Verleihung des Aleksandr-Men-Preises 1997

Prof. Dr. Wolfgantg Kasack

Laudatio

Botschafter a.D. Dr. Friedrich Ruth

„…Als Wolfgang Kasack am 20. Januar 1927 in Potsdam als Sohn des Schriftstellers Hermann Kasack und seiner Ehefrau Maria geboren wurde, hatte er nur noch sechs Jahre Zeit, um in einem demokratischen Deutschland aufzuwachsen. Mit der Machtübernahme durch Hitler veränderte sich das Leben der Familie Kasack. Der Vater war nicht bereit, mit dem von ihm als verwerflich erkannten Regime in seiner Arbeit Kompromisse zu schließen, und verlor die Möglichkeit, seine Arbeiten uneingeschränkt publizieren und der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Der Sohn wuchs mit der Erfahrung der politisch bedingten beruflichen Isolierung des Vaters auf, eine Erfahrung, die seine Ablehnung jeder Form der staatlichen Bevormundung prägte. Wolfgang Kasack sagt, daß sich seine Beziehungen zu seinem Vater erst nach seiner Rückkehr aus sowjetischer Gefangenschaft im Jahre 1946 entwickelten, daß er aber seinem Vater die Grundlegung seiner eigenen schriftstellerischen Tätigkeit verdankt. 

Die Vorbereitung auf seinen beruflichen Werdegang leistete Kasack mit Studium und Examen am Dolmetscherinstitut in Heldeiberg und mit dem Studium der Slavistik und seiner Promotion über Gogol an der Universität Göttingen. 

Seine erste berufliche Aufgabe als Dolmetscher erhielt Wolfgang Kasack in der Delegation Konrad Adenauers bei dessen Besuch in Moskau im Jahre 1955. Von 1956 bis 1960 arbeitete er als Chefdolmetscher an der neu eröffneten Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Er war damit maßgeblich am Aufbau einer wichtigen diplomatischen Vertretung und an den ersten Schritten im schwierigen Gedankenaustausch mit der Sowjetunion beteiligt. 

Nach seiner Rückkehr von Moskau nach Bann im Jahre 1960 begann Wolfgang Kasack seine Aufgaben zu erweitern. Er organisierte im Auftrag des Auswärtigen Amtes die erste Ausstellung der Bundesrepublik Deutschland in Moskau und arbeitete an der Formulierung des 2. Kulturabkommens mit der Sowjetunion mit. Von 1960 bis 1968 organisierte er bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft den Austausch von Wissenschaftlern und Studenten mit der UdSSR und hielt sich zu den jährlichen Verhandlungen in Moskau auf. 

Nach diesen praktischen Erfahrungen mit Diplomatie und Kulturaustausch entschied s'1ch Kasack für die Universität als Ort seiner künftigen Tätigkeit. Er habilitierte sich an der Universität zu Köln 1968 in Slavischer Philologie und wurde 1969 auf den Lehrstuhl für dieses Fach berufen. Er gehörte der Universität Köln bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 an, blieb ihr aber bis heute aktiv verbunden. Neben seiner regulären Lehrtätigkeit war er Direktor des Slavischen Instituts und Leiter des Akademischen Auslandsamts, Vorsitzender des Verbands der Hochschullehrer für Slavistik, Dekan der Philosophischen Fakultät und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde. ln dieser Gesellschaft baute er die Sektionen Sprache, Literatur und Religionswissenschaften auf. Schon 1968 wurde Prof. Kasack mit einem Einreiseverbot in die UdSSR belegt, das er allerdings durch Einfallsreichtum und mit Hilfe persönlicher Verbindungen zu Schriftstellern in der Sowjetunion abzumildern wußte. 

Im Jahre 1983 erhielt er eine Gastprofessur an der Cornell University in lthaka, die er zu extensiver Forschungstätigkeit nutzte, als deren Ergebnis er über 40 Artikel seines Lexikons der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts verfaßte. 

Mit dem Beginn der Ära Gorbatschow konnte Kasack ab 1986 auch wieder regelmäßig nach Moskau reisen. Publikationen in russischen Zeitschriften und Verlagen folgten. 1990 krönte Kasack seine internationale Tätigkeit mit dem Abschluß eines Austauschvertrages der Universität zu Köln mit der Moskauer Hochschule (Gorkü-Literatur-lnstitut). 

Wolfgang Kasacks Literaturverzeichnis zählt 685 Publikationen, insbesondere zur russischen Literatur, darunter etwa 15 ins Deutsche übersetzte Werke der russischen Literatur und eben so viele Monographien. Sein Hauptwerk, das "Lexikon der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts", erschien 1976 in deutsch, 1988 in englisch und russisch und wurde in der Fassung von 1992 ins Russische, Bulgarische und Polnische übersetzt. Für seine umfangreiche Lehr- und Forschungstätigkeit als Obersetzer und Vermittler der russischen Literatur erhielt Wolfgang Kasack 

- 1981 den Johann Heinrich Voß-Übersetzer-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 

-1991 den Alexej Krutschonvch-Preis für das Lexikon der russischen Literatur, 

-1992 die Puschkin-Medaille des 'Internationalen Verbandes der Lehrer der russischen Sprache und Literatur, 

- 1994 den Kulturpreis der Deutsch-Rußländischen Gesellschaft 

-und 1996 den Ehrendoktor des Literaturinstituts Moskau. 

Dieses Lebenswerk Wolfgang Kasacks ist wahrlich reich an Umfang, Intensität, politisch bedingten Wechselfällen und an bedeutenden Ehrungen. 

Verfolgt man den Werdegang Wolfgang Kasacks, fallen eine außerordentliche Zielstrebigkeit seiner Entwicklung und die eindrucksvolle Logik der in seinem beruflichen Leben aufeinanderfolgenden Schritte auf: 

-Mit seinem Vater lernte er die Last der Unfreiheit und der politischen Repression im nationalsozialistischen Deutschland kennen; 

-als Kriegsgefangener erlebte er die Realität der Not in der Sowjetunion, ohne sich dadurch die Hochachtung und Zuneigung für die russischen Menschen und den Respekt vor ihrem Leid während des Krieges verschütten zu lassen. Er wurde neugierig auf die Sprache des Landes und entdeckte wohl schon damals den Wunsch, sich künftig intensiv mit russischer Sprache und Literatur zu befassen; 

- als Student eignete er sich dann das Instrument der russischen Sprache an, das ihm den direkten und ungebrochenen Zugang zu russischen Menschen und ihrer Literatur ermöglichte; 

-als Dolmetscher und Diplomat war seine Präzision und Liebe zur Wahrheit ebenso gefordert wie seine Distanz zu dem von ihm abgelehnten System des Gastlandes; 

-seine Arbeit für den Kulturaustausch machte ihn erfinderisch in der suche nach Wegen, um die bestehenden Hürden überwinden zu können, und ließ ihn erkennen, daß der Austausch immer und zuerst eine Begegnung zwischen Menschen ist, die in die Lage versetzt werden, Unkenntnis und Vorurteile zu überwinden und Verbündete in dem Bemühen um Transparenz und Toleranz zu werden; 

-als Wissenschaftler lag ihm daran, der ideologisch verkrusteten Einteilung der russischen Literatur entgegenzuwirken, die von Qualität und Kunst der Sprache bestimmte Einheit der russischen Literatur aufleuchten zu lassen und ihren europäischen Anspruch zu unterstützen; 

-als Lehrer widmete er sich mit Leidenschaft der Suche nach der Würde des Menschen in der Literatur. in der Zeit extremer Eingrenzung fand er Möglichkeiten der Begegnung zwischen Menschen russischer Sprache und Literatur mit für ihre Sprache, ihre Literatur und ihr Schicksal aufgeschlossenen jungen Deutschen. Am Ende der Laufbahn des Lehrers und Wissenschaftlers Kasack stand die Erfahrung des Endes der Teilung Europas und das Glück der Erkenntnis, zu diesem Haus Europa einen unverwechselbaren Beitrag geleistet zu haben. 

Wolfgang Kasack gehört zu der Generation in Deutschland, in der junge Menschen Nationalsozialismus und Krieg mit seinem unermesslichen Leid für ganz Europa und unser eigenes Land, aber auch die Chance des Neubeginns mit der Möglichkeit erlebt haben, das eigene Leben in Freiheit zu gestalten. Für Wolfgang Kasack bedeutete das Ende des Krieges zunächst Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion. Daß er sich trotzdem oder vielleicht gerade deshalb entschloß, Russisch und Slavistik zu studieren und damit die wohl schwierigste der möglichen Perspektivenjener Zeit zu wählen, entspricht seinem Vertrauen in die Zukunft und seiner immer wieder bewiesenen Fähigkeit, problematische Herausforderungen zu bestehen. Wir können heute sagen, daß er damals die richtige Wahl getroffen und die Türe zu einem fruchtbaren Leben aufgestoßen hat 

Der berufliche Lebensweg Kasacks war eng verbunden mit der Geschichte der deutsch-sowjetischen und der deutsch-russischen Beziehungen. Sein Beitrag zu diesen Beziehungen und insbesondere sein Beitrag zum Aufbau kulturpolitischer Beziehungen ist an der Aufzählung der Stationen seines Lebens deutlich geworden. Ich glaube, im beruflichen Werdegang Wolfgang Kasacks die folgenden, zeitlich aufeinanderfolgenden Schwerpunkte feststellen zu können: 

-seine Bemühungen um die Förderung des Dialogs während der Konfrontation des Kalten Krieges, 

-sein Vertrauen auf die geistesgeschichtliche Einheit im geteilten Europa, 

-seinen Beitrag zur Partnerschaft mit Rußland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion im Europäischen Haus nach der Überwindung der Spaltung. 

 

1. Wolfgang Kasack hatte als Dolmetscher in der Delegation Konrad Adenauers im Jahre 1955 und danach als Chefdolmetscher an unserer Botschaft in Moskau hervorragenden Anteil daran, daß die zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland vorherrschende Sprachlosigkeit gemildert und der Dialog begonnen werden konnte. Dabei kam ihm sicher die klare Entscheidung Adenauers zugute, diesen Dialog im Verbund mit den Demokratien des Westens zu führen. Auch in seiner Mitwirkung am schrittweisen und mühsamen Aufbau der Kulturbeziehungen zur Sowjetunion und der Ermöglichung des deutsch-sowjetischen Austauschs hat er nach meiner Überzeugung die Entscheidung Adenauers für die Bindung an den demokratischen Westen nie aus den Augen verloren. Dies erlaubte ihm, sich aktiv für Austausch und Verständnis zu engagieren, ohne seine Kritik an der Unfreiheit in der Sowjetunion modifizieren oder immer neu wiederholen zu müssen. Den von ihm gewollten Dialog konnte er dadurch ebenso realistisch wie beständig und einfallsreich verfolgen. Auf dieser Basis konnte der angestrebte Dialog ein Beitrag dazu werden, die negativen Konsequenzen der Konfrontation für die Beziehungen zwischen Menschen und im Falle Kasacks für die Beziehungen zwischen Wissenschaftlern, Schriftstellern und Studierenden in beiden so unterschiedlichen und für uns so wichtigen Wirklichkeiten zu mildern. 

 

2. Es muß dem Lehrer und Forscher auf dem Gebiet der Slavistik sehr schwergefallen sein, sich mit dem ihm 1968, also gleich am Anfang seiner Universitätslaufbahn, von der Regierung der Sowjetunion auferlegten Einreiseverbot abzufinden. in dieser Zeit, die bis 1986 dauern sollte, wurde, wie Wladimir Maximow in einem Beitrag zum 60. Geburtstag Wolfgang Kasacks schrieb, "die russische Literatur zum Hauptthema seines Lebens". in der von der Regierung der Sowjetunion verordneten Begrenztheit seiner Reisemöglichkeiten machte Kasack aus seinem Institut in Köln einen Mittelpunkt der Beschäftigung mit der russischen Literatur und den russischen Schriftstellern der Gegenwart, unabhängig von ihrem jeweiligen Wohnort. Er wurde zu einem der wichtigsten, sein Kollege Reißner sagt, zu dem wichtigsten Vermittler in unserem Lande. 

Dabei hat sich Wolfgang Kasack seinen Blick auf die Literatur russischer Sprache nicht ideologisch verstellen lassen und sich darum bemüht, hier ein umfassendes Bild von der in russischer Sprache erscheinenden Literatur zu gewinnen und zu vermitteln. Man hat ihm immer wieder den Vorwurf gemacht, die sowjetische Literatur aus politischen Gründen zu ignorieren. Richtig ist sicher, daß nicht alles in russisch Geschriebene und offiziell Gelobte auch schon als russische Literatur gelten konnte. Aber er hat sich, wie wiederum Professor Reißner 1987 feststellte, bei der Auswahl der von ihm gewürdigten Autoren von Kriterien der Qualität des Inhalts und der Sprache leiten lassen. Er hat deshalb selbst auch immer die Kritik an der angeblichen Vernachlässigung sowjetischer Schriftsteller zurückgewiesen. Kasack ging von der für ihn geltenden Einheit dessen aus, was er unter Anlegung seiner Kriterien als russische Literatur bezeichnete. 

Wolfgang Kasack glaubte daran, daß die Teilung Europas nicht dauern könne, so daß für ihn erst recht eine geteilte russische Literatur nicht vorstellbar war. Er war überzeugt, daß die geistesgeschichtliche Einheit Europas gerade auch in dem politisch geteilten Europa sichtbar gemacht werden müsse. Ich meine, daß er damit auch die Beschäftigung mit der Ganzheit der russischen Literatur als Beitrag zur Überbrückung der europäischen Teilung verstand. Die geschichtliche Entwicklung hat seinem Glauben an die Einheit Europas Recht gegeben. Das Bewußtsein von der kulturellen Einheit Europas ging der politischen Einigung voraus, und Wolfgang Kasack war einer ihrer konsequentesten Fürsprecher. 

 

3. Als die Teilung Europas überwunden wurde, konnte die beharrliche Arbeit Wolfgang Kasacks reiche Früchte tragen und ihre Wirkungen für die deutsch-russische kulturelle Zusammenarbeit voll entfalten. Wir wissen heute, daß die Kommunikation zwischen West und Ost noch immer keine Selbstverständlichkeit ist und daß alle Möglichkeiten des Dialogs genutzt werden müssen, um Vorurteile und Ignoranz zu überwinden. Die wissenschaftlichen und literarischen Kontakte, die Wolfgang Kasack geschaffen hat und noch immer erweitert und verdichtet, tragen wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Der friedliche und humane Aufbau des Europäischen Hauses, von dem die Begründung für die Verleihung des Aleksandr-Men-Preises spricht, lebt von der Vorarbeit von Persönlichkeiten wie Wolfgang Kasack in der Zeit der Konfrontation und bedarf heute der intensivierten Mitwirkung an der Vermittlung der kulturellen Vielfalt in allen Teilen Europas. Die Bemühungen um die interkulturelle Vermittlung zwischen Deutschland und Rußland in dem weiten Sinne der Preisverleihung sind dabei für uns und für Europa von wesentlicher Bedeutung. Sie gelten zwei Ländern, deren Entfremdung tiefer ging und länger dauerte als zwischen anderen europäischen Ländern. Damit aus dieser tragischen Last der Entfremdung eine neue, nicht nur politisch und wirtschaftlich, sondern auch kulturell begründete Partnerschaft wird, bedarf es der Anstrengungen von Menschen wie dem heute geehrten Wolfgang Kasack und des Gedenkens an Menschen wie Aleksandr Men, das mit dem Preis der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart gepflegt wird. Ich bin dankbar, daß ich durch die Einladung, heute die Laudatio auf Wolfgang Kasack zu halten, in Ihre Bemühungen einbezogen wurde. 

Erlauben Sie mir bitte zum Schluß noch ein ganz persönliches Wort. Ich habe bisher darauf verzichtet, von der Familie, von den persönlichen Höhen oder gar den Rückschlägen und vom Leid im Leben Professor Wolfgang Kasacks zu sprechen. Seine Frau Waltraud, die er 1976 durch ihren Tod verlor, und seine Frau Friederike, die seit 1978 sein Leben teilt, sind aber für den Menschen Kasack von so großer Bedeutung, daß sie nicht unerwähnt bleiben dürfen. Sie haben sich mit ihm über seine Erfolge gefreut, ihm aber auch geholfen, die dunklen Stunden seines Lebens zu ertragen und aufzuhellen. Wolfgang Kasack hat mir zur Vorbereitung auf diese Laudatio die Übersetzung einer nicht datierten Tonbandaufnahme Aleksandr Mens gegeben, in der dieser über die Bedeutung und die Kraft des Gebets reflektiert. Dort heißt es: "Das Gebet ist ... eine auf den Betenden selbst zurückstrahlende Kraft, die machtvollste Energie, die ein Mensch zu erzeugen vermag .... Der Kontakt zu Gott drückt unserem Wollen, Denken, Reden und Tun einen unverkennbaren Stempel auf." Ich halte Wolfgang Kasack, den Intellektuellen, den bisweilen scharfen Kritiker und den in seinem Fach aufgehenden Wissenschaftler für einen zutiefst gläubigen Menschen, der im Erfolg und Leid von der heilenden Kraft des Gebets lebt. Wolfgang Kasack ist dem Erzpriester Aleksandr Men als einem Mitmenschen begegnet, der das geistliche und zutiefst humane Rußland verkörpert hat und in seinem Werk verkörpert. Er scheint mir ihm verwandt im Vertrauen auf die Kraft des Gebets. Auch darin zeigt sich Prof. Kasack als würdiger Träger des Aleksandr-Men-Preises."


Es gilt das gesprochene Wort!

 

 

Programm

Grußwort
Erwin Teufel,
Ministerpräsident

Grußwort
Bischof Dr. Walter Kasper,
Rottenburg-Stuttgart

Grußwort
Dr. Ekateria U. Genieva,
Moskau

Grußwort
Dr. Gregorü Tchartischvili,
Moskau

Laudatio
Dr. Friedrich Ruth,
Botschafter a.D., Bann

Preisverleihung
Prof. Dr. Günter Bien,
Stuttgart

Dankesworte
Wolfgang Kasack

Artikel Katholische Nachrichten-Agentur

Urkunde von Prof. Dr. Wolfgang Kasack


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