Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
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Fortschritte „Auf dem Weg zum Islamischen Religionsunterricht“

Positionspapier einer bundesländerübegreifenden Fachtagung


Prof. Mehmet Köktasch, Lamya Kaddor, Prof. Mathias RoheMit den positiv verlaufenden Schulversuchen in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist ein Durchbruch erreicht. Vertreter des bayerischen und nordrhein-westfälischen Kultusministeriums sehen eine Konvergenz von religionskundlichen und bekenntnisorientierten Schulversuchen und sprachen sich längerfristig für Lösungen aus, die sich an Artikel 7,3 des Grundgesetzes orientieren. In Baden-Württemberg steht die Entscheidung noch aus, wann es erste Schulversuche mit dem von einer Steuerungsgruppe erarbeiteten und inzwischen positiv begutachteten Lehrplan geben wird.

In dem am 22. Februar in Stuttgart-Hohenheim vorgestellten Positionspapier wird eine „schulart-spezifischen Fachdidaktik“ für den Islamischen Religionsunterricht gefordert. Begrüßt werden die auf der Tagung vorgestellten Ansätze der Universitäten Bayreuth, Erlangen, Frankfurt, Münster und Osnabrück zur Lehrerausbildung für den Islamischen Religionsunterricht. Es sei jedoch an der Zeit, die Studienmodelle in festere Strukturen zu überführen: „Nun bedarf es einer weiteren Schärfung der Konturen und eines weiteren Professionalisierungsschubs. Zeitprofessuren sind eine erste, auf Dauer aber ungenügende Grundlage; benötigt werden ordentliche Professuren.“ Das Dokument betont ferner die positiven Rückwirkungen des Islamischen Religionsunterrichts sowohl auf die muslimischen Gemeinschaften als auch auf die Gesamtgesellschaft. Es setzt sich auch mit verschiedenen Bereichen der Lehrplanentwicklung auseinander und hält fest: „Schwierige Fragen wie Dschihad, Geschlechterverhältnis und Religionsfreiheit dürfen nicht ausgeblendet werden.“

Die überwiegend positiven Erfahrungen aus den Schulversuchen können auch weiteren Projekten in der Planungsphase einen Schub geben und Widerstände überwinden helfen gerade in den Bundesländern, in denen es bisher keine Schulversuche gibt. Die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Tagung stellt die erste Initiative zur Vernetzung der Ansätze in den verschiedenen Bundesländern dar.

Tagungsprogramm

Positionspapier



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Die Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem KriegDie Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg
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WeinGARTEN
KünstlergärtenKünstlergärten in Weingarten

Der Name von Kloster und Stadt inspirierte dazu, Künstlergärten in Weingarten entstehen zu lassen. Zeitgenössische Künstler gestalteten Gärten – recht artifiziell und organisch. Präsentiert werden diese in einem Parcours vom Martinsberg bis in die Stadt.

Vernissage
13. Juni 2010 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer
13. Juni bis 19. September 2010

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