Fachbereich Naturwissenschaft und Theologie

06.10.2017, 14:00 Uhr - 08.10.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Fachtagung des Religion and Science Network Germany

Gott und Welt in Beziehung

Zum panentheistischen Paradigma im Dialog von Naturwissenschaft und Theologie

Die interdisziplinär zentrale Gott-Welt-Debatte sucht ihren Weg zwischen Dualismus (klassischer Theismus) und Identitätstheorie (Pantheismus), indem zwar an der Differenz zwischen Gott und Welt festgehalten, eine absolute Trennung gleichwohl vermieden werden soll. Ist der Panentheismus die Lösung?
Neben der thematischen Diskussion zielt die Tagung auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte und die Vernetzung von (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München


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In den letzten Jahren wurde in religionsphilosophischen, aber auch in theologischen Debatten eine strikte Trennung von Gott und Welt immer mehr infrage gestellt, da dadurch nicht nur philosophische Schwierigkeiten generiert werden, diese strikte Trennung ist auch für theologische Disziplinen wie Schöpfungstheologie, Christologie, Trinitätstheologie problematisch, da durch die ontologische Trennung das Gott-Welt-Verhältnis nur als externe Relationen aufgefasst werden kann. Angesichts dieser Problemlage scheinen Ansätze in der Gott-Welt-Debatte jenseits strikt dualistischer („klassischer Theismus“) und identitätstheoretischer Modelle („Pantheismus“) in den Fokus zu rücken, die zwar an einer Differenz von Gott und Welt festhalten, bei denen dies aber nicht eine absolute Trennung voraussetzt. Diese panentheistischen Ansätze können auf eine große Tradition in Philosophie und Theologie verweisen, werden aber in der aktuellen Debatte, gerade im deutschsprachigen Raum noch nicht adäquat diskutiert und ausreichend gewürdigt.

Als Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) zielt die Veranstaltung neben der Diskussion des thematischen Schwerpunkts auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte im Dialogfeld von Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie, auf die Vernetzung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlern und auf Kontaktmöglichkeiten zu Verlagen.

Falls Sie ein Projekt vorstellen möchten, teilen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit, damit Reihenfolge und Zeiteinteilung festgelegt werden können.

Sie sind herzlich zur Teilnahme, gern auch zur Projektvorstellung eingeladen. Auch die Weitergabe der Einladung an interdisziplinär Interessierte ist ausdrücklich erwünscht!

Dr. Tobias Müller
Dr. Heinz-Hermann Peitz
(Tagungsleiter)

Prof. Dr. Dirk Evers
Prof. Dr. Harald Lesch
Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler
Prof. Dr. Johanna Rahner
(wissenschaftlicher Beirat RSNG)

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Hochschule für Philosophie, München, durchgeführt und finanziell unterstützt von der NoMaNi-Stiftung sowie durch Sondermittel der Akademie für Studierende.

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Kontakt

Dr. Heinz-Hermann Peitz

Fachbereichsleiter

Tel.: +49 711 1640 746
Fax.:+49 711 1640 846
E-Mail


Der Fachbereich

Der Fachbereich stellt sich vor

Die Erkenntnisse der Naturwissenschaften scheinen für viele Menschen in Konflikt mit Glaube und Theologie zu stehen: „Evolution oder Schöpfung“ und „Neurowissenschaft oder freiheitliches Menschenbild“ sind Beispiele für ein solches konfliktives „Entweder-oder-Denken“.
Nicht selten führt dieser Konflikt – begünstigt durch zunehmend säkulare Einflüsse – zum Einbruch des Gottesglaubens. Meist handelt es sich dabei jedoch um Scheinkonflikte, da Naturwissenschaft und Theologie zwei ganz unterschiedliche Zugänge zur Wirklichkeit darstellen, die sich in einem „Sowohl-als-auch“ als gleichberechtigt erweisen.
Mehr noch: In Veranstaltungen, multimedialen Internetdokumentationen und –diskussionen will der Fachbereich nicht nur vom Konflikt zum Nebeneinander führen, sondern letztlich zu einem konstruktiven Dialog anregen. Dialogergebnisse sollen dabei nicht nur theoretisch solide erarbeitet, sondern auch praktisch im Rahmen einer Didaktik der Aneignung einer breiten Öffentlichkeit angeboten werden.

    Dr. Heinz-Hermann Peitz

    Fachbereichsleiter

    Tel.: +49 711 1640 746
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    Kurzbiografie / Veröffentlichungen

    Alexandra Wondratschek

    Assistentin

    Tel.: +49 711 1640 744
    Fax.: +49 711 1640 844
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    Veranstaltungs-Dokumentationen

    06.10.2017, 14:00 Uhr - 08.10.2017, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Fachtagung des Religion and Science Network Germany

    Gott und Welt in Beziehung

    Zum panentheistischen Paradigma im Dialog von Naturwissenschaft und Theologie

    Die interdisziplinär zentrale Gott-Welt-Debatte sucht ihren Weg zwischen Dualismus (klassischer Theismus) und Identitätstheorie (Pantheismus), indem zwar an der Differenz zwischen Gott und Welt festgehalten, eine absolute Trennung gleichwohl vermieden werden soll. Ist der Panentheismus die Lösung?
    Neben der thematischen Diskussion zielt die Tagung auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte und die Vernetzung von (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen.
    In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München


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    In den letzten Jahren wurde in religionsphilosophischen, aber auch in theologischen Debatten eine strikte Trennung von Gott und Welt immer mehr infrage gestellt, da dadurch nicht nur philosophische Schwierigkeiten generiert werden, diese strikte Trennung ist auch für theologische Disziplinen wie Schöpfungstheologie, Christologie, Trinitätstheologie problematisch, da durch die ontologische Trennung das Gott-Welt-Verhältnis nur als externe Relationen aufgefasst werden kann. Angesichts dieser Problemlage scheinen Ansätze in der Gott-Welt-Debatte jenseits strikt dualistischer („klassischer Theismus“) und identitätstheoretischer Modelle („Pantheismus“) in den Fokus zu rücken, die zwar an einer Differenz von Gott und Welt festhalten, bei denen dies aber nicht eine absolute Trennung voraussetzt. Diese panentheistischen Ansätze können auf eine große Tradition in Philosophie und Theologie verweisen, werden aber in der aktuellen Debatte, gerade im deutschsprachigen Raum noch nicht adäquat diskutiert und ausreichend gewürdigt.

    Als Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) zielt die Veranstaltung neben der Diskussion des thematischen Schwerpunkts auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte im Dialogfeld von Naturwissenschaft, Philosophie, Theologie, auf die Vernetzung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlern und auf Kontaktmöglichkeiten zu Verlagen.

    Falls Sie ein Projekt vorstellen möchten, teilen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit, damit Reihenfolge und Zeiteinteilung festgelegt werden können.

    Sie sind herzlich zur Teilnahme, gern auch zur Projektvorstellung eingeladen. Auch die Weitergabe der Einladung an interdisziplinär Interessierte ist ausdrücklich erwünscht!

    Dr. Tobias Müller
    Dr. Heinz-Hermann Peitz
    (Tagungsleiter)

    Prof. Dr. Dirk Evers
    Prof. Dr. Harald Lesch
    Prof. Dr. Hans-Dieter Mutschler
    Prof. Dr. Johanna Rahner
    (wissenschaftlicher Beirat RSNG)

    Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Hochschule für Philosophie, München, durchgeführt und finanziell unterstützt von der NoMaNi-Stiftung sowie durch Sondermittel der Akademie für Studierende.

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    Dr. Heinz-Hermann Peitz

    Fachbereichsleiter

    Tel.: +49 711 1640 746
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