Veranstaltungsarchiv des Fachbereichs

19.04.2018, 09:00 Uhr - 18:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

miteinander.versöhnt.leben.

In den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas wirft die totalitäre Vergangenheit des 20. Jahrhunderts bis heute lange Schatten.

Die Akademie-Tagung, die im Rahmen der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion stattfindet, möchte ein differenziertes Verständnis für die Systematik und die über Generationen wirkenden individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Gewalterfahrungen entwickeln.

Anhand von vier Landerbeispielen werden Aufarbeitungs-Prozesse nachgezeichnet. Die Referentinnen und Referenten berichten zur Armenien-Frage sowie zur Situation in Polen, in der Ukraine und in Bosnien und Herzegowina und stellen die Fragen: Welche Konsequenzen haben die Gewalterfahrungen? Wie gestalten sich Aufarbeitungsprozesse? Welche Schwierigkeiten zeigen sich? Welchen Beitrag leisten die Kirchen?

Das abschließende Podium diskutiert Bedeutung und Perspektiven eines gemeinsamen Erinnerns: Wie soll mit den vielfaltigen Formen und Traditionen des Erinnerns umgegangen werden? Kann nach allen Verwundungen eine gemeinsame Geschichte erzählt werden? Welchen Stellenwert messen die europäischen Gesellschaften dem gemeinsamen Erinnern bei? Welche Bedeutung hat es für den Zusammenhalt Europas?

Die Veranstaltung fällt leider aus.
12.04.2018, 09:00 Uhr - 13.04.2018, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Lass auch andere Verantwortung tragen (Ex 18,22)

50 Jahre Kirchengemeindeordnung - 50 Jahre kooperative Leitung

Die Jubiläumsveranstaltung unserer Kirchengemeindeordnung will kein "weiter so", sondern überlegt im direkten Vergleich mit Repräsentanten öffentlicher Partizipationsmodelle, wie unsere Diözese sich in Richtung wachsender Beteiligung ihrer Mitglieder entwickeln kann.

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Programm

21.03.2018, 15:00 Uhr - 23.03.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Mensch sein – Mensch werden

Die Fraglichkeit menschlichen Selbstverständnisses

Der Mensch steht vor ungeahnten Herausforderungen, die nicht nur seine Selbstwahrnehmung, sondern seine gesamte Existenzmöglichkeit betreffen. Die Tagung will der Frage nachgehen, was es für einen Menschen im 21. Jahrhundert heißt, selbst Mensch zu werden und diesen Anfragen zu begegnen.
In Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie

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23.02.2018, 10:00 Uhr - 17:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Neues im Elfenbeinturm?

Theologie mit der man leben und (fast überall?) arbeiten kann

Das Studium der Theologie ist eine spannende Angelegenheit. Damit es das für junge Menschen in den rasanten Transformationen unserer Gegenwart weiter bleiben kann, muss es sich aber dringend verändern. Um an traditionsreichen Orten Neues entwickeln zu können, braucht es ein Forum offener Kreativität, das auch Spaß machen darf, neuen Input zulässt und ohne Denkverbote auskommt.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Tübingen

22.02.2018, 12:00 Uhr - 23.02.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Weniger ist oft mehr

Das richtige Maß für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Unsere Gesellschaft steht in den nächsten Jahren vor gewaltigen Herausforderungen. Bis 2050 soll die Transformation zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft gelingen. Effizienz und Suffizienz sind hier die Schlagworte. In der politischen und praktischen Diskussion stehen beide Begriffe für unterschiedliche konzeptionelle Ansätze. Die Tagung will einen Beitrag zur Aufklärung dieser Konzepte leisten und Gestaltungsideen diskutieren.
In Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft im Bischöflichen Ordinariat

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17.01.2018, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Arbeit 4.0 - Wie werden wir morgen leben?

Der Stuttgarter Raum mit seiner starken wirtschaftlichen Orientierung auf Automobil- und Maschinenbau wird in den kommenden Jahren in besonderem Maße von der Digitalisierung betroffen sein und steht vor einem herausfordernden Strukturwandel. Viele Arbeitsplätze werden verschwinden, neue Berufsbilder und Arbeitsfelder werden und müssen entstehen. Wie sind wir dafür gerüstet? Darüber wollen wir mit führenden VertreterInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche ins Gespräch kommen.

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19.05.2017, 14:30 Uhr - 21.05.2017, 13:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
13. Hohenheimer-Theologinnen-Treffen

Gekommen, um zu bleiben

Flucht - Frauen - Transformation

Frauen kommen nach Deutschland aus Syrien, dem Irak und aus afrikanischen Ländern. Sie kommen als Musliminnen und Christinnen, allein oder mit ihren Kindern und Familien. Die Flucht verändert sie und zugleich uns; unsere Gesellschaft und unseren Blick auf das Land, in dem wir leben. Ein Prozess der Transformation ist im Gange und stellt uns vor erhebliche Aufgaben.
In Zusammenarbeit mit AGENDA Forum Katholischer Theologinnen e.V.

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Programm

Rückmeldebogen

02.05.2017, 17:00 Uhr - 03.05.2017, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Fachtagung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung

Trauern - um leben zu können

Verlustbewältigung im öffentlichen Raum

Wenn ein Mensch stirbt, wird alles anders. Trauer ist aber nicht nur eine interpersonale Angelegenheit, sondern sie äußert sich in einem bestimmten gesellschaftlichen Kontext. Welche Rolle haben Haupt- und Ehrenamtliche, wenn sie mit ihrer Profession in einem geprägten gesellschaftlichen Umfeld Trauerprozesse von Menschen verstehen und begleiten wollen?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung, Rottenburg

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29.04.2017, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Ein Amt mit Zukunft - auch für Frauen

Impulse und Perspektiven zum Diakonat

Vor dem Hintergrund des langen Engagements für den Diakonat der Frau, der vor 20 Jahren im internationalen theologischen Fachkongress unserer Akademie und in der Gründung des Netzwerks "Diakonat der Frau" in Hohenheim begann, werden in der bundesweiten Veranstaltung zum "Tag der Diakonin" 2017 und aus aktuellem Anlass Perspektiven für den sakramentalen Diakonat für Frauen diskutiert.
In Zusammenarbeit mit Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem Kath. Deutschen Frauenbund (KDFB) und Netzwerk Diakonat der Frau

Programm

27.04.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Luxus Wohnen - eine Herausforderung nicht nur für die Stadt

Nicht nur Politik und Stadtentwicklung stehen vor neuen Herausforderungen. Auch die Bauwirtschaft und jeder Einzelne entscheidet mit, wie sich der Immobilienmarkt entwickelt und ob Wohnen in Zukunft noch mehr zum selektiven Luxusgut wird.

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31.03.2017, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Es geht immer um alles!

Kunstschaffende schauen auf das Leben und die Zeit: Sibylle Lewitscharoff

Die Kunst, in diesem Fall die Literatur, gibt eine bestimmte Sichtweise auf das Leben und die Zeit. An zwei Abenden im Jahr wird der Literaturwissenschaftler Dr. Michael Krämer im Gespräch mit zeitgenössischen SchriftstellerInnen einen solch persönlichen Blick wagen: Es geht dabei nicht darum, einzelne Sachfragen besser zu verstehen, sondern sich selbst, die Wirklichkeit, das Woher und Wohin ins Wort zu bringen. Wir freuen uns, für die Auftaktveranstaltung der Reihe Sibylle Lewitscharoff gewonnen zu haben.

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27.03.2017, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Aus alt mach neu!

Kritische Überlegungen zur Revision der Einheitsübersetzung

Die Revision der Einheitsübersetzung (1980) wurde im September 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Was hat sich geändert? Was blieb gleich? Nach welchen Kriterien wurde gearbeitet? Die Tagung setzt sich kritisch mit dem Prozess und den Ergebnissen dieser Revision auseinander.
In Zusammenarbeit mit Katholisches Bibelwerk e.V., der Kath. Erwachsenenbildung Rottenburg-Stuttgart, der Hochschule Benediktbeuern, der Biblische Bildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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08.03.2017, 15:00 Uhr - 10.03.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Terra incognita?

Theologien nicht-deutschsprachiger Kontexte im Fokus

Theologien wurzeln in ihren Kontexten, Kulturen und politischen Situationen. Als Aufgabe des Grenzgangs und der Grenzüberschreitung widmet sich das Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie den theologischen Konzepten von Autorinnen und Autoren außerhalb des deutschsprachigen Raumes.
In Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie

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09.12.2016, 18:00 Uhr - 11.12.2016, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Friedliches Zusammenleben in Afrika im Geiste Abrahams

Der Beitrag der Religionen zu Toleranz und Verständigung

Die abrahamitischen Religionen bieten vielfältige Ressourcen zu Toleranz und Verständigung. Wie sind diese zu erschließen und für interreligiöse Verständigungsprozesse anwendbar zu machen? Welche spezifischen Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten ergeben sich dabei im Blick auf die Situation in Afrika? Hier setzt das Projekt "Pactum Africanum" an, über dessen Anliegen bei dieser Tagung gemeinsam mit Experten aus den Theologien und einschlägigen Fachwissenschaften sowie Praxisakteuren diskutiert wird.
In Zusammenarbeit mit Pactum Africanum e.V. und dem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Aktuelles Programm

29.11.2016, 17:00 Uhr - 30.11.2016, 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Beiträge der Religionen zum Frieden

Ein Symposion zu Ehren von Pater Francis Xavier D'Sa SJ (* 29.11.1936)

"Den anderen so verstehen, wie er sich selbst versteht - damit er lernt, mich zu verstehen, wie ich mich selbst verstehe." Dieser Leitgedanke prägt das Denken und Wirken von Francis X. D'Sa (* 1936), Jesuitenpater und international renommierter Theologe und Religionswissenschaftler. Für den Dialog zwischen den Religionen und Kulturen bietet er vielfältige Anregungen, die bei diesem Symposium aufgegriffen und diskutiert werden.
In Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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25.10.2016, 17:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Buchpräsentation "Alfons Auer: Autonome Moral und christlicher Glaube"

Zum Buch

Allein der Verweis auf die Theologie legitimiert in der modernen Gesellschaft sittliche Normen nicht mehr, sie bedürfen vernünftiger Begründungen, um angenommen zu werden. Was kann dann aber der christliche Glaube zur sittlichen Verwirklichung menschlicher Existenz noch beitragen und welche Rolle kann
die Kirche dabei noch spielen? - In seinem erstmals 1971 erschienenen, berühmten Buch »Autonome Moral und christlicher Glaube« löst Alfons Auer diese Problematik nicht so auf, dass er den ethischen Autonomieanspruch der Moderne theologisch diskreditiert – im Gegenteil: »Die Autonomie des Sittlichen ist auch für den Theologen nicht nur ein möglicher, sondern [...] der einzig sinnvolle Ansatz.« Auers lange vergriffenes Standardwerk, das Theologiegeschichte geschrieben hat, ist nun endlich wieder erhältlich. Die Ausgabe enthält auch den Nachtrag zur 2. Auflage von 1984, in dem Auer die kontroverse Rezeption seines Werkes thematisiert, sowie eine neue Einführung von Dietmar Mieth.

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05.10.2016, 13:00 Uhr - 06.10.2016, 18:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Ist Gender eine Ideologie?

Zur Debatte um die Deutung der Geschlechtlichkeit

Die Genderdebatte nimmt seit den 90er Jahren in der Wissenschaft, aber auch im öffentlichen Raum an Bedeutung zu. Kontrovers ist das öffentliche Gespräch darüber und noch kontroverser wird es in der katholischen Theologie und in der Kirche geführt. Papst Franziskus spricht in seinem Apostolischen
Schreiben "Amoris laetitia" (2016) von einer Gender-"Ideologie". Die Tagung will an ausgewählten theologischen und lehramtlichen Diskussionsfeldern zur Klärung beitragen.
In Zusammenarbeit mit Agenda Forum katholischer Theologinnen e.V., KDFB und der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg

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11.04.2016, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Nachgefragt - Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik

Wer den Wind sät: Was westliche Politik im Orient anrichtet

Wer die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten verstehen will, kommt nicht daran vorbei, sich selbstkritisch mit der westlichen Politik zu befassen.
Dabei ist der Blick in die Kolonialzeit ebenso unausweichlich wie die verheerenden, globalen Interventionen in der jüngeren Geschichte der vergangenen 20 bis 30 Jahre.
Michael Lüders beschreibt in seinem 2015 erschienen Buch, das bereits heute in der 14. Auflage steht, die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und zeigt ihre verheerenden Folgen, darunter Terror, Staatszerfall und der Siegeszug des IS.
"Nachgefragt" möchte auch hier einen Schritt zurück treten und nach den Ursachen der Konflikte fragen, die uns derzeit in Europa so einholen, dass sie auch hier und in den europäischen Nachbarländern noch nicht absehbare Folgen haben werden.

Programm

09.03.2016, 15:00 Uhr - 11.03.2016, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie

Im Dunkel unsrer Nacht ...

Theologie und die Nachtseiten Gottes

Das Nachwuchsnetzwerk dient dem wissenschaftlichen Austausch und der fachlichen Vernetzung junger katholischer Theologinnen und Theologen aus den Bereichen Dogmatik und Fundamentaltheologie. Interessenten aus anderen theologi-schen Fachrichtungen sind herzlich willkommen. Die dritte Fachtagung des Netzwerkes setzt sich mit Theologie und den Nachtseiten Gottes auseinander. Neben den geplanten Vorträgen besteht Gelegenheit zum hochschulpolitischen Gespräch sowie zur Vorstellung eigener wissenschaftlicher Projekte, die nicht mit dem Tagungsthema in Verbindung stehen müssen. (Wer ein Projekt vorstellen möchte, schreibt bitte eine kurze Mail an: peter.morgalla@theol.uni-freiburg.de)

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13.02.2016, 13:30 Uhr - 14.02.2016, 12:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Weniger ist oft mehr

Vom Sinn des Fastens in den Religionen

Alle Religionen kennen Zeiten, in denen auf Speisen oder bestimmte Gewohnheiten des Alltags verzichtet wird. Was ist der religiöse Sinn der Enthaltsamkeit? Wie hat sich bewusster Verzicht verändert und säkularisiert? Welche bedeutsamen Unterschiede kennen die Religionen?

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