Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH)

Den Ausgangspunkt für die Gründung des AKIH bildete eine Tagung des Referats Geschichte zur Hexenverfolgung in Deutschland, die 1985 in Weingarten stattfand. Zum ersten Arbeitstreffen wurde dann 1986 ins Tagungszentrum in Stuttgart-Hohenheim eingeladen. Neben der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart besaß der AKIH lange Jahre ein zweites institutionelles Standbein im Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. 

Die Homepage des AKIH wird nun vom Lehrstuhl für Frühe Neuzeit der Universität des Saarlandes betreut.

Verantwortlicher Ansprechpartner

Prof. Dr. Wolfgang Behringer 
Lehrstuhl für Frühe Neuzeit der Universität des Saarlandes
j.ruff(at)mx.uni-saarland.de

 

Rückblick

18.02. bis 20.02.2016, Do 17:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
30 Jahre AKIH
Interdisziplinäre Ansätze in der Hexenforschung
Neue Forschungen und Projekte
Das Frühjahrstreffen des Arbeitskreises dient dem offenen Austausch neuer Forschungsergebnisse und zur Vorbereitung der Herbsttagung des Arbeitskreises.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung 
19.02. bis 21.02.2015, Do 17:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Hexerei und Öffentlichkeit
Thematisiert wird sowohl die dramatische Visualisierung im Theater wie die disziplinierend-pädagogische Inszenierung von Strafen und Hinrichtungen im öffentlich zelebrierten "Theater des Schreckens" (van Dülmen). Anhand von Adaptionen des Hexerei-Motivs soll öffentlich verhandelten Umdeutungsprozessen nachgespürt werden, bei denen es sogar zu einer spielerisch-phantasievollen, ja belustigenden Deutung von Hexereivorstellungen kommen kann.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) 
20.02. bis 22.02.2014, Do 18:00 Uhr, bis Sa 13:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Hexerei in den Medien - Teil II
Die letzte Arbeitstagung hat sich mit "Hexerei in den Medien. Konstruktion - Transfer - Rezeption" im Kontext der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen beschäftigt. Die Thematik hat sich als so fruchtbar erwiesen, dass ihre Erforschung mit einem stärkeren Fokus auf den Einzelmedien in diesem zweiten Teil fortgesetzt wird.
Die diesjährige Arbeitstagung wird sich der frühneuzeitlichen Publizistik und der zeitgenössischen Ikonographie widmen. Außerdem geht es um die Medien Archiv, Bibliothek und Film.
Fachtagung mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) 
26.06. bis 29.06.2013, Mi 18:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Weingarten
Hexensabbat
Fantasien der Nacht und die Erkundung des Imaginären
Vorstellungen von einem "Hexensabbat", einer Versammlung von Hexen und Hexern, breiteten sich um 1430 von der Alpenregion über weite Teile Europas aus. Im Dialog populärer und gelehrter Diskurse entstand eine europäische Tradition, die zahlreiche Traktate und künstlerische Darstellungen hervorbrachte. Wie erklärt sich der Erfolg dieser Fantasie? Was machte die Faszination dieser Vorstellung aus, die bis in die heutige Zeit fortwirkt?
Wissenschaftliche Studientagung mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) 
23.02. bis 25.02.2012, Do 18:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Hexerei in den Medien
Die Beschäftigung mit Hexenverfolgung und Hexerei in den frühneuzeitlichen Medien bildet dieses Mal den Schwerpunkt beim Frühjahrstreffen des Arbeitskreises, das aber - wie immer - auch darüber hinaus dem offenen Austausch neuerer Forschungsergebnisse dient.
Fachtagung mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) 
24.02. bis 26.02.2011, Do 18:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Wahrsagen und Hexerei
Die Beschäftigung mit Wahrsagerei bildet dieses Mal den Schwerpunkt beim Frühjahrstreffen des Arbeitskreises, das aber - wie immer - auch darüber hinaus dem offenen Austausch neuerer Forschungsergebnisse dient.
Fachtagung mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) 
21.10. bis 24.10.2010, Do 14:00 Uhr, bis So 14:00 Uhr,
Weingarten
Hexenkinder - Kinderbanden - Straßenkinder
Kindheit und Hexenglaube, Kinder als Opfer und Täter in Hexenprozessen, Straßenkinder und Kinderbanden in der Frühen Neuzeit wie in der Gegenwart, Kinderdevianz im Licht von Jurisprudenz und Pädagogik - damit ist das Arbeitsprogramm einer wissenschaftlichen Studientagung abgesteckt, die auch ein besonderes Jubiläum markiert: Seit 25 Jahren besteht der Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH).