerium, auch weil hierdurch ein Projekt mitinitiiert wurde, das ich gerade gestartet habe– auf das Projekt selbst komme ich noch zu sprechen.
Im vergangenen Frühjahr habe ich die Veranstaltung „Mehr Beschäftigungschancen für Ältere“ durchgeführt.
Hierbei wurden Unternehmer und Personalverantwortliche aus dem ganzen Land auf den notwendigen Paradigmenwechsel hinsichtlich der Teilhabe der älteren Generation im Berufsleben aufmerksam gemacht.
Teilgenommen hat auch der Unternehmer Otmar Fahrion, der in seinem eigenen Betrieb bewiesen hat, dass die Beschäftigung gerade auch von älteren, zuvor arbeitslosen Fachkräften - in seinem Fall waren es Ingenieure, Techniker und Meister - zu der Zufriedenheit aller funktioniert.
Herr Fahrion hatte zunächst über „normale“ Stellenangebote Fachkräfte gesucht und nicht gefunden.
Er hat dann über Stellenanzeigen gezielt Ältere und gerade auch arbeitslose Ältere angesprochen.
Hierzu verwendete er den Slogan: „Mit 45 zu alt – mit 55 überflüssig?“
Durch die Anzeigen speziell für diese Zielgruppe ist er - wahrscheinlich mehr als ihm inzwischen lieb ist – bundesweit bekannt geworden und gilt inzwischen als eines der Paradebeispiele für die erfolgreiche Einstellung von Älteren.
Gleichzeitig hat er sich dankenswerterweise bereit erklärt, an der Aktion der Arbeitsämter „50 plus - die können es“ mitzuwirken.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
angesichts der absehbaren demografischen Entwicklung besteht bereits heute Handlungsbedarf – und es muss bereits jetzt auch eine Auseinandersetzung stattfinden mit der in weiten Bereichen kulturell gewachsenen Erwartung eines möglichst frühen Rückzugs aus dem Erwerbsleben.
Neben diesem vor allem mittel- und langfristigen Aspekt besteht hinsichtlich der Teilhabe der älteren Generation an dem Erwerbsleben jedoch noch ein akutes Problem.
Denn zum einen haben es ältere Arbeitslose, besonders schwer, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, obwohl ihr einziges Handicap ihr Lebensalter ist.
Die Gefahr des Eintretens von Langzeitarbeitslosigkeit mit allen psychischen und sozialen Folgen ist gerade bei dem älteren Personenkreis überdurchschnittlich hoch.
Hier gilt es, die (Re-)Integration Älterer in das Erwerbsleben verstärkt zu fördern.
Zum anderen besteht aber die paradoxe Situation, dass die Betriebe immer wieder klagen, dass sie ihren Fachkräftebedarf wie auch ihren Bedarf an Hilfskräften nicht decken können.
Hierzu gilt es an vielen Punkten anzusetzen – aber nicht zuletzt auch bei der Schaffung besse-rer Chancen für die Teilhabe der älteren Generation an dem Erwerbsleben.
Dies bedeutet zweierlei:
Erstens muss dem vielfach herrschenden Eindruck mangelnder Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der älteren Generation entgegengewirkt werden.
Dies bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft.
Zweitens ist zu untersuchen, ob über falsche Einstellungen gegenüber der Leistungsfähigkeit der älteren Generation hinausgehende Hindernisse für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere bestehen.
Ich meine damit in erster Linie die Schutzvorschriften für ältere Arbeitnehmer in Gesetzen und Tarifverträgen.
Deshalb bin ich meinem Kollegen Sozialminister Dr. Repnik dankbar, dass er derzeit von einem renommierten Arbeitsrechtler untersuchen lässt, ob und inwieweit solche Sonderregelungen die Einstellungsbereitschaft der Betriebe für diesen Personenkreis einschränken.
Gleich anschließend werden ja Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften zu diesem Thema Stellung beziehen.
Ich bin sowohl den Veranstaltern wie auch den Tarifpartnern dankbar, dass sie dieses Thema im offenen Diskurs aufgreifen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
im November hat die IHK der Region Stuttgart in ihrem Konjunkturbericht die Lage auf dem Arbeitsmarkt so gekennzeichnet:
„Arbeitskräftemangel trotz Konjunkturabschwächung“ und berichtet, dass 52 % der Betriebe über unbesetzte Stellen klagen.
Seither sind im Zuge der weiteren Konjunkturabschwächung die Stimmen über
den Mangel an Fachkräften wie übrigens auch an Hilfskräften zwar etwas verhaltener gewor-den.
Aber mit der angekündigten und auch von mir erwarteten Überwindung der Wachstumsschwäche werden die Klagen rasch wieder zunehmen.
Der Mangel an Arbeitskräften in der Wirtschaft ist eine Wachstumsbremse für unser Bundesland, dem es mit allen Kräften entgegenzuwirken gilt.
Klar ist, dass hier an vielen Punkten anzusetzen ist.
So bei der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu der auch das Wirtschafts-ministerium Beiträge leistet, etwa in der Förderung der Kontaktstellen Frau und Beruf.
Diese Kontaktstellen, die wir derzeit weiter ausbauen, bieten vor allem Wiedereinsteigerinnen in den Beruf ganzheitliche Beratung – wobei übrigens bis zu 10 % der Ratsuchenden bereits zu dem Personenkreis der Älteren gehören.
Ein weiterer Punkt ist die Bereitstellung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für theorieschwächere Jugendliche – auch hier ist das Wirtschaftsministerium aktiv.
Am 29. April führe ich das nächste bereits zur Tradition gewordene Spitzengespräch zur Ausbildungssituation.
Hierbei werden zusätzliche neue Konzepte und Projekte beraten und vorbereitet werden.
Klar ist auch, dass eine geregelte Zuwanderung notwendig ist, die auch den zukünftigen Arbeitskräfte-bedarf berücksichtigt. Vor allem aber muss den heimischen Arbeitskräften jede Chance gegeben werden, sich in das Arbeitsleben einzubringen.
Heute geht es um die Gruppe der Älteren.
Als Wirtschaftsminister sehe ich meine Aufgabe nicht zuletzt darin, den notwendigen Umdenkungs-prozess gerade auch bei den Unternehmen voranzubringen.
Denn klar ist, dass zukünftig die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und die Bewältigung des Strukturwandels mehr denn je auch von der älteren Generation mitgestaltet werden müssen.
Auf diese Entwicklung müssen sich die Unternehmen vorbereiten.
So hat das Wirtschaftsministerium bei der Gruppe der älteren Arbeitnehmer das konkrete Ziel, dass auch der Qualifizierung dieser bislang eher vernachlässigten Zielgruppe mehr Beachtung geschenkt wird.
Gleichzeitig werbe ich als Wirtschaftsminister bei Unternehmen und Beschäftigten für die wachsende Notwendigkeit des „lebenslangen Lernens“.
Denn Qualifizierung auf den aktuellen Wissensstand ist nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entscheidend, sondern ist gerade auch für ältere Beschäftigte die beste Garantie, erst gar nicht arbeitslos zu werden.
Nicht nur der Qualifizierung, sondern auch der generationengerechten Organisations- und Personal-entwicklung kommt hier eine wichtige Rolle zu.
Eine Organisations- und Personalentwicklung, die auch die Bedürfnisse und spezifischen Fähigkeiten der ”kalendarisch” älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend einbezieht, wird vor diesem Hintergrund unentbehrlich.
Das bedeutet z.B. die Schaffung entsprechender Arbeitsstrukturen.
Intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt und gemischte Teams können einen Lerneffekt für alle Altersgruppierungen und damit zugleich für das Unternehmen mit sich bringen.
Bezüglich der Teilhabe an Qualifizierung heißt dies aber auch, dass die älteren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sich aus die Bereitschaft aufbringen müssen, sich weiter zu qualifizieren bzw. an Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen.
Dem steht aber gegenüber, dass in Baden-Württemberg, ähnlich wie im Bundesgebiet, die 50- bis 64-jährigen seltener an beruflicher Weiterbildung teilnehmen als die Gruppe der 19- bis 34-jährigen oder die der 35- bis 49-jährigen.
So das Ergebnis einer im Mai 2000 erschienenen Erhebung von Infratest Burke Sozialforschung mit dem Titel ”Weiterbildung in Baden-Württemberg”, die im Auftrag des Wirt-schaftsministeriums Baden-Württemberg durchgeführt wurde.
Die Teilnahmequote an beruflicher Weiterbildung lag im Jahre 1997 bei der Altersgruppe der 50- bis 64-jährigen bei 21%, während sie beispielsweise bei der Altersgruppe der 35- bis 49-jährigen bei 37% lag.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
das Wirtschaftsministerium hält das Thema der Qualifizierung älterer Beschäftigter für sehr wichtig.
Auf Grund der Bedeutung dieser Thematik hat das Wirtschaftsministerium für die Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds Ziel 3 in dem Maßnahmenbereich ”Innovation und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen” ausdrücklich die Zielgruppe der Älteren aufgenommen.
Ich komme nun beispielhaft zu einigen konkreten Projekten:
Besonders drängend ist das Problem der älteren arbeitslosen Ingenieure bei gleichzeitig hohem ungedecktem Bedarf an diesen und ähnlichen Fachkräften.
Deshalb habe ich ein Projekt für Arbeitslose aus diesem Personenkreis gestartet.
Vor kurzem konnten Sie in der Lokalpresse im Raum Stuttgart unter der Rubrik Stellenangebote folgende Anzeige finden:
„Mit 45 zu alt – mit 55 überflüssig? Für aktuell zu besetzende Stellen in Baden-Württemberg suchen wir noch ältere Ingenieure.“
Der erste Teil dieses Slogans wird Ihnen bekannt vorkommen, denn er stammt ursprünglich aus der Anzeigenaktion von Herrn Fahrion, der auch als Mitglied des Begleitausschusses bei diesem Projekt mitwirkt.
Das Inserat wurde diesmal aber aufgegeben von QWAI Projektmanagement diese Abkürzung steht für das Projekt „ Qualifizierung und Wiedereingliederung älterer arbeitssuchender Ingenieure“.
Ziel des Projektes ist es arbeitslose Ingenieure durch eine gezielte und arbeitsplatzbezogene Qualifizierung in Unternehmen zu vermitteln.
Das Projekt, dessen Gesamtkosten sich auf 920.000 € belaufen, wird von der Wirtschaftsverwaltung mit 562.000 € aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds Ziel 3 unterstützt.
Das Projekt verfolgt folgenden Ansatz:
Bei Unternehmen werden konkrete Stellenangebote eingeworben sowie die genauen Qualifikations-anforderungen erhoben.
Diese Stellenbeschreibungen der Unternehmen werden mit den Profilen arbeitsloser Ingenieure verglichen.
In dem Rahmen von unterschiedlich langen Qualifikationen wird dann angestrebt, die Arbeitslosen für genau diese angeworbenen Stellen zu qualifizieren.
Während eines 3-monatigen Praktikums in dem jeweiligen Unternehmen soll dann noch einmal geprüft werden, inwieweit weiterer Qualifizierungsbedarf besteht, und seitens des Unternehmens kann geprüft werden, ob die Bewerberin bzw. der Bewerber den Anforderungen der Stelle genügt.
Nach Abschluss des Praktikums entscheidet das Unternehmen über die Übernahme des Teilnehmers in ein befristetes oder ein Dauerarbeitsverhältnis.
Aber auch eventuell nicht übernommene Teilnehmer haben aufgrund der spezifischen Qualifizierungs-maßnahme zumindest verbesserte Bewerbungschancen.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Es wird gemeinsam von Südwestmetall, der IG Metall, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. und dem Verein Deutscher Ingenieure und auch in Zusammenarbeit mit dem Landesarbeitsamt durchgeführt.
Noch ein weiteres Beispiel:
Das Wirtschaftsministerium steht mit der Akademie für Technikfolgenabschätzung Baden-Württemberg in Gesprächen wegen der Förderung eines Projektes: ”Innovative Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Fachkräfte”.
Weitgehende Vorsondierungen wurden bereits vorgenommen.
Über dieses Projekt hat Sie gestern bereits der Vertreter der Akademie kurz informiert.
Bei dem Projektvorschlag der Akademie geht es um die Erarbeitung von bedarfsgerechten, zielgruppenorientierten Bildungskonzepten, um eine berufsbegleitende Qualifizierung von älteren Fachkräften in Industrie und Handwerk zu ermöglichen.
Die Zielgruppe des beabsichtigten Projektes sollen ältere Fachkräfte und sie beschäftigende baden-württembergische Unternehmen des Handwerks und der Industrie der Branchen Metallverarbeitung und Elektrotechnik sein.
Weiterhin habe ich bei dem Landesgewerbeamt im Rahmen des Landesarbeitskreises für berufliche Fortbildung eine Projektgruppe ”Ältere Arbeitnehmer” eingesetzt.
Diese prüft derzeit in einem ersten Schritt die Möglichkeit einer Befragung von Unternehmen und ca. 1000 beruflichen Weiterbildungsträgern in Baden-Württemberg.
Ziel der Befragung der Bildungsträger ist beispielsweise festzustellen, inwieweit diese bereits Angebote für ältere Arbeitnehmer konzipiert haben bzw. Angebote konzipieren, die den besonderen Lernbedürfnissen und dem besonderen Lernverhalten älterer Arbeitnehmer besonders Rechnung tragen.
Dadurch soll ein Überblick gewonnen werden, um daraus Schlussfolgerungen für Qualifizierungs-maßnahmen ziehen zu können.
Schließlich will ich mehr darüber erfahren, wie die Einstellungssituation für Ältere tatsächlich draußen in den Betrieben von den Personalchefs, den Betriebsräten und den Beschäftig-ten vor Ort gesehen wird – und welche Konsequenzen die Politik gegebenenfalls hieraus ziehen muss.
Vor allem sollen sogenannte best-practice-Ansätze herausgearbeitet und möglichst nach Projektende über das Internet und in Form einer Broschüre weiterverbreitet werden.
Hierzu habe ich das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) vor wenigen Tagen mit einem Gutachtensauftrag betraut.
Der Vertreter des IAW wird heute Nachmittag im Rahmen seines Referats auch die Konzeption des Gutachtens vorstellen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich wünsche Ihnen, dass Sie aus dieser Tagung wichtige Anregungen mitnehmen und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.



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