Der Arbeitsschwerpunkt "Auf dem Weg zum Islamischen Religionsunterricht“ führt in gewohnter Weise diejenigen Akteurinnen und Akteure des beschriebenen Felds zusammen, die an der Einrichtung von Islamischem Religionsunterricht (IRU) als ordentlichem Regelfach im Sinne des Grundgesetzartikels 7 arbeiten, indem sie laufende Schulversuche oder ihre wissenschaftliche Begleitung gestalten. Die Frage des Modells des Islamischen Religionsunterrichts wird im Zusammenhang mit der Frage nach der Institutionalisierung des Islams gesehen. Dazu wurden von der Deutschen Islamkonferenz eine Reihe von Überschriften geliefert, die geholfen haben, die auch öffentlich geführten Debatten zu versachlichen. Ein zweiter Anstoß in dieser Sache liegt mit den Empfehlungen des Deutschen Wissenschaftsrates vom 19.01.2010 vor. Dort wird auf die „Islamischen Studien“ als ein Fachbereich mit eigener konfessioneller Signatur verwiesen, der neben dem der medial sehr präsenten, aber noch formell und inhaltlich ungeklärten „Imamausbildung“ besonders auf die Lehrerbildung hin gedacht ist. Oberstes Ziel dieses Arbeitsschwerpunktes ist es, zu helfen, Integrationsarbeit gezielter und effektiver zu gestalten. Die Tagungsbeiträge werden hierzu gemeinsam publiziert, um zu gewährleisten, dass die Beiträge über die Tagung hinaus ihre Wirkung ins Praxisfeld hinein entfalten können.

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